• 23.04.2013, 12:36:51
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SJ-OÖ und SJ-Linz: "In der FPÖ OÖ sind die Kellernazis bereits im 1. Stock!"

Braune Umtriebe haben in der FPÖ OÖ scheinbar System, FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner scheinbar selbst mitten im braunen Sumpf

Utl.: Braune Umtriebe haben in der FPÖ OÖ scheinbar System,
FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner scheinbar selbst mitten im
braunen Sumpf =

Wien (OTS) - Die Skandalmeldungen um die oberösterreichische FPÖ
nehmen kein Ende. Der Linzer FPÖ-Gemeinderat Horst Übelacker wird von
der NDP in einem Brief gelobt, gegen den FPÖ - Stadtrat Detlef Wimmer
liegen schwerwiegende Vorwürfe vor, die von den Sicherheitsbehörden
nach wie vor nicht ausreichend untersucht werden und obwohl die
FPÖ-Spitze im Februar den Parteiaustritt von Michael Gruber
(FPÖ-Gemeinderat in Aurolzmünster, Anm.) bekannt gab, fungiert dieser
anscheinend nach wie vor als FPÖ - Fraktionschef. (Gruber wurde 2004
bekanntlich wegen NS-Wiederbetätigung und gefährlicher Drohung zu
einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt.) Immer
noch im Amt ist auch Wolfgang Kitzmüller, FP-Gemeindevorstand in
Kirchschlag bei Linz, der im Zuge eines Streits um einen
Schuldenerlass der Landeshauptstadt Linz für die Homosexuellen
Initiative (HOSI) Linz meinte: "Ab mit den Schwuchteln hinters Voest
- Gelände." (Im Bereich der heutigen Voest befand sich ein Außenlager
des KZ Mauthausen.)

"Wenn Haimbuchner seine Haltung, dass er ein Liebäugeln mit dem
rechtsextremen Rand nicht duldet, in der oberösterreichischen FPÖ
ernst nehmen würde, dann müsste er längst noch weitere personelle
Konsequenzen ziehen. Sein nach wie vor laxer Umgang damit lässt nur
vermuten, dass er selbst schon zu weit im braunen Sumpf steckt", so
Fiona Kaiser, Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend
Oberösterreich.

Ins selbe Horn stößt Corinna Kovac, Bezirksvorsitzende der
Sozialistischen Jugend Linz: "Rund ein Drittel der Linzer
FP-Gemeinderäte stehen im Verdacht, Verstrickungen in die
rechtsextreme Szene zu haben", zeigt Kovac auf. So sind
beispielsweise von den neun FP-Fraktionsmitgliedern gleich vier
Mitglieder der deutschnationalen Burschenschaft "Arminia Czernowitz",
die es mit der Abgrenzung zum Nationalsozialismus in der
Vergangenheit nicht immer so genau nahm.

"Haimbuchner und Wimmer können keinen Schlussstrich ziehen, solange
sie selbst mitten im braunen Sumpf stecken", sind Kaiser und Kovac
überzeugt: "Solche Personen haben in einem öffentlichen Amt nichts
verloren."

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