- 19.04.2013, 13:34:38
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Landtagspräsident Rohr: Neues und konstruktives Klima im Kärntner Landtag
Rohr: Dank an Abgeordnete für konstruktiven Diskussionsstil. Zweisprachige Rede ist Frage des Respekts und nicht auf einen verfassungsrechtlichen Justament-Standpunkte zu reduzieren.
Utl.: Rohr: Dank an Abgeordnete für konstruktiven Diskussionsstil.
Zweisprachige Rede ist Frage des Respekts und nicht auf einen
verfassungsrechtlichen Justament-Standpunkte zu reduzieren. =
Klagenfurt (OTS) - Sehr zufrieden über die Sachlichkeit und das
konstruktive Klima während der gestrigen ersten Arbeitssitzung des
Kärntner Landtages zeigte sich 1. Landtagspräsident Reinhart Rohr.
Im Zentrum der Sitzung stand die Diskussion über die
Regierungserklärung.
"Ich werte es als durchaus zukunftsweisendes Zeichen, dass in den 25
Debattenbeiträgen der Damen und Herren Abgeordneten, sich alle
Fraktionen zu Wort gemeldet und sich auch konstruktiv an der Debatte
beteiligt haben. Ich möchte mich als Präsident des Landtages bei
allen Abgeordneten für den konstruktiven Diskussionsstil, der während
der Sitzung gepflegt wurde, bedanken", so Rohr.
Aus den Debattenbeiträgen sei hervorgegangen, dass die neue
Konstellation in Kärnten mit ihrer Regierungserklärung den Weg
eröffne, dass trotz aller aufkommenden Diskussionen und trotz
unterschiedlicher Auffassungen auch über die Parteigrenzen hinweg,
bei allen die Chance, sich konstruktiv einzubringen und zu einer
sachlichen Debatte beizutragen, wahrgenommen wurde, stellt Rohr fest.
Dass die Abgeordnete Zalka Kuchling als Minderheitensprecherin, ihren
Beitrag in Slowenisch und zum Verständnis aller auch eins zu eins in
Deutsch gehalten habe, sei auch im Zusammenhang mit der
grundsätzlichen Debatte zur Regierungserklärung von Landeshauptmann
Peter Kaiser zu sehen, der dabei auch einige Sätze in Slowenischer
Sprache gesprochen und als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts
gegenüber der Slowenisch sprechenden Kärntner Bevölkerung zum
Ausdruck gebracht hat.
"Für mich ist diese Frage ebenso ein Zeichen für gegenseitige Achtung
und für eine respektvolle Umgangskultur und keine Frage ,die sich
ausschließlich auf einen verfassungsrechtlichen Justament-Standpunkte
reduzieren lässt", so Landtagspräsident Rohr.
(Schluss)
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