• 22.04.2013, 13:51:11
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FPÖ-Gradauer: Zypernhilfe ist verlorenes Geld für Österreich

Regierung verschleudert wieder Geld der österreichischen Steuerzahler

Utl.: Regierung verschleudert wieder Geld der österreichischen
Steuerzahler =

Wien (OTS) - Wie Lemmingen gleich, würden ÖVP und SPÖ dem Diktat der
EU folgen und die Zypernhilfe durch den ESM in Höhe von neun
Milliarden absegnen. "Wir können uns den Mund fusselig reden. Unsere
Regierung verschleudert das Geld unserer Steuerzahler mit beiden
Händen", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer in
der heutigen Sondersitzung im Parlament.

"Der Euro ist und bleibt eine Fehlkonstruktion. Warum sonst wäre
schon wieder eine Rettungsaktion notwendig. Irland, Griechenland,
Spanien, Portugal, Zypern und Italien stehen vor der Pleite. So wie
die Hilfe für Griechenland, wird auch die Zypern Hilfe für Österreich
verlorenes Geld sein", beteuert Gradauer und erinnert an
vorangegangene Rettungspakete. "Österreich hat bereits 80,7 Mrd. Euro
an Kapital, Krediten und Haftungen für Pleitestaaten und ESM
eingesetzt. Dabei hat Österreich eigene Staatsschulden und Haftungen
von fast 400 Mrd. Euro. Bei 232 Mrd. Euro Staatsschulden, 35 Mrd.
Euro ausgelagerten Schulden und 125 Mrd. Euro Haftungen steht
Österreich selber fast vor der Pleite", befürchtet der freiheitliche
Budgetsprecher.

"Die Aufnahme von Griechenland und Zypern in den Euroverband war von
Anfang an eine Fehlentscheidung der Eurokraten. Zypern ist bekannt
als Geldwaschmaschine für russischen Oligarchen und ist eine
Krebszelle für die Euro Zone. Als Steueroase mit 40.000
Briefkastenfirmen verwalten zypriotische Banken russische Depots von
30 Mrd. Euro bei einem BIP von 17 Mrd. Euro im Jahr. Der
Schuldenschnitt für griechische Gläubiger brachte bis dahin gesunde
zypriotische Banken in Schieflage", so Gradauer. Das darauf folgende
katastrophale Krisenmanagement der EU habe einem Banküberfall
geglichen, bei dem die zypriotische Regierung den Raub an den Sparern
zulässt. Abschließend bezeichnet Gradauer diese drohende Enteignung
der Sparer als Probegalopp für andere Schuldenstaaten. "Zypriotische
Sparer sollten zwangsenteignet werden und die EU hätte zugeschaut.
Möglicherweise ist auch auf österreichischen Banken das Geld nicht
mehr sicher. Mit einem Federstrich kann der Staat scheinbar auf das
Ersparte der Bürger zugreifen. Das ist da Ende der
Einlagensicherung", befürchtet Gradauer abschließend.

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