- 26.04.2013, 10:55:21
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RFS: Verluste des Café Rosa angeblich schon bei einer Million
Schierhuber vermutet absichtliches Hinauszögern des Jahresabschlusses - RFS koppelt Spende an Jahresabschluss vor der Wahl
Utl.: Schierhuber vermutet absichtliches Hinauszögern des
Jahresabschlusses - RFS koppelt Spende an Jahresabschluss vor
der Wahl =
Wien (OTS) - Da sich die ÖH-Uni-Wien gestern Abend laut APA doch noch
dazu entschlossen hat, das vom Ring freiheitlicher Studenten
unterbreitete Spendenanbot anzunehmen, stellt der RFS klar, dass die
Annahme die getätigte Anzeigenerweiterung nicht tangiert. "Die
Ermittlungen wegen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen sind
dennoch nötig. Bereits der Umstand, dass die Verantwortlichen sich
geweigert haben, dem RFS und anderen wahlwerbenden Gruppen das Lokal
für Wahlkampfveranstaltungen zu vermieten, zeigt deutlich, dass die
ÖH fernab von sämtlichen rechtlichen Vorschriften und vor allem auch
fernab jeder wirtschaftlichen Vernunft agiert", erklärt der
Bundesvorsitzende des RFS, Alexander Schierhuber.
Jetzt allerdings taucht ein weiteres Problem auf. "Laut mir
zugegangenen Informationen soll die ÖH-Uni-Wien den Jahresabschluss
hinauszögern, um weitere Verluste des Café Rosa vor der Wahl zu
verschleiern. Es gibt Vermutungen, dass die Verluste schon die
Million-Euro-Grenze überschritten haben. Der RFS hat sich nun dazu
entschlossen, seine Spende auf ein Sparbuch zu legen und das Geld zu
übergeben, sobald der Jahresabschluss vorliegt. Die ÖH-Uni-Wien soll
die Spende als Anreiz sehen, endlich das Richtige zu tun", so
Schierhuber.
"Den Jahresabschluss aus wahltaktischen Gründen rechtswidrig
zurückzuhalten, ist schlichtweg Wählertäuschung. Wir verlangen den
Abschluss und eine genaue Kostenaufstellung des Café Rosa noch vor
der Wahl. Es kann nicht sein, dass man das Finanzdesaster rund um das
Café Rosa einfach dem nächsten Vorstand überlässt und nach dem Motto
'Hinter mir die Sintflut!' handelt", kommentiert Schierhuber die
aktuellen Entwicklungen, erklärt sich jedoch gleichzeitig bereit, den
Finanz-Saustall der linksextremen Exekutive nach den ÖH-Wahlen
auszumisten.
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