Haubner: Ausbildung im Betrieb ist international anerkanntes österreichisches Erfolgsmodell

Schuldzuweisungen an Unternehmen sind AK & ÖGB wichtiger, als Wurzel des Problems zu lösen - KMU bilden 80 Prozent der Lehrlinge in Österreich

Wien, 27. April 2013 (OTS/Text) - "Wenn sich Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund zusammenfinden, dann ist klar, wen sie sich als gemeinsamen Schuldigen aussuchen - die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer. So auch beim Thema Lehrlingsausbildung. AK & ÖGB gehen - wie immer - den einfachen Weg. Statt mit uns konstruktive Maßnahmen zu erarbeiten, wie wir das österreichsiche Erfolgsmodell Duale Ausbildung weiter ausbauen können, kommen von den politischen Mitbewerbern ausschließlich Schuldzuweisungen an die heimischen Unternehmen. Dabei übersehen sie wie so oft die eigentliche Wurzel des Problems. Das ist nicht die Qualität der Lehrausbildung im Betrieb, sondern die Qualität der Pflichtschulausbildung", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner mit aller Deutlichkeit. ****

"Es sei daran erinnert, dass alle Lehrlinge neun Jahre Pflichtschulausbildung hinter sich haben und während der Dualen Ausbildung die Berufsschule besuchen. Statt die Schuld bei den Unternehmern zu suchen, sollten sich AK und ÖGB der Frage widmen, warum die Jugendlichen heute massive Mängel bei den Grundkompetenzen - Rechnen, Lesen und Schreiben - aufweisen. Was in neun Jahren Pflichtschulzeit nicht erlernt wurde, kann in drei Jahren Lehrausbildung nicht aufgeholt werden - und das kann auch gar nicht die Aufgabe der Unternehmer sein", so Haubner.

"Die heimischen Klein- Mittelbetriebe bilden 80 Prozent der Lehrlinge in Österreich aus. Unsere engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen ihre gesellschaftspolitische Aufgabe wahr und geben über 100.000 Jugendlichen eine Zukunftsperspektive. Die Ausbildung im Betrieb ist unser österreichisches Erfolgsmodell. Das lassen wir uns nicht schlecht reden", verstärkt Haubner. Und abschließend: "AK und ÖGB sind eingeladen, vom Pfad der Schuldzuweisungen und Belastungs-Forderungen abzurücken. Entlasten statt belasten muss unser Motto lauten. Die heimischen Unternehmen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wer sie durch zusätzliche Steuern oder Belastungen bestrafen will, gefährdet Arbeitsplätze, schadet dem Wirtschaftsstandort und kratzt an unserem Wohlstand."

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