"trend": Drei Viertel der Österreicher kritisieren Fekter-Kurs zum Bankgeheimnis

Nur neun Prozent halten die Finanzministerin für eine geeignete Herausforderin von SP-Kanzler Werner Faymann.

Wien (OTS) - Das Vorgehen von Finanzministerin Maria Fekter bei der Verteidigung des Bankgeheimnisses in der Europäischen Union sehen die Österreicher eindeutig kritisch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend", die das Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe veröffentlicht. 41 Prozent der Befragten finden, dass Fekter mit ihrem Engagement ("wie eine Löwin") übers Ziel hinausschieße und das internationale Ansehen Österreichs beschädige. Weitere 34 Prozent befürworten zwar das Ziel, finden allerdings die Vorgangsweise übertrieben. Nur 17 Prozent halten Fekters Kurs rundum für richtig.

Auf die Frage, wer von drei genannten Mitgliedern der ÖVP-Regierungsmannschaft der geeignete Herausforderer von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann bei den Nationalratswahlen am 29. September sei, nennen 22 Prozent Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, 18 Prozent Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger und nur neun Prozent Finanzministerin Fekter. 36 Prozent der Befragten halten ausdrücklich fest, dass "keiner von diesen" für das Match mit dem Kanzler geeignet sei.

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