• 03.05.2013, 13:06:29
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Wechsel an der Spitze des Vorarlberger Gemeindeverbandes

LH Wallner unterstrich beim Vorarlberger Gemeindetag 2013 im Kleinwalsertal die bewährte und gute Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen

Utl.: LH Wallner unterstrich beim Vorarlberger Gemeindetag 2013 im
Kleinwalsertal die bewährte und gute Zusammenarbeit zwischen
Land und Kommunen =

Mittelberg (OTS/VLK) - Unsere Gemeinden seien jene Orte, an denen
wir verwurzelt sind und mit denen wir uns identifizieren können.
Damit beschrieb Landeshauptmann Markus Wallner am Freitag (3. Mai) im
Walserhaus in Hirschegg die Bedeutung der Kommunen für Vorarlberg.
Bestimmt wurde der diesjährige Vorarlberger Gemeindetag vom
Führungswechsel im Vorarlberger Gemeindeverband. Dem neu gewählten
Trio mit Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier an der Spitze
wünschte der Landeshauptmann alles Gute und viel Erfolg.

Die Gemeinden stehen für Bürgernähe, für Heimat, für emotionale
Verbundenheit und sind weit mehr als bloße Verwaltungseinheiten,
stellte Wallner in seinen Ausführungen fest: "In Umfragen genießen
die Gemeinden, übrigens auch die Länder, regelmäßig sehr großes
Vertrauen in der Bevölkerung, mit beachtlichem Abstand etwa auf den
Bund oder die EU". Umso bedeutender sei die bewährte und gute
Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, die seit vielen Jahren
gepflegt wird, betonte der Landeshauptmann. In diesem Zusammenhang
erinnerte Wallner an das 2012 von Land und Gemeindeverband gemeinsam
geschnürte Gemeindefinanzpaket, das die Kassen der 96 Vorarlberger
Gemeinden zusätzlich um insgesamt 7,5 Millionen Euro jährlich
entlastet. "Allein heuer wird das Land rund 148,8 Millionen Euro für
den Infrastrukturausbau in unseren Gemeinden bereitstellen - eine
Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als acht Prozent", machte
der Landeshauptmann die Dimension der Unterstützung deutlich.

"Strukturfonds hat sich bewährt"

Von Wallner angesprochen wurde auch die aktuell laufende
Diskussion um den Vorarlberger Strukturfonds. Diese Förderschiene
wurde vor fast 16 Jahren auf Initiative des Landes und des
Gemeindeverbands eingerichtet, um die Gemeinden rasch, flexibel,
unbürokratisch und effizient bei der Erfüllung ihrer vielfältigen
Aufgaben zu unterstützen. "Das ist bis heute sehr gut gelungen, wie
auch aus dem Bericht des Landesrechnungshofes klar hervorgeht",
bekräftigte Wallner und sprach von einer echten Erfolgsgeschichte.
Bis zum heutigen Tage wurden rund 1.000 Projekte in den Vorarlberger
Gemeinden durch den Fonds gefördert. Die Unterstützung erstreckt sich
über alle Lebensbereiche - von Bildung- und Ausbildung, über
Nahversorgung und Sicherheit bis hin zum Ehrenamt. Beachtliche 40,72
Millionen Euro wurden vom Land seit dem Jahr 1997 über den
Strukturfonds an die Gemeinden ausbezahlt.

Führungswechsel

Der bisherigen Führungsspitze mit Harald Sonderegger und seinen
beiden Stellvertretern, den Bürgermeistern Wolfgang Rümmele und
Harald Köhlmeier, dankte der Landeshauptmann für ihre großartige
Arbeit, die sie geleistet haben. Dem neu gewählten Trio mit
Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier an der Spitze und den
beiden Stellvertretern, der designierten Dornbirner Bürgermeisterin
Andrea Kaufmann und dem Klauser Bürgermeister Werner Müller, wünschte
der Landeshauptmann alles Gute und viel Erfolg.

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