- 15.05.2013, 12:16:51
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Austropapier fordert Belastungsstopp in der Umwelt- und Energiepolitik
Investitionssicherheit und stabile gesetzl. Rahmenbedingungen Gebot der Stunde - Zellstoff- und Papierindustrie investierte seit 1990 2 Mrd. Euro in Umweltschutz
Utl.: Investitionssicherheit und stabile gesetzl. Rahmenbedingungen
Gebot der Stunde - Zellstoff- und Papierindustrie investierte
seit 1990 2 Mrd. Euro in Umweltschutz =
Wien (OTS/PWK315) - "Die Unternehmen der heimischen Zellstoff- und
Papierindustrie investieren derzeit rund 270 Millionen in den Einsatz
neuer Technologien und die Effizienzsteigerung ihrer Anlagen. Damit
wird die Wettbewerbskraft der Standorte gestärkt, und es werden
bestmögliche Voraussetzungen zum Erhalt der Arbeitsplätze geschaffen.
Stabile gesetzliche Rahmenbedingungen, hohe Rechtssicherheit und ein
Belastungsstopp in der Umwelt- und Energiepolitik sind daher
absolutes Gebot der Stunde", unterstrichen Austropapier-Präsident
Wolfgang Pfarl und ÖZEPA-Präsident sowie Sappi
Gratkorn-Geschäftsführer Max Oberhumer zum Auftakt der
Österreichischen Papierfachtagung in Graz.
"Ressourcen- und Energieeffizienz, Recycling und nachhaltiges
Wirtschaften sind für uns keine Werbeslogans, sondern gelebte Praxis.
Die Unternehmen der österreichischen Zellstoff- und Papierindustrie
haben in den letzten zwanzig Jahren rund zwei Milliarden Euro in
Umweltschutzmaßnahmen investiert, davon 600 Millionen Euro in
Wassermanagement und Gewässerreinhaltung investiert. Kritische
Abwasserparameter wurden drastisch reduziert. Unsere
Produktionstechnologien sind heute, gerade was das Wasser anbelangt,
von Kreisläufen und höchster Effizienz geprägt. Die Abwassermengen
wurden signifikant reduziert, rund neunzig Prozent des von den
Betrieben eingesetzten Wassers gelangen sauber zurück in die
Gewässer. Für weitere Fortschritte in der Ressourceneffizienz sind
Innovationskraft und technologische Kompetenz der Betriebe wichtiger
als überambitionierte Vorgaben", so Ernst Spitzbart, Technischer
Direktor der Papierfabrik UPM Kymmene in Steyrermühl, und Gert
Pfleger, Umwelt- und Kommunikationsmanager der Norske Skog Bruck.
In der heißen Diskussion über das kühle Nass mit dem
Generalsekretär des Lebensministeriums, DDr. Reinhard Mang, der
Generalsekretärin von Österreichs Energie, Dr. Barbara Schmidt, dem
Geschäftsführer des Umweltbundesamtes, Mag. Georg Rebernig, sowie DDI
Stephan Lutter, Forscher am SERI Sustainable Europe Research
Institute, zeigten sie die Erfolge der Branche im Detail auf, etwa
die Reduktion bei den Abwasserparametern Feststoffe, CSB, BSB5 und
AOX. Sie gingen auf die mit der EU-Industrieemissionsrichtlinie und
dem neuen BREF-Dokument verbundenen Herausforderungen ein und
plädierten für eine Umsetzung dieser EU-Rechtsakte ohne nationale
Verschärfungen, damit Betriebe in Bewilligungsverfahren keine
Nachteile im internationalen Standortwettbewerb erleiden.
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