- 30.04.2013, 11:25:23
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Zukunftsinitiative NEBA-Schnuppertage: Schon 400 Angebote für benachteiligte Jugendliche vor offiziellem Start

Wien (OTS) - Bereits 400 Schnupperangebote des NEBA-Netzwerks
http://www.neba.at in 12 Wachstumsbrachen für Jugendliche mit
Benachteiligungen in ganz Österreich, noch vor offiziellem Start der
einmaligen Arbeitsmarktinitiative.
Österreichs Unternehmen zeigen ihre gesellschaftliche
Verantwortung: Schon jetzt gibt es auf
http://www.neba.at/schnuppertage knapp 400 Angebote obwohl die vom
Bundessozialamt heuer erstmals veranstaltete österreichweite
Arbeitsmarktinitiative erst Mitte Juni in Wien, und danach in allen
Bundesländern, startet. Bis Ende Mai können sich Unternehmen noch für
ein Mitmachen anmelden. Mit dabei sind u.a. ÖBB, SPAR, Unitcargo, Der
Mann, Ibis Hotels, Jaguar, Opel, Guardi, Dm Drogeriemarkt und
Columbusreisen.
"Die NEBA-Schnuppertage sollen die Berufsorientierung der
Jugendlichen mit Vermittlungshindernisse verbessern", erklärt
Bundessozialamt-Leiter Dr. Günther Schuster. "Gerade diese Gruppe hat
es nicht leicht, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Ziel ist ein
perfektes Matching zwischen Angebot und Nachfrage, das dann erreicht
ist, wenn die Fähigkeiten der Jugendlichen genau zu jenen
Berufsbildern passen, die die Unternehmen künftig verstärkt
nachfragen werden."
Die Aktion ist mit herkömmlichen Schnuppertagen nicht
vergleichbar, da die Teilnehmer/innen von den Expert/innen des NEBA
Netzwerkes Berufliche Assistenz http://www.neba.at für die
NEBA-Schnuppertage gezielt vorbereitet werden. Dadurch wird
gewährleistet, dass der Erstkontakt mit der Arbeitswelt so
erfolgreich wie möglich abläuft. Bei den NEBA-Schnuppertagen können
Jugendliche in ganz Österreich vom 17.Juni bis 19.Juli 2013 einen Tag
lang ihre Wunschberufe in Unternehmen ihrer Wahl hautnah
kennenlernen.
Das offizielle Video der Aktion finden Sie hier:
http://www.ots.at/redirect/schnupper1
Wirtschaft erkennt Engpass
Nach Studien der WKÖ müssen sich die Unternehmen schon jetzt mit
aktuellen Arbeitsmarktentwicklungen auseinandersetzen. Die Zahl der
jungen Nachwuchskräfte wird bis zum Ende des Jahrzehnts sinken, der
Fachkräftemangel ist bereits spürbar, die immer älter werdende
Bevölkerung hinterlässt auch in den Betrieben ihre Spuren. "Bei der
Suche nach neuen Mitarbeiter/innen können es sich Unternehmen heute
nicht mehr leisten, das Potenzial von bestimmten Bevölkerungsgruppen
links liegen zu lassen", bringt es der WKÖ-Experte Dr. Rolf Gleißner
auf den Punkt.
Der aktuelle Branchenmix der Schnuppertage kann sich sehen lassen.
Bereits zahlreiche Sektoren unterstützen die österreichweite
Initative wie Gewerbe, Handwerk, IT-Unternehmen, Metallbearbeitung,
Hotellerie, Touristik, Logistik, Gesundheitsbranchen,
Ausbildungsstätten bis hin zu Restaurants und Lebensmittelhandel. Die
Palette an Berufsbildern ist bunt wie selten.
Aktiv in die Aktion eingebunden sind Konzernbetriebe, aber auch
KMU und Kleinstunternehmen mit maximal 5 Mitarbeiter/innen. Mitunter
gibt es auch die Möglichkeit, dass zum Abschluss des Schnuppertages
ein persönliches Erinnerungsstück gefertigt wird. "In unseren
Lehrwerkstätten können sich die Burschen und Mädchen eine
Visitenkarte aus Metall anfertigen," so der Leiter der
ÖBB-Lehrwerkstätten, Dipl. Päd. Günter Hell. Und Direktor Jörg
Schielin von der SPAR-Akademie betont, dass beide, Unternehmen die
Jugendliche, von diesem Engagement profitieren: "Wir geben diesen
Jugendlichen bei der Ausbildung die Zeit, die sie brauchen. Und
einige davon haben sich so toll entwickelt, dass sie heute in
einzelnen Filialen verantwortungsvolle Positionen besetzen."
Das Motto, der Jugend eine Chance zu geben, haben viele KMU gerne
aufgenommen. "Natürlich mache ich mit", erklärte beispielsweise der
Inhaber einer Möbeltischlerei in Klagenfurt spontan bei der
Kontaktaufnahme. Und ein Gärtner aus Wels fügte hinzu: "Das
Wichtigste ist doch, dass man motivierte und engagierte
Mitarbeiter/innen hat. Das wird künftig immer wichtiger."
Zwischen den Nachwuchshoffnungen der Wirtschaft und den Wunschberufen
der Jugendlichen gibt es noch große Unterschiede. Während die
Wirtschaft mittel- und langfristig eher technisch interessierte
Lehrlinge und Mitarbeiter/innen sucht, tendieren die Jugendlichen bei
der Angabe ihrer Wunschberufe eher in eine traditionellere Richtung.
Spitzenreiter sind hier Koch/Köchin oder Verkauf/Verkäuferin im
Einzelhandel.
Die von den NEBA-Anbieter/innen gecoachten Jugendlichen nehmen die
Aktion sehr gut an. "Oft wissen die Jugendlichen nicht, wo ihre
Stärken liegen", sagt Andrea Konrad vom NEBA-Anbieter Vamos im
Burgenland. "Das NEBA Netzwerk Berufliche Assistenz hat mit den
Schnuppertagen die Möglichkeit, mit zusätzlichen Firmen in Kontakt zu
kommen, das ist für uns ein super Effekt."
NEBA-Schnuppertage vom 17.Juni bis zum 19.Juli in ganz Österreich
Am 17. Juni starten die NEBA-Schnuppertage in Wien (17.-21.Juni),
dann folgen jeweils im Wochenabstand Niederösterreich & Burgenland
(24.-28.Juni), Oberösterreich & Salzburg (01.-05.Juli), es folgen die
Steiermark & Kärnten (08.-12.Juli) und schließlich Tirol & Vorarlberg
(15.-19.Juli). Infos zur Aktion, Teilnahmebedingungen und die Liste
der teilnehmenden Unternehmen samt ihren Berufsbildern und
Schnupperangeboten findet man auf http://www.neba.at/schnuppertage
Über das NEBA Netzwerk Berufliche Assistenz
Im NEBA Netzwerk http://www.neba.at bieten rund 140
Organisationen in ganz Österreich insgesamt vier Beratungs-,
Unterstützungs- und Serviceleistungen für Menschen mit Behinderung
sowie für Jugendliche mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt an. Das
gemeinsame Motto aller NEBA-Programme Jugendcoaching,
Berufsausbildungsassistenz, Jobcoaching und Arbeitsassistenz lautet:
Fit für den Arbeitsmarkt.
NEBA ist eine Initiative des Bundesozialamtes
http://www.bundessozialamt.gv.at, das dem NEBA-Netzwerk 2012
insgesamt 50 Mio Euro zur Verfügung gestellt hat.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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