• 10.05.2013, 10:45:32
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Faszinierende Schädelschau in der Kunsthalle Leoben eröffnet

Schädel mit Mosaikbesatz aus Türkissteinen. Mexiko,
evtl. Oaxaca, Puebla, Guerrero evtl. Mixteken, vor 1500 n. Chr.
Weltweit gibt es nur wenige dieser besonders aufwendig verzierten
Schädel aus Zentralmexiko. Dieser Schädel war bisher nahezu
unbekannt. Er ähnelt stark dem bekannten Schädel mit Mosaikbesatz
aus dem Grab 7 in Monte Alban, Oaxaca, Mexiko.

Leoben (OTS) - Bis 1. Dezember 2013 dominiert der Kult um den Kopf
die Kunsthalle Leoben. 300 Exponate von rund 40 Leihgebern aus ganz
Europa bieten den Besuchern neben spannenden naturwissenschaftlichen
Einblicken einen Streifzug durch die Geschichte und die verschiedenen
Kulturen der Kontinente.

Nach Mannheim und Herne, wo die Ausstellung über 130.000 Besucher
begeistert hat, ist diese einzigartige Schädelschau jetzt exklusiv
für Österreich in Leoben zu sehen. Die Kunsthalle Leoben setzt damit
eine vor vier Jahren begonnene, erfolgreiche Zusammenarbeit mit den
Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim fort, wo diese einzigartige
kulturhistorische Ausstellung konzipiert wurde.

Bei der Pressekonferenz verwies der aus Deutschland angereiste
Kurator der Ausstellung, Dr. Wilfried Rosendahl, auf einen für ihn
ganz wesentlichen Aspekt: "Schädelkult ist ein Menschheits-, ein
Weltphänomen. Vielleicht sind wir doch viel mehr eine große Familie,
als man heute - im Zuge der modernen Welten - denken mag."

Die besondere Bedeutung, die dem menschlichen Kopf in vielen
Kulturen und zu allen Zeiten zugekommen ist, spiegelt diese
Ausstellung für die Leiterin der Kunsthalle Leoben, Mag. Susanne
Leitner-Böchzelt, auf eindrucksvolle Weise wider. Gekonnt in Szene
gesetzt hat die Schädel-Exponate Mag. Arno Grünberger, der die
Ausstellungen in der Kunsthalle Leoben als Ausstellungsarchitekt seit
langem begleitet.

Für Leobens Bürgermeister Dr. Matthias Konrad findet mit der
diesjährigen Ausstellung eine Erfolgsgeschichte ihre Fortsetzung:
"Unsere Ausstellungen haben längst Anerkennung beim
kulturinteressierten Publikum gefunden und sind zu einem bedeutenden
wirtschaftlichen Faktor für die Stadt und die Region geworden." Zu
danken gelte es neben den Reiss-Engelhorn-Museen vor allem den
Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Projekt wie
dieses in der heutigen Zeit nicht mehr realisierbar wäre.

Den Initiatoren der diesjährigen Ausstellung war es ganz
wesentlich, diese frühzeitig im Bewusstsein der regionalen
Bevölkerung zu verankern bzw. diese über verschiedenste Aktivitäten
einzubinden. Wer heute durch Leoben geht, wird beinahe auf Schritt
und Tritt mit der "Schädel-Thematik" konfrontiert.

Nähere und stets aktuelle Informationen zur Ausstellung finden Sie
unter www.schaedelkult.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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