Preisregen für Bienen-Dokumentarfilm "MORE THAN HONEY" setzt sich beim Deutschen Filmpreis fort

Wien (OTS) - Denn Markus Imhoofs Dokumentarfilm über das Bienensterben ist aktueller denn je: Für den Schutz von Bienen haben sich die EU-Mitgliedstaaten gestern mehrheitlich für ein Teilverbot von umstrittenen Pestiziden ausgesprochen. Der Entscheidung vorangegangen ist eine Vorführung des Films im EU-Parlament.

Albert Einstein soll gesagt haben: "Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus." Imhoofs Dokumentarfilm beleuchtet u.a. die problematische Wirkung von sogenannten Neonicotinoiden, die in der Landwirtschaft als Pestizide eingesetzt werden, und damit für das Bienensterben mitverantwortlich sind. Im Zuge des Kinostarts sorgte der Film für viel Aufsehen auf den politischen Bühnen Europas: So gab es eine Vorführung im Düsseldorfer Landtag, die Premiere in Paris fand unter der Schirmherrschaft des französischen Agrarministers Stéphane Le Foll statt und in Brüssel gab es eine Podiumsdikussion, organisiert von der Schweizer Botschaft. Auf Anregung der belgischen und französischen Grünen führte Markus Imhoof seinen Film am 19. März auch im EU-Parlament vor. Das Bienensterben ist in aller Munde. Mit der gestrigen Entscheidung für ein Teilverbot wurde nun ein erster Schritt in die richtige Richtung erreicht.

MORE THAN HONEY, von der österreichischen Allegro-Film mitproduziert, startete im Herbst 2012 sehr erfolgreich in den österreichischen Kinos. Seitdem konnte der Film den Bayerischen Filmpreis, den Zürcher Filmpreis, zwei Romys, sowie Auszeichnungen u.a. bei den Solothurner Filmtagen und beim Santa Barbara International Filmfestival gewinnen. Zu dieser Erfolgsserie kommt nun noch eine goldene Lola dazu.

Der Film ist seit März auf DVD und Blu Ray im Handel erhältlich.

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