ASFINAG: Für mehr Sicherheit und erhöhten Fahrkomfort - das Wien-Bauprogramm 2013

Wien (OTS) - Mehr Fahrkomfort und höhere Verkehrssicherheit - dafür steht das ASFINAG-Bauprogramm 2013 für Wien. Wir investieren in Wien heuer rund 54 Millionen Euro in unsere Sanierungen", sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Bauen in Wien stellt immer eine große Herausforderung dar. Auf den 119 Wiener Autobahnkilometern fahren nicht nur abschnittsweise um die 200.000 Fahrzeuge täglich, es gibt auch auf engstem Raum 157 Rampen und 41 Anschlussstellen. Eine davon, die A 23 Anschlussstelle Landstra-ßer Gürtel wird mit Ende des Jahres völlig neu gestaltet dem Verkehr übergeben. Brandtner dazu: "Der Zeitplan für den Umbau dieser so wichtigen Verbindung zum Gürtel war sehr sportlich. Daher freut es uns umso mehr, dass wir zeitgerecht mit Ende 2013 die Arbeiten fer-tigstellen". Die A 23 Südosttangente Wien steht auch in den kommenden Jahren wieder im Fokus der Sanierungen. "Vier länger dauernde Baustellen sind für unsere Kunden heuer auch durch veränderte Verkehrsführungen spürbar", führt Gernot Brandtner aus. Weitere vier sehr große Bauvorhaben beginnen dann auf der Hauptfahrbahn mit dem Frühjahr 2014.

Mit Umbau: Reduktion von Stau und Verkehrsentlastung

In engen Linien, die kaum ein Ausweichen nach links oder rechts zulassen, führt die Tangente durch Wien. Ursprünglich für rund 45.000 Fahrzeuge gebaut, trägt sie heute ein Vielfaches davon. Laufende Erneuerungen oder Sanierungen sind daher an der Tagesordnung. Nur bedingt können auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung bauliche Verbesserungen zur Staureduktion durchgeführt werden. Gemeinsam mit der Stadt Wien hat die ASFINAG im Jahr 2010 eine solche Möglichkeit aufgegriffen und begonnen, die A 23 Anschlussstelle Landstraßer Gürtel umzubauen. "Mit der Neugestaltung wird der Verkehr von und zur Tangente von jenem auf dem Kreuzungsplateau und der Straßenbahnlinie 18 entflochten", konkretisiert Brandtner. Die Verbindung mit der A 23 ist zukünftig Ampel frei und das reduziert in den Stoßzeiten den Rückstau sowohl auf den Gürtel, als auch auf die Tangente. Zusätz-lich bringt der Umbau eine spürbare Lärmentlastung der Anwohner. Brandtner dazu: "Wir haben mit der Einhausung Wildganstunnel und dem Tunnel Eurogate bereits einen Großteil des Lärms einge-dämmt. In Kombination mit den Lärmschutzwänden, die bereits fertig sind und jenen die noch gebaut werden, bringt das eine signifikante Erhöhung der Lebensqualität für rund 3.000 Anrainer". Gekostet hat dieses Gemeinschaftsprojekt 80 Millionen Euro. Mit Ende 2013 sind die Arbeiten abgeschlossen.

Mit Sanierung: Fahrkomfort und Lebenszyklus erhöhen

Auch der Fly Over kommt heuer wieder zum Einsatz. Ohne Spursperren kann damit unter laufendem Verkehr gearbeitet werden. Die Brücke auf der Fahrbahn wird immer dann eingesetzt, wenn punktu-elle Arbeiten -also auf kleineren, sich nicht ändernden Bereichen - anstehen. Heuer werden so im Sommer Fahrbahnübergänge im Knoten Prater repariert. Mit herkömmlichen Maßnahmen und damit auch mit veränderten Spurführungen erneuert die ASFINAG ebenfalls ab dem Sommer die An-schlussstelle Inzersdorf. Dabei wird ein Teil des derzeitigen Bauwerks unter Verkehr abgetragen und wieder neu gebaut. Auch auf der A 22 Donauufer Autobahn baut die ASFINAG 2013. Die Anschluss-stelle Kaisermühlen wird dort saniert. Von der Entwässerung bis zu den Rückhaltesystemen wird alles auf den letzten Stand der Technik gebracht.

Der Kunde im Fokus - sicher und rasch durch Baustellen

Bauen in Wien ist anders. Wenig Platz und viel Verkehr. Aber Gernot Brandtner weiß, wie es trotzdem funktioniert: "Die Herausforderungen bei der Baustellenplanung sind enorm. Exakt aufeinander abgestimmte Verkehrsführungen und laufende Abstimmung bei den Bauabläufen der einzelnen Pro-jekte sind unabdingbar. Diese Punkte und die intensive und stetige Info an unsere Kunden haben wir schon bei der Sanierung der Hanssonkurve sehr erfolgreich eingesetzt-und damit bewiesen, dass große Bauvorhaben auch am innerstädtischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz gut funktionieren können". Grundsätzlich gilt bei den Kundenkriterien der ASFINAG: 95 Prozent des gesamten Netzes müssen stets frei von Baumaßnahmen bleiben und auf 100 Kilometern dürfen diese höchstens fünf Minuten Zeitverlust bringen.

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Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin ASFINAG Wien, NÖ, Bgld
Tel: +43 (0) 664 60108-17825
E-Mail: alexandra.vucsina-valla@asfinag.at

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