ÖCV: "ÖH Bundesvertretung abschaffen!"

Aufgaben sollen der Vorsitzendenkonferenz der ÖH zu fallen.

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Beginns der ÖH Wahlen lässt der Österreichische Cartellverband (ÖCV) mit einem neuen Vorschlag aufhorchen: "Wir fordern die Abschaffung der ÖH Bundesvertretung. Die Vertretung der Studierenden nach außen soll in Zukunft durch den Sprecher der Vorsitzendenkonferenz der Österreichischen Hochschülerschaft erfolgen", so Ewald Salzger, Präsident des mit knapp 13.000 Mitgliedern größten Akademikerverbandes Österreichs.

So bilden bereits im bestehenden Hochschülerschaftsgesetz die Vorsitzenden der Universitätsvertretungen gemeinsam die Vorsitzendenkonferenz, die FH-Vertreter die FH-Vorsitzendenkonferenz. Diese sollen laut ÖCV mit den Pädagogischen Hochschulen zu einer gemeinsamen Vorsitzendenkonferenz vereint werden.

"Die Arbeit der Österreichischen Hochschülerschaft soll von jenen getragen werden, die tatsächlich Verantwortung für die Studierenden tragen. Die wichtige Arbeit der ÖH findet bereits jetzt vor Ort bei den Studierenden an den Universitäten, PHs und Fachhochschulen statt. Da braucht es kein aufgeblasenes, 100-köpfiges Studierendenparlament, welches Unsummen an Mitteln verschlingt und über die Köpfe der Anliegen der einzelnen Hochschulvertretungen hinweg entscheidet", so Salzger weiter.

Der ÖCV-Vorschlag sieht vor, dass dem Sprecher der Vorsitzendenkonferenz die Kompetenzen des ÖH-Vorsitzenden zufallen und die Aufteilung der ÖH Mittel anteilig vermehrt an den einzelnen Hochschulen verbleibt. Diese Struktur wäre auch analog zu jener der Universitätenkonferenz, in welcher die Rektorinnen und Rektoren einen Sprecher wählen, welcher die Vertretung der Universitäts-Anliegen nach außen übernimmt.

"Da braucht es auch keine Diskussion über eine Direktwahl der ÖH mehr. Die Studierenden an den Hochschulen wählen ihre jeweilige Vertretung, deren Vorsitzende organisieren die bundesweite Arbeit der ÖH selbst. Dies wird letztlich dazu führen, dass die Studierendenvertretung insgesamt gestärkt wird", so Salzger abschließend.

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Ewald Salzger
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