Fekter Vorstoß

Finanzministerin Fekter will statt Steuerausnahmen Geld für Kinder

Wien/St. Pölten (OTS) - Eltern erst gar nicht wegzunehmen, was ihre Kinder als Existenzminimum brauchen, muss Ziel einer Steuerreform sein. Der Österreichische Familienbund begrüßt daher den Vorschlag von Finanzministerin Dr. Maria Fekter, die einen Steuerfreibetrag von Euro 7.000,-- für zu versorgende Kinder fordert. "Damit wird auf eine langjährige Forderung des Familienbundes - die Erziehungskosten steuerlich zu berücksichtigen, um Familien von vornherein mehr Geld zu lassen - eingegangen", freut sich Familienbundpräsident LAbg. Mag. Bernhard Baier.

Personen mit Betreuungspflichten haben einen wesentlich höheren finanziellen Aufwand als Personen ohne dieselben. So zeigt beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2009, die das Dr.-Karl-Kummer-Institut in Kooperation mit Joanneum Research, der Uni Graz und der Kleinen Zeitung durchgeführt hat, auf, dass die mangelnde steuerliche Berücksichtigung von Kindern bewirkt, dass Familien mit zumindest zwei Kindern ab einem monatlichen Bruttohaushaltseinkommen von Euro 2.000,-- finanziell immer schlechter gestellt sind, als Paare derselben Steuerklasse ohne Kinder.

"Mit der Einführung dieses Steuerfreibetrages würde die Bundesregierung ein Signal in die richtige Richtung setzen: Ja, es ist wichtig, dass es Kinder gibt. Österreich braucht eine Bewusstseinsänderung der gesamten Gesellschaft, in der Familie, Kinder zu haben, wieder selbstverständlich wird", betont Baier abschließend.

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