• 15.05.2013, 14:28:10
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Wenn Maschinen miteinander kommunizieren - das war das 9. Informationstechnische Kolloquium

Vortragende und Organisatoren des
Informationstechnischen Kolloquiums 2013.

Wien (OTS) - Für 2020 wird vorausgesagt, dass mindestens 12
Milliarden Geräte im Internet verbunden sein werden. Der Schlüssel
dazu ist eine erfolgreiche Umsetzung von Machine-to-Machine-Lösungen.

Diesem aktuellen Thema widmete sich das heurige
Informationstechnische Kolloquium, das am 14. Mai 2013 im Festsaal
des Ingenieurhauses im 1. Bezirk in Wien stattfand. OVE
Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Technische Universität
Wien und FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien treten seit
neun Jahren gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen
Vortragsreihe zu aktuellen informationstechnischen Themen auf.

Warum das Thema Machine-to-Machine-Komunikation (M2M) ausgerechnet
jetzt brandaktuell ist, erläuterten exzellente Vortragende aus
Wissenschaft und Wirtschaft: Tanja Zseby, seit wenigen Wochen
Professorin am Institute of Telecommunications der TU Wien,
positionierte M2M-Kommunikation im Hinblick auf die klassische
Internetkommunikation, denn diese stellt die Forschung im Bereich der
Netzwerksicherheit vor neue Herausforderungen.

Markus Tauber, AIT Austrian Institute of Technology, vertiefte im
Vortrag "Security-Herausforderungen in der M2M-Kommunikation" die
M2M-Thematik aus dem Blickwinkel Komfort versus Sicherheit, durch
mehr mobile Endgeräte und die Auslagerung von Rechen- und
Speicherleistung in die Cloud. In seinem Vortrag "M2M Communications
for Real-time Control in Smart Energy Grids" ging Jesper Groenbaek
vom FTW auf Stabilität und Kosteneffizienz für den Betrieb
elektrischer Verteilnetze als die wesentlichen Ziele für neuartige
informationsgesteuerte Stromnetze ein.

Manfred Bürger, Telekom Austria Group M2M, zeigte in seinem
Beitrag "Wie M2M unseren Alltag verändert" am Beispiel von Smart
Metering, wie M2M-Kommunikation innovative Geschäftsmodelle und
effiziente Geschäftsprozesse durch automatisierten Datenaustausch
zwischen Maschinen, Geräten und zentralen Informationssystemen
ermöglicht. Abschließend erläuterte Wolfgang Leindecker, Kapsch
CarrierCom, in seinem Vortrag "M2M Reality Check: die tatsächlichen
Herausforderungen" sehr anschaulich, dass M2M weit mehr als nur das
Einbringen von SIM-Karten in Maschinen ist. M2M ist ein wesentlicher
Teil von Smart Cities.

Für die hervorragende Organisation der Veranstaltung zeichneten
Dr. Helmut Malleck und Univ.-Prof. Dr. Christoph Mecklenbräuker,
Institute of Telecommunications der TU Wien, gemeinsam mit dem OVE,
verantwortlich. Den Organisatoren ist es auch heuer gelungen, dank
der Unterstützung durch Sponsoren - allen voran Kapsch, sowie Telekom
Austria Group M2M, Frequentis, TTTech, FEEI und FH Technikum Wien -
die attraktive Halbtagsveranstaltung kostenfrei für die insgesamt
mehr als 140 angemeldeten Teilnehmer anzubieten.

Über den OVE

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert
alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt
die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf
nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die
elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und
Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE
ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den
internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die
Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die
Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die
Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner
Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von
Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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