Ströck baut Gastronomie aus und investiert in Mitarbeiterausbildung, Karriereplanung und Lehrlinge

Wegen des Wachstumstrends in Richtung Gastronomie besteht bereits Kontakt mit der Gewerkschaft vida

Wien (OTS) - Die Wiener Handwerksbäckerei Ströck baut ihren Gastronomiebereich weiter aus. "Unsere Kunden erwarten von einer Bäckerei nicht nur Brot und Gebäck. Kaffee und warme Speisen werden immer stärker nachgefragt. Wir reagieren auf die Wünsche unserer Kunden und werden in Zukunft den Gastronomiebereich verstärkt ausbauen", erklärte Geschäftsführerin Irene Ströck am Montag in einer Pressekonferenz. Im Zuge dieser Entwicklung wird Ströck in Wien und Umgebung heuer zusätzlich zu den bestehenden 1.800 Arbeitsplätzen noch 70 bis 80 neue Jobs schaffen.

In den vergangenen zehn Jahren hat Ströck mehr als 100 Millionen Euro investiert. Besonderes Augenmerk galt dem Ausbau und Umbau des Filialnetzes, um dem veränderten Kundenverhalten gerecht zu werden. 75 Filialen in Topfrequenzlagen wurden gebaut und in Wohngebieten gelten die Standorte sowohl als Nahversorger als auch als Treffpunkt für die Bevölkerung. Aktuell sucht Ströck 60 neue GastromitarbeiterInnen, SystemgastronomInnen und Lehrlinge.

Um die Interessen der Mitarbeiter im Zuge dieser Entwicklung bestmöglich zu berücksichtigen, wurde für Mitte Juni ein Gesprächstermin mit der für Gastronomie zuständigen Gewerkschaft vida vereinbart. Wenn der Wunsch der Belegschaft nach Gründung eines Betriebsrates kommt, unterstützt Ströck dies. "Wir greifen den Vorschlag der Gewerkschaft gerne auf. Gerade in der aktuellen Entwicklungsphase ist es wichtig, fixe Ansprechpartner im Mitarbeiterstab zu haben. Dadurch können wir für alle unsere Mitarbeiter unter dem neuen Unternehmensschwerpunkt optimale Arbeitsbedingungen schaffen", so Irene Ströck weiter.

Ströck versteht sich als ein Handwerksbetrieb und ist Innungsmitglied. Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber der Region. "Ab 3 Uhr in der Früh steht ein Familienmitglied als gelernter Bäckermeister in der Backstube, im Expedit oder arbeitet an neuen Produkten. Wir wollen mit unseren Mitarbeitern in der Produktion ein Handwerksbetrieb bleiben", so Michael Ströck, Familiensprecher. Überrascht zeigt sich die Familie Ströck über die Vorgehensweise der GPA und deren aggressiven Konfrontationskurs. "Die Kommunikation läuft von Seiten der GPA über die Medien und zu Lasten der MitarbeiterInnen, obwohl laufend Gespräche stattfinden", so Ströck zu der Präsentation der Ergebnisse der gewerkschaftlichen MitarbeiterInnenbefragung.

Wäre die Gewerkschaft interessiert an konstruktiven Gesprächen, würde sie die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zuerst mit den FirmenmitarbeiterInnen und der Unternehmensführung besprechen, so Ströck.

Gute Bedingungen am Arbeitsplatz sind bei Ströck wichtig. "Wir wissen, dass wir die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen unseren Mitarbeitern zu verdanken haben. Personalentwicklung wird deshalb immer wichtiger." 2013 wurde daher die 2011 eingerichtete Abteilung Human Resources weiter ausgebaut. Neben der hauseigenen Ströck-Akademie und Karriereleiter gibt es beständig Schulungen. Alle Filialleiter werden aus den eigenen Reihen besetzt. Daher ist auch die Führungskräfteentwicklung ein Thema, das immer wichtiger wird.

Die neue Personalchefin Eva Planötscher-Stroh setzt zudem auf den Dialog mit den Mitarbeitern: "Eine Mitarbeiter-Befragung sowie ein Prozess zur klaren Einhaltung des Arbeitsschutzes sind derzeit in Planung", schließt Planötscher-Stroh.

Rückfragen & Kontakt:

Michael Ströck
Familiensprecher

Tel: 0676/938 35 22

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