• 16.05.2013, 10:15:31
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Einzigartig in Österreich: Myomkompetenzzentrum inkl. fokussierter Ultraschalltherapie

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien bietet mit dem MR-HIFU die modernste Myomtherapie Österreichs ohne Schnitt und Skalpell

Utl.: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien bietet mit dem
MR-HIFU die modernste Myomtherapie Österreichs ohne Schnitt
und Skalpell =

Wien (OTS) - Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien werden
betroffenen Frauen alle konservativen, operativen und nicht
operativen-radiologischen Behandlungsmethoden zur Myomtherapie
angeboten. Ebenfalls mit im Therapieangebot: die Behandlungsmethode
mit dem hoch fokussierten Ultraschall. Myome werden mit der
MRT-Bildgebung lokalisiert und anschließend von außen, ohne Schnitt
und Skalpell, mittels Wärmeeinstrahlung erhitzt. Österreichweit ist
diese Therapie einzigartig und wird nur im Krankenhaus der
Barmherzigen Brüder Wien angeboten.

Myomkompetenzzentrum im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Wien

Im Ordensspital in der Leopoldstadt werden Myome sowohl
konservativ und operativ an der Abteilung für Gynäkologie (Vorstand:
Prim. Univ.-Doz. Dr. Barbara Bodner-Adler) als auch minimal-invasiv
bzw. nicht-invasiv an der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin
(Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Thurnher) behandelt. Zum Wohle und
Nutzen der Patientinnen wurde ein Kompetenzzentrum für die
fächerübergreifende Behandlung von Gebärmuttermyomen gegründet: "Wir
beraten gemeinsam die Befunde, Symptome und Lebenssituation der
Patientinnen und schlagen ein individuelles, maßgeschneidertes
Behandlungskonzept vor. Grundlage für die Wahl der richtigen und
besten Therapie ist eine ausführliche frauenärztliche Untersuchung
mit Erhebung der Krankengeschichte sowie Einholung der entsprechenden
diagnostischen Befunde," erläutert Frau Prim. Univ.-Doz. Dr. Barbara
Bodner-Adler.

Konservative gynäkologische Therapien bestehen entweder aus
medikamentösen Therapien oder dem Zuwarten (da Myome in den
Wechseljahren nicht mehr wachsen). Bei operativen Therapien wird nach
Möglichkeit organerhaltend operiert.

Modernste Myomtherapie ohne Schnitt und Skalpell

"Immer mehr Frauen stehen operativen Eingriffen bei
Gebärmuttermyomen ablehnend gegenüber. Leider wissen Frauen häufig
nicht, dass es auch noch andere Therapieformen gibt. Wir
interventionelle Radiologen bieten mit der Myomembolisation einen
minimal-invasiven Eingriff, der nicht nur schonend sondern vor allem
auch organerhaltend durchgeführt wird," informiert Prim. Univ.-Prof.
Dr. Thurnher, der ergänzt: "Seit einigen Monaten bieten wir
zusätzlich eine ganz neue und in Österreich bisher einmalige
Therapie, die Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte
Ultraschallbehandlung (MR-HIFU), bei uns im Krankenhaus an."

Die MR-HIFU-Behandlung

Dabei werden Myome mit MRT-Bildgebung lokalisiert und mit der
Energie eines gezielten Ultraschallbündels zum Einschmelzen gebracht.
Diese Erwärmung führt zu einer Volumensabnahme bei den Myomen und
damit zu einer Beschwerdelinderung. Dieses Verfahren ist
nicht-invasiv d.h. es erfolgt kein operativer Eingriff mit
Hautschnitt. Das im Untersuchungstisch eingebaute Ultraschallgerät
(MRgFUS bzw. MR-HIFU) wird von einem Radiologen gesteuert und über
die Magnetresonanztomographie (MRT) ständig überwacht. Der
Ultraschall wird gebündelt und erzeugt in diesem Fokus Hitze unter
Aussparung des umgebenden Gewebes.

"Im Myomkompetenzzentrum arbeiten wir Hand in Hand zum Wohle
unserer Patientinnen. Der Vorteil für die Patientinnen liegt darin,
dass wir je nach Zielsetzung der Behandlung und Wunsch der
Patientinnen unterschiedliche Therapieformen anbieten können und zwar
alles unter einem Dach," so die beiden Abteilungsvorstände
abschließend.

Über Myome

Myome der Gebärmutter sind mit Abstand die häufigsten gutartigen
Neubildungen im weiblichen Becken. Jede 2. bis 3. Frau über 30 ist
davon betroffen. Zwischen 12 und 25 Prozent der Myome verursachen
Beschwerden. Die häufigsten Myom-bedingten Beschwerden sind
Blutungsstörungen, Unterbauchschmerzen, Krämpfe, erhöhter Harndrang,
Kreuz- und/oder Beckenschmerzen oder auch Stuhlentleerungsstörungen.
Myome, die direkt unter der Gebärmutterschleimhaut liegen, können
auch den Eintritt einer Schwangerschaft verzögern oder verhindern.
Auch das Risiko für Früh- oder Fehlgeburten wurde beobachtet. Treten
Beschwerden auf, gilt es Myome zu behandeln.

Fotodownload: Im Pressebereich unter www.bbwien.at (Fotodownloads)
stehen Ihnen Fotos zum Download zur Verfügung.

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