ORF III mit hitzigen Gemütern in "erLesen" - Paulus Manker, Karl Löbl, Christa Ludwig und Gottfried Wagner im Streitgespräch

Am 14. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 14. Mai 2013, steht zunächst um 11.30 Uhr die "Sondersitzung des Nationalrats" zum Thema Bienensterben auf dem Live-Programm. Kommentatoren sind Christoph Takacs und Andreas Heyer. In ORF 2 kommentiert Fritz Jungmayr.

Im Hauptabend streiten sich Opernstar Christa Ludwig, Paulus Manker, Enfant terrible der Theaterwelt, Kritiker Karl Löbl und Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, in der ORF-III-Bücher- und Kultursendung "erLesen" u. a. zum Thema "Richard Wagner - kann man die Musik vom Menschen trennen?" Der Komponist Richard Wagner ist ein gefeiertes Genie, aber auch umstritten wegen seines Antisemitismus. Gottfried Wagner spricht in der Sendung über sein Buch "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir", Paulus Manker arbeitet an einem großen Projekt mit dem Titel "Wagner 200", Opernlegende Christa Ludwig feierte in "Tristan und Isolde" große Erfolge. Abgesehen von diesen Bezügen zu Richard Wagner kommen die vier Gäste aber auf keinen gemeinsamen Nenner - erwarten darf man eine Sendung, bei der sich Gäste und Moderator in die Haare geraten, an Beleidigungen nicht gespart wird und die Anarchie, die Heinz Sichrovsky immer wieder für seine Sendung reklamiert, tatsächlich stattfindet.

Richard Wagners 200. Geburtstag widmet der ORF in allen seinen Medien, vor allem in ORF 2, ORF III, 3sat und Ö1, einen umfangreichen Programmschwerpunkt. Zwischen dem 20. und 22. Mai stehen u. a. Dokus, Konzerte, Theater und Wagner-Opern auf dem Programm. Nähere Infos unter http://presse.ORF.at.

Um 21.20 Uhr ist ein Best-of der ORF-III-Kleinkunstreihe "Hyundai Kabarett-Tage" zu sehen. Die Stars der vergangenen Wochen - Ludwig Müller, Max Schmiedl, Gregor Seberg und Tanja Ghetta - geben noch einmal ihre aktuellen Kabarettprogramme zum Besten.

In der europäischen Artfilm-Leiste "euro.film" ist um 22.15 Uhr der Film "Geh und lebe" des rumänisch-französischen Regisseurs Radu Mihaileanu zu sehen. Er erzählt die bewegte Lebensgeschichte des farbigen Burschen Schlomo, den seine Mutter im krisengeschüttelten Äthiopien weggibt, um ihn, als Jude getarnt, bei einer jüdischen Familie sicher unterzubringen. Diese Adoption rettet ihm das Leben, das Geheimnis lastet aber zeit seines Lebens auf ihm. Der französisch-israelische Film wurde mit zahlreichen Preisen, u. a. einem César, ausgezeichnet.

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