• 01.05.2013, 14:42:43
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Österreichische Lotterien weisen Kritik von Spielerschützer Neßhold vehement zurück

Freiwillige Selbstbeschränkung zu Verkauf erst ab 16 Jahren - permanente Kontrollen und Sanktionen bei Nichteinhaltung bis hin zur Vertragsauflösung

Utl.: Freiwillige Selbstbeschränkung zu Verkauf erst ab 16 Jahren -
permanente Kontrollen und Sanktionen bei Nichteinhaltung bis
hin zur Vertragsauflösung =

Wien (OTS) - Die Österreichischen Lotterien weisen die Kritik des
Salzburger Instituts Glücksspiel & Abhängigkeit entschieden zurück.
Dessen Leiter Roman Neßhold hatte am 1. Mai in einer Aussendung
unterstellt, das Unternehmen würde die Teilnahme von 12- oder
13-Jährigen an Lotteriespielen billigen oder gar begünstigen.
Tatsächlich haben die Österreichischen Lotterien bereits vor vier
Jahren ein umfangreiches Programm gestartet, in dem die
Vertriebspartner vertraglich dazu verpflichtet werden, Produkte der
Österreichischen Lotterien nicht an Kinder oder Jugendliche unter 16
Jahren zu verkaufen. Und das, obwohl dazu keine rechtliche
Verpflichtung besteht. Um die Einhaltung zu überwachen, werden
ständig so genannte Mystery Shoppings durch externe Partner
durchgeführt. Bei Nichteinhaltung werden umgehend Maßnahmen gesetzt,
von einer Abmahnung über Nachschulungen bis hin zur Kündigung des
Vertrages.

"Die Behauptungen Hrn. Neßholds sind völlig absurd und gehen
absolut uns Leere", entgegnet Martin Himmelbauer, Sprecher von
Casinos Austria und Österreichischen Lotterien: "Wenn ihm der Kampf
gegen die Spielsucht wirklich ein Anliegen ist, möge er sich gegen
das illegale Angebot einsetzen und nicht engagiertes
unternehmerisches Verhalten ungerechtfertigt in Misskredit bringen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LMO

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