- 22.04.2013, 12:45:12
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Berlakovich beim EU Umweltministertreffen: Atomkraft ist keine Zukunftsenergie
Nein zu Forcierung von Atomkraft zu Erreichung von Klimaschutzzielen
Utl.: Nein zu Forcierung von Atomkraft zu Erreichung von
Klimaschutzzielen =
Wien (OTS) - "Atomenergie ist weder eine Form der nachhaltigen
Energieversorgung noch eine tragfähige Option zur Bekämpfung des
Klimawandels", so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich eines
informellen EU-Umweltministertreffens in Dublin. Die im diskutierten
"Grünbuch Klima- und Energiepolitik" angedeutete
Technologieneutralität schreibt ausschließlich ein Klimaziel fest und
diese öffne der Förderung von Atomenergienutzung Tür und Tor. "Das
ist strikt abzulehnen. Atomkraft ist hochriskant und keine
Zukunftsenergie", warnt Umweltminister Niki Berlakovich.
Österreich bekennt sich beim EU-Umweltministertreffen in Dublin zu
einer ambitionierten Umweltpolitik. Der Weg zu einer sicheren
Energieversorgung könne aber nur über erneuerbare Energie und mehr
Energieeffizienz führen. "Ich trete sowohl national als auch
international für die Festschreibung verbindlicher Klimaziele ein,
aber es ist wichtig, wie wir diese Ziele erreichen", betont der
Umweltminister. Abzulehnen ist die Haltung einiger Mitgliedsstaaten,
unter anderem Bulgarien, Spanien, Tschechien, Ungarn und
Großbritannien, die unter dem Deckmantel der "Klimafreundlichkeit"
Förderungen für Atomkraft, wie es sie für erneuerbare Energie gibt,
erwirken wollen. "Atomkraft ist gefährlich und teuer. Wir lassen uns
diese Todesenergie nicht als nachhaltige Energieform verkaufen",
zeigt sich Berlakovich mehr als zwei Jahre nach Fukushima und 27
Jahre nach Tschernobyl gegen eine bedrohliche Entwicklung der
europäischen Klimapolitik kämpferisch.
Versorgungssicherheit kann nur mit der Sicherheit der Bevölkerung
Hand in Hand gehen. "Atomenergie hilft weder unserer Umwelt noch
unserem Klima", unterstreicht Berlakovich.
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