• 14.05.2013, 15:11:02
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H.P. Martin als Berichterstatter des EU-Parlaments zu 1- und 2 Cent Münzen: Jetzt schnell Abschaffen!

Vorstoß im EU-Parlament nach langem Ringen erfolgreich / "Kampfpreise" würden eher fallen / 1- und 2 Euro-Scheine einführen

Utl.: Vorstoß im EU-Parlament nach langem Ringen erfolgreich /
"Kampfpreise" würden eher fallen / 1- und 2 Euro-Scheine
einführen =

Brüssel (OTS) - Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin aus
Österreich war im vergangenen Jahr der verantwortliche
Berichterstatter des EU-Parlaments beim legislativen Bericht
(A7-0439/2011) zur Ausgabe von Euro-Münzen. Dabei konnte er gegen den
damaligen Widerstand der EU-Kommission und des Rates eine
Kosten-Nutzen-Analyse der 1- und 2 Cent -Münzen durchsetzen. Ebenso
forderte H.P. Martin die Einführung von 1- und 2 Euro-Scheinen.

H.P. Martin erklärt zur nun von der EU-Kommission vorgelegten
Folgenabschätzung: "Die noch im Vorjahr bestrittenen Befürchtungen,
1- und 2 Cent-Münzen seien unrentabel, haben sich mehr als bestätigt.
Die EU-Kommission räumt jetzt selbst ein, dass die Herstellung der
beiden Münzen seit 2002 zu einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro
geführt hat.

Vernünftig wäre es, diese Münzen jetzt tatsächlich schnell aus dem
Handel zu nehmen. Alles andere ist eine fortgesetzte Verschwendung.

Die weiteren drei Optionen, welche die EU-Kommission erwägt, machen
deshalb keinen Sinn - weder der Fortbestand des Status quo noch eine
verbilligte Produktion der Münzen oder ein langsames Ausklingen.

Bei den Recherchen zu meinem Parlamentsbericht zeigte sich, dass die
Angst vor aufgerundeten Preisen bei abgeschafften 1- und 2
Cent-Münzen unbegründet ist. Die Bereiche des Handels, die auf
"Kampfpreise" setzen, würden eher abrunden, aus 1,99 Euro wird dann
1,95 Euro.

Dafür werde ich mich als verantwortlicher Parlamentsberichterstatter
weiter einsetzen - im Sinne von Kostensenkungen, mehr Effizienz und
Bürgerakzeptanz. Auch die Einführung von 1- und 2 Euro-Scheinen
bleibt auf der Tagesordnung."

Bereits der Parlamentsbericht im Jahr 2012 führte zu intensiven
Medienreaktionen - siehe www.hpmartin.net

Hinweis: Die zum Ausdruck gebrachten Meinungen liegen in der
alleinigen Verantwortung der jeweiligen Verfasser und geben nicht
unbedingt den offiziellen Standpunkt des Europäischen Parlaments
wieder.

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