European Payment Index 2013: Österreichische Unternehmen schreiben 5,7 Mrd. Euro unbezahlter Rechnungen ab!

Wien (OTS) - In weit mehr als der Hälfte der untersuchten europäischen Länder steigen die Ausfallrisiken der befragten Unternehmen; ein Drittel der Länder gilt aufgrund ihres Risikoprofils als Notfall.

  • Österreich liegt in dieser Studie in Bezug auf Zahlungsausfallrisiko an 8. Stelle - mit positivem Trend; knapp hinter Deutschland aber deutlich abgeschlagen von Skandinavien und der Schweiz. Griechenland liegt erwartungsgemäß an letzter Stelle der untersuchten 29 Länder.
  • In ganz Europa belaufen sich die abgeschriebenen Forderungen auf 350 Milliarden Euro.
  • Die Länder Süd- und Osteuropas leiden weiterhin unter langer Zahlungsdauer, hohen Zahlungsausfällen und weitverbreitetem Pessimismus bezüglich der Fähigkeit, aus der gegenwärtigen Krise herauszufinden.
  • Europäische Unternehmen sehen zunehmend Auswirkungen der Rezession. Für Umsatz, Liquidität, Wachstum und Zukunftsinvestitionen herrscht allgemeiner Pessimismus.
  • Ebenso ergibt die Umfrage ein starkes Gefühl der Unzufriedenheit mit den Regierungen; 70 Prozent der befragten Unternehmen geben an, seitens der Regierungen nicht ausreichend vor diesem negativen Trend geschützt zu werden.
  • Es gibt aber auch positive Zeichen: Das Bewusstsein sich vor Zahlungsausfällen zu schützen nimmt zu.

DieseErgebnisse liefert die bereits zum neunten Mal europaweit durchgeführte Befragung von fast 10.000 Unternehmen zum Zahlungsverhalten. Intrum Justitia veröffentlicht heute die Studie als "European Payment Index",kurz EPI!

Das Zahlungsverhalten unter europäischen Konsumenten, Unternehmen und Behörden, ihre Rechnungen nicht oder nicht pünktlich zu begleichen, führte zu einem Anstieg von 2,8 auf 3,0 Prozent des Anteils aller ausstehenden Forderungen, die als uneinbringlich abgeschrieben werden müssen.

In den von der Umfrage erfassten Ländern entspricht dies einer Zunahme von 7 Prozent auf insgesamt 350 Milliarden Euro. Der Blick auf einzelne Länder zeigt, dass die Situation in Griechenland (9,9%), Bulgarien (7,0%), Rumänien (6,1%) und Slowenien (5,7%) am schlimmsten ist.

Über Intrum Justitia

Intrum Justitia ist Europas führende Unternehmensgruppe für Credit Management Services (CMS) und bietet Dienstleistungen an, die den Cashflow und die langfristige Rentabilität von Kunden messbar verbessern und den Kauf von Forderungen miteinschliessen. Gegründet 1923, beschäftigt Intrum Justitia rund 3500 Mitarbeitende in 20 Ländern. Intrum Justitia AB wird seit 2002 im NASDAQ OMX Stockholm gelistet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.intrum.at

Über die Studie "European Payment Index"

Der European Payment Index (EPI) von Intrum Justitia misst seit 1998 das geschäftliche Risiko in europäischen Ländern anhand einer Umfrage unter Unternehmen.Die Umfrage wurde zwischen Januar und März 2013 gleichzeitig in 29 Ländern (plus Türkei und Russland) durchgeführt. An der schriftlichen Befragung nahmen knapp10.000 Unternehmen teil.

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