- 29.04.2013, 13:26:55
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1. Tag der Arbeitgeber: WK präsentiert Arbeitsplatzticker
Die WK ruft den 30. April zum Tag der Arbeitgeber aus. Der neue Arbeitsplatzticker symbolisiert die ursächliche Bedeutung der Unternehmer für Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand.
Utl.: Die WK ruft den 30. April zum Tag der Arbeitgeber aus. Der
neue Arbeitsplatzticker symbolisiert die ursächliche Bedeutung
der Unternehmer für Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand. =
Klagenfurt (OTS) - Die neue Kärntner Landesregierung hat sich die
Bekämpfung des "negativen Triple A" - Arbeitslosigkeit, Armut,
Abwanderung - zum Ziel gesetzt. "Dabei sind Unternehmer
unverzichtbar: Nur Unternehmer, die investieren, die neu gründen oder
die sich in Kärnten ansiedeln, können Arbeitsplätze schaffen,
Einkommen bieten und die Menschen im Land halten", rief heute
Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher bei einem
Pressegespräch den ursächlichen Zusammenhang zwischen Unternehmern
und Arbeitsplätzen in Erinnerung: "Wenn wir das negative Triple A
auflösen wollen, müssen wir uns der Frage widmen: Wo und wie entsteht
Arbeit?"
Das mit Abstand wichtigste Vorhaben der Wirtschaftskammer Kärnten
in den kommenden Jahren ist deshalb das eindeutige Bekenntnis zum
Unternehmertum und zur Rolle des Unternehmers in Kärnten. Pacher:
"Die moderne Zivilisation steht und fällt mit der Person des
Unternehmers, das hat schon der große österreichische Ökonom Joseph
Schumpeter zu Beginn des 20. Jahrhunderts festgestellt. Mit der
seitdem enormen wirtschaftlichen Entwicklung ist diese Erkenntnis
noch viel wahrer geworden." Pacher nannte als Beispiel die Firma
Payr, die 1998 als Ein-Person-Unternehmen in Patergassen im Keller
eines Einfamilienhauses gegründet wurde und heute 80 Mitarbeiter in
der Entwicklung und Fertigung von Präzisionsbauteilen für die
Luftfahrtindustrie beschäftigt.
Deshalb will die Wirtschaftskammer Kärnten die Sonderstellung des
Unternehmertums stärker herausstreichen: "29.000 Kärntner
Unternehmerinnen und Unternehmer sind ursächlich für 165.000
Arbeitsplätze. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern erwirtschaften sie
die Wertschöpfung, die Löhne und Gehälter, die Steuern und Abgaben,
von denen mehr als eine halbe Million Menschen in Kärnten lebt",
betonte auch WK-Direktor Michael Stattmann: "Wo wäre Kärnten heute
ohne Persönlichkeiten wie Auer von Welsbach, Franz Mlinar, Funder,
Hirsch, Putzi, Sumnitsch, Glock und viele andere?"
Ein erster Schritt zur Stärkung des Bewusstseins ist der Tag der
Arbeitgeber, den die Wirtschaftskammer künftig am 30. April, dem Tag
vor dem traditionellen Tag der Arbeit am 1.Mai, veranstalten wird. Er
soll der Bevölkerung in Erinnerung rufen, dass es ohne Unternehmer
keine Arbeit und auch keinen Tag der Arbeit gäbe. Mit einem ganzen
Bündel an Maßnahmen vom Pressegespräch über Inserate bis zur
entsprechenden Beflaggung des Wirtschaftskammergebäudes will die
Wirtschaft auf diese spezielle Bedeutung aufmerksam machen. Diese
Würdigung gilt selbstverständlich auch für die steigende Zahl an
Ein-Personen-Unternehmen, denn sie haben ebenfalls bereits einen
besonders wichtigen Arbeitsplatz geschaffen: ihren eigenen.
Arbeitsplatzticker ist online
Stattmann präsentierte auch das wichtigste Instrument der WK, um
den ursächlichen Zusammenhang zwischen Unternehmern und
Arbeitsplätzen darzustellen: Den Arbeitsplatzticker, der in
periodisch aktualisierten Echtzahlen anzeigt, wie viele Unternehmen
in Kärnten wie viele Arbeitsplätze schaffen - in ganz Kärnten, aber
auch für jede Branche und alle Bezirke. Stattmann: "Damit können sich
die Bürger, aber auch die Unternehmer selbst tagfertig von ihrer
Bedeutung für den Kärntner Arbeitsmarkt und damit für die Einkommen
und den Wohlstand überzeugen." Dazu bietet die WK auch umfangreiches
Informationsmaterial in Form von EU-Studien, Medienberichten, Videos
und bisherigen WK-Kampagnen an.
Schumpeter-Journalistenpreis
Um die besondere gesellschaftliche Rolle des Unternehmers zu
unterstützen und die im Kärntner Journalismus Tätigen anzuspornen,
stiftet die WK ab heuer jährlichen den Joseph-Schumpeter-Preis*) für
herausragende journalistische Leistungen. Preisträger kann jede für
ein österreichisches Medium arbeitende Journalistin oder jeder
Journalist mit einem ausgeprägten Bezug zum Bundesland Kärnten sein,
die bzw. der sich in ihrer bzw. seiner Arbeit um die besondere Rolle
des Unternehmers in der Gesellschaft verdient gemacht hat. Die
Beurteilung durch eine Jury erfolgt auf Grundlage von den im Jahr der
Bewerbung bereits erschienenen bzw. gesendeten journalistischen
Arbeiten, die vom Autor (oder anderen Personen) bis zum 1. Oktober
jeden Kalenderjahres eingereicht werden. Der Preis ist mit 7.500 Euro
dotiert und auf höchstens zwei Preisträger teilbar. Die
Preisverleihung erfolgt jeweils Ende November in Form der Übergabe
des Preisgeldes sowie einer Urkunde.
Stattmann: "Mit dem Preis möchten wir hervorragende
Medienbeiträge in Print, Radio, Fernsehen und Internet zum Thema des
unternehmerischen Stellenwertes für den Wohlstand des Landes und die
Zukunft unserer Gesellschaft hervorheben. Er soll Journalistinnen und
Journalisten auszeichnen, die mit ihrer Berichterstattung dazu
beitragen, die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung
unternehmerischer Initiative für das Gemeinwohl zu erhöhen." Die
Ausschreibung des Preises an die Redaktionen erfolgt in Kürze.
*) Berühmt wurde Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) durch seine
Konjunkturtheorie und durch das Hervorheben des Unternehmers als
tragender Persönlichkeit der wirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr
2000, als die New-Economy-Blase platze, wurde er vom US-Magazin
"Business Week" zum "heißesten Ökonomen des Internetzeitalters"
gekürt. Die bekannteste Idee Schumpeters ist die der "schöpferischen
Zerstörung", also dass im Wirtschaftsleben Altes zu Grunde geht und
Neues entsteht. Schumpeter sah die Zerstörung nicht als Systemfehler
an, sondern als Notwendigkeit. Innovative Unternehmer, die den Markt
mit einzigartigen Produkten erobern, können ihre monopolartige
Stellung in einer freien Marktwirtschaft nicht auf Dauer halten:
Nachahmer und Konkurrenten treten auf, die ebenfalls innovative
Produkte anbieten und so den ursprünglichen Marktführer zum Nutzen
der Gesamtwirtschaft verdrängen. Staatliche Einmischung und Monopole,
so Schumpeter, könnten die Entfaltung dieser kreativen Kräfte
beeinträchtigen.
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