Architektenkammer trägt Konflikt am Rücken eines Unternehmens aus

Bezahlung landesweiter Kampagne wird trotz offizieller Beauftragung abgelehnt - Agentur stellt symbolische Rechnung an alle Architekten und Ingenieurkonsulenten

Wien (OTS) - Jeitler & Partner Werbeagenten sind eine der führenden Agenturen Niederösterreichs und seit Jahren für die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten auf Bundes- und Landesebene tätig. Im Herbst wurde für die Länderkammer Wien eine landesweite Plakatkampagne für den Teilbereich "Zivilingenieure" entwickelt, beauftragt und wienweit affichiert.

Trotz eines vorliegenden schriftlichen Auftrages über die allgemeine Mailadresse der Kammer, trotz der Einbindung von Gremien und erteilten Freigaben wurde die Bezahlung sämtlicher Leistungen Wochen nach Auftragsausführung plötzlich abgelehnt. Vielfache Versuche der Agentur zur Klärung blieben erfolglos, dies trotz begleitender Bemühungen führender Kammermitglieder aus dem Ingenieurbereich.

Die Kammerführung wurde vielfach von den Vertretern der Ingenieurkonsulenten aufgefordert, eine Bezahlung der korrekt ausgeführten Kampagne vorzunehmen. "Sowohl Kammerpräsident Architekt Stelzhammer als auch Kammerdirektor Staudinger tragen hier einen internen politischen Konflikt zwischen Architekten und Ingenieuren vorsätzlich auf dem Rücken eines unbeteiligten Unternehmens aus.", so Agenturgeschäftsführer Jeitler. "Unter Bezugnahme auf Formalismen wird behauptet, dass die Beauftragung nicht korrekt erfolgt sei. Für eine Organisation, die sich als Interessensvertretung von Unternehmern versteht, ist das eine Schande - denn die Kammerführung war zeitgerecht informiert."

Die Agentur ist nun gezwungen, vor Gericht zu ziehen, um die Bezahlung von Honorar und Fremdkosten zu erreichen. "Dies, obwohl uns ein Auftragsschreiben mit Signatur der Kammer vorliegt.", so Jeitler. "Die Kammer nimmt einen Rechtsstandpunkt ein, der uns vor allem dazu zwingen würde, einen speziellen Funktionär ad Personam zu klagen. Man könnte fast meinen, dass bewusst agiert wurde, um die Situation in dieser Art eskalieren zu lassen." Jeitler weiter: "Uns liegen zahlreiche Schreiben von Kammerfunktionären vor, denen das Vorgehen ihrer Führung höchst unangenehm ist. Naheliegend wäre, dass eine über die Kammerkanzlei beauftragte Leistung bezahlt wird und man - so es wirklich ein internes Problem gibt - dies auch intern löst."

Honorarausfälle dieser Dimension stellen nicht zuletzt wegen der hohen Fremdkostenanteile ein Problem für Agenturen dar, deren Branche durch die Wirtschaftskrise unter Druck ist. "Wir haben uns daher zu einem unkonventionellen Schritt entschieden und veröffentlichen hiermit eine symbolische Rechnung über je EUR 25,-, die sich an alle Kammermitglieder im Kampagnengebiet richtet.", so Jeitler. Der Grund:
"Wir wollen Bewusstsein schaffen. Jedes Mitglied soll selbst entscheiden, was es von einer Kammerführung hält, die so agiert." Eine tatsächliche Übermittlung der (jedenfalls symbolisch bleibenden) Rechnung im direkten Wege an die Kammermitglieder wird noch rechtlich geprüft. "Wenn man auf schriftliche Aufträge einer Körperschaft wie der Architektenkammer nicht mehr vertrauen kann, ist es wirklich weit gekommen.", so Jeitler.

"Wir bitten nicht darum, die symbolische Rechnung tatsächlich zu zahlen. Wir bitten die Mitglieder der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten darum, uns zu unterstützen: Bitte teilen Sie dem Präsidenten der Kammer mit, was Sie von der Situation halten und fordern Sie ihn auf, unsere korrekt erbrachte Leistung zu bezahlen." Die offizielle e-Mail-Adresse hierzu: kdion@arching.at
"Wir hätten all das gerne vermieden und haben im gesamten Auftrag auf höchste Korrektheit geachtet. Es ist traurig für uns zu sehen, wie eine gute Kooperation hier torpediert wird. Wir haben seit Jahren -und bis heute noch - ein ausgezeichnetes Einvernehmen mit den Standesvertretern der Ingenieure. Jahrelange fruchtbare Arbeit wird hier zum Nachteil aller Beteiligten grundlos zunichte gemacht.", bedauert Jeitler die Situation.

Abschließende Ironie: Vor wenigen Tagen wurde die Kampagne zum Niederösterreichischen Landespreis für Werbung nominiert.

Dokumente und Bildmaterial:
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