• 16.05.2013, 10:50:01
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Brauner, Vassilakou, Jank,: "Standpunkt Liesing" - Frischer Wind für einen traditionellen Industriestandort

Neue Betriebsansiedelungen, neue Arbeitsplätze, erfolgreiche Unternehmenskooperationen, Implementierung der Marke sowie Attraktivierung der stadträumlichen Umgebung durch ein Landmark

Utl.: Neue Betriebsansiedelungen, neue Arbeitsplätze, erfolgreiche
Unternehmenskooperationen, Implementierung der Marke sowie
Attraktivierung der stadträumlichen Umgebung durch ein
Landmark =

Wien (OTS) - 16.5.2013 - Stadt Wien - Magistratsabteilung 21
(Stadtteilplanung und Flächennutzung), Wirtschaftsagentur Wien und
Wirtschaftskammer Wien beschreiten seit 2011 neue Wege: Gemeinsam
haben sie die Marke "Standpunkt Liesing" ins Leben gerufen. Mit
modernen, ressourcenschonenden Technologien wird ein traditionelles
Industriegebiet zu einem smarten, innovativen Betriebsstandort der
Zukunft. Unterstützt wurden sie dabei vom Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE). Ziel ist, Liesing langfristig als
attraktiven Betriebsstandort zu sichern, Betriebsflächen optimal zu
verwerten, Betriebe individuell zu unterstützen und betriebliche
Kooperationen zu fördern. Erste Erfolge sind bereits sichtbar.

Liesing hat als Industriestandort eine lange Tradition. Bereits 1828
eröffnete Braun&Wagenmann in der Siebenhirtenstraße einen Betrieb zur
Produktion von Spiritus und Branntwein. Mittlerweile sind rund 560
Unternehmen (vom EPU bis hin zum Großbetrieb) auf dem rund 240 Hektar
großen Betriebsgebiet angesiedelt. Die Branchenvielfalt reicht von
Baugewerbe, Energieversorgung, Erzeugung & Verarbeitung über
Forschung & Entwicklung, Informations- und Kommunikationstechnologie
bis zu Logistik & Spedition. In den letzten Monaten haben sich
weitere Unternehmen wie die Blau GmbH, OBO Bettermann Austria GmbH,
Future Grow GmbH sowie weitere Firmen aus den Branchen Maschinenbau
und Elektrotechnik, Recycling und ein Dienstleistungsunternehmen
angesiedelt. Zusätzlich haben einige Firmen ihr Betriebsgebiet am
Standort erweitert. "Mithilfe eines breitgefächerten Maßnahmenpakets,
das den hohen ökologischen und sozialen Anforderungen
Wirtschaftstreibender unterschiedlichster Branchen Rechnung trägt,
erhalten und sichern wir mitten in der Großstadt ein attraktives,
modernes Betriebsgebiet. Gerade in einer wachsenden Stadt, wo Platz
Mangelware ist, ist der "Standpunkt Liesing" ein starkes und
nachhaltiges Bekenntnis zur Wirtschaft. Das ist gut für die
Entwicklung der Stadt, die hier zahlreichen Branchen einen
attraktiven Ort für Ansiedlungen und Erweiterungen bieten kann, das
ist gut für den Bezirk und dessen Entwicklung", so
Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und
Wirtschaft.

Verkehrsleitsystem und Masterplan zur Standortentwicklung

In den letzten Monaten wurde am Standpunkt ein Verkehrsleitsystem
umgesetzt. Es ist das Ergebnis einer Forderung der am Standort
ansässigen Unternehmen; einerseits zur besseren Orientierung und
andererseits zur stärkeren Identifikation mit dem Betriebsgebiet.
Vorerst wurden sechs Orientierungstafeln an wichtigen Haupteinfahrts-
und Kreuzungspunkten aufgestellt. Die öffentliche Anbindung ist
essentiell für das Betriebsgebiet. Daher ist der U-Bahn-Anschluss am
"Standpunkt Liesing" ein absoluter Wettbewerbsvorteil für ansässige
Unternehmen.

Unter Einbindung mehrerer GrundstückseigentümerInnen und ansässiger
UnternehmerInnen wurde an einem fundierten Masterplan gearbeitet. Er
sieht vor, dass nachhaltig gewirtschaftet wird, öffentliche Freiräume
aufgewertet werden und das Verkehrskonzept auch an alternative
Angebote angepasst wird. Dieser Masterplan dient der Stadt Wien als
Planungsbasis zur Standortentwicklung und empfiehlt im Bereich
Raumplanung die Sicherung des Industrie- und Gewebestandortes und die
Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit, die Steigerung der
Attraktivität als Wirtschaftsstandort, die Erhaltung der
strukturellen Breite der ansässigen Wirtschaft, die Förderung von
ressourcenschonendem Wirtschaften und die Restrukturierung von
Industriebrachen. "Wir wollen den ansässigen und künftigen Betrieben
die Sicherheit geben, dass der von ihnen gewählte Standort
langfristig ihren Anforderungen entspricht. Auch Arbeitsraum ist
Lebensraum. Deshalb setzen wir alles daran, die Freiraumqualitäten
für die rund 7.000 Menschen, die in diesem Gebiet arbeiten, stark zu
verbessern. Etwa wenn es darum geht, die Mittagspause im Freien
verbringen zu können oder schnell von A nach B zu kommen.
Gleichzeitig wollen wir bei den Unternehmen im Sinne der
Energieeffizienz Bewusstsein dafür schaffen, dass sich Vernetzung und
Kooperationen bezahlt machen können." so Vizebürgermeisterin und
Planungsstadträtin Maria Vassilakou.

Quartiersmanagement am "Standpunkt Liesing"

Wesentlich für das Funktionieren des Standorts ist die Etablierung
des Quartiersmanagements. Es fungiert als zentrale Drehscheibe für
Kooperationsstärkung, Informations- und Beratungsleistungen sowie
Innovationsentwicklung. Ein besonderer Fokus liegt in der
Bereitstellung von Beratungsleistungen für umweltschonende Maßnahmen.
Beispielsweise bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und
innovativen Gebäudesanierungen, bei der Installierung von
Einkaufsgemeinschaften hinsichtlich nachhaltiger Beschaffung oder bei
der Einrichtung eines UmweltexpertInnennetzwerkes.

Das Quartiersmanagement ist Anlaufstelle für ansässige Unternehmen,
aber auch für standortsuchende UnternehmerInnen. "Es ist besonders
erfreulich, dass die Betriebe bereits jetzt schon wirtschaftliche
Vorteile durch die Arbeit des Quartiermanagements erzielen",
berichtet Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und
ergänzt "so klären im Rahmen des kostenlosen "Betriebs-Checks"
ExpertInnen in betriebsübergreifenden Umweltberatungen, welches
Potenzial für Kooperationsprojekte in den jeweiligen Betrieben
steckt." Als eine gelungene Kooperation nennt Jank auch den
Zusammenschluss von Betrieben, die zum Beispiel gemeinsam Facility
Management-Dienstleistungen vornehmen. Generell ist für Jank die
Weiterentwicklung der Industriestandorte in Wien von entscheidender
Bedeutung: "Wien ist mehr als nur Tourismus, Wohnort oder
Dienstleistungszentrum - wir brauchen hier auch moderne, smarte und
multifunktionale Gewerbe- und Industriezonen, wo Betriebe und
Logistiker perfekte Rahmenbedingungen vorfinden. Diese Zonen
ermöglichen eine positive Entwicklung des Produktionsstandorts und
sind damit entscheidende Faktoren im nationalen und internationalen
Standortwettbewerb sowie bei der Sicherung des Wohlstands in der
gesamten Region."

Landmark als neues Wahrzeichen in Liesing

Durch die Errichtung des "Landmarks" wird am "Standpunkt Liesing"
auch architektonisch ein markantes Zeichen gesetzt. Direkt vor der
U6-Station Perfektastraße bildet ein aus Containern gebautes,
imposantes "L" in Form des Logos das Wahrzeichen für den Standort und
bereichert somit den "Standpunkt Liesing" um eine bauliche Dimension.
Das Landmark ist Kontakt- und Berührungspunkt zwischen
Quartiersmanagement, ansässigen Unternehmen, InteressentInnen und
AnrainerInnen. In unmittelbarer Nähe zum Landmark können sich
Interessierte beim verglasten Ausstellungscontainer jederzeit einen
Überblick über das Gesamtprojekt und aktuelle Aktivitäten sowie
kulturelle Interventionen vor Ort verschaffen.
"Betriebsübergreifendes Bewusstsein und gemeinsame Aktivitäten der
Stadt Wien, der Wirtschaftsagentur Wien und der Wirtschaftskammer
Wien zur Steigerung von energieeffizienter und ressourcenschonender
Arbeit lohnen sich sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch", zeigen
sich Brauner, Vassilakou und Jank abschließend überzeugt.

Link Standpunkt Liesing: http://www.standpunkt-liesing.at
Fotos zur Pressekonferenz: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4108

Rückfragen:
Heike Hromatka-Reithofer
Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Renate Brauner
T +43 1 4000 - 81219
[email protected]

Dominik Krejsa
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
T +43 1 4000 - 81693
[email protected]

Martin Sattler
Wirtschaftskammer Wien - Presse und Medienmanagement
T +43 1 514 50 - 1561
[email protected]

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