VPI Vermögensplanung: Vorsicht bei Kreditbedingungen

Häuslbauer haben wieder Hochsaison - viele bauen mit Kredit - Banken lassen sich das Risiko mit teilweise sehr hohen Kreditaufschlägen belohnen

Saalfelden (OTS) -

  • VPI warnt vor versteckten Klauseln, die eine Erhöhung der Aufschläge ohne vorherige Information der Kunden erlauben
  • sinkt die Bonität des Kunden, erhöht sich der Risikoaufschlag -aber nicht immer ist das rechtens
  • Ein Blick auf das Kleingedruckte verhindert böse Überraschungen

In den nächsten Monaten erfüllen sich wieder zahlreiche Familien in ganz Österreich den Traum vom Eigenheim - bei vielen Bauvorhaben bzw. Immobilienkäufen reichen die Eigenmittel aber nicht aus, um das Objekt zur Gänze selbst zu finanzieren. Die Differenz wird dann meist über einen Kredit der Hausbank abgedeckt.

Auf den ersten Blick erscheinen die derzeitigen Kredit-Konditionen aufgrund des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus sehr günstig - doch nicht immer bestätigt sich dieser Eindruck bei näherem Hinsehen. Die Kreditzinsen sind in vielen Fällen an einen Referenz-Zinssatz wie den Euribor - den Zinssatz für Euro-Finanzierungen zwischen den Banken -gebunden und mit Aufschlägen versehen, die je nach Bonität des Kunden höher oder niedriger ausfallen können.

Risikoaufschläge können während der Laufzeit erhöht werden

"Und genau hier liegt das Risiko für den Kunden: Denn seit Neuestem finden sich in auffallend vielen Kreditverträgen Klauseln, die es der Bank erlauben, diese Aufschläge während der Laufzeit des Kredits zu erhöhen, sollte sich die Bonität des Kunden zum Negativen hin verändern", warnt Hermann Stöckl, Geschäftsführer der VPI Vermögensplanungs GmbH, vor versteckten Fallen in den Bedingungen. Für den Kreditnehmer heißt das nichts anderes, als dass seine Rückzahlungsbelastung automatisch höher wird, wenn sich sein Einkommen verringert oder er Probleme mit der Ratenzahlung bekommt.

Das Kleingedruckte immer genau lesen und hinterfragen

Die Anlage- und Finanzierungsexperten der VPI raten ihren Kunden daher, das Kleingedruckte in Kreditverträgen vor der Unterzeichnung genau zu lesen und zu hinterfragen, wie die Bank im Falle einer Bonitätsverschlechterung vorgeht. "Außerdem lohnt es sich auf jeden Fall, nicht gleich das erste Angebot anzunehmen sondern Vergleichsangebote einzuholen", rät Stöckl allen potenziellen Kreditnehmern.

Zu Unrecht bezahlte Aufschläge können zurück verlangt werden

Aber nicht nur bei Neuverträgen behalten sich Banken nachträgliche Anpassungen der Risikoaufschläge vor, auch in bestehenden Verträgen kommt es immer wieder vor, dass die Aufschläge ohne vorherige Information an den Kunden einfach erhöht werden. Wenn dies der Fall ist, muss genau geprüft werden, ob das Vorgehen rechtens ist. "Ist diese Erhöhung rechtlich nicht gedeckt, kann der Kreditnehmer die zu Unrecht bezahlten Aufschläge zurück verlangen", sagt Stöckl.

Die VPI Vermögensplanungs GmbH wurde 1997 gegründet und betreut heute österreichweit tausende Kunden in allen Belangen der privaten und betrieblichen Vorsorge. Die zentrale Aufgabe der VPI ist die Planung, die Sicherung und der langfristige Aufbau von Kundenvermögen sowie das Geldmanagement von Unternehmen und privaten Haushalten.

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