• 18.04.2013, 08:15:32
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Fekter Vorstoß

Finanzministerin Fekter will statt Steuerausnahmen Geld für Kinder

Utl.: Finanzministerin Fekter will statt Steuerausnahmen Geld für
Kinder =

Wien/St. Pölten (OTS) - Eltern erst gar nicht wegzunehmen, was ihre
Kinder als Existenzminimum brauchen, muss Ziel einer Steuerreform
sein. Der Österreichische Familienbund begrüßt daher den Vorschlag
von Finanzministerin Dr. Maria Fekter, die einen Steuerfreibetrag von
Euro 7.000,-- für zu versorgende Kinder fordert. "Damit wird auf eine
langjährige Forderung des Familienbundes - die Erziehungskosten
steuerlich zu berücksichtigen, um Familien von vornherein mehr Geld
zu lassen - eingegangen", freut sich Familienbundpräsident LAbg. Mag.
Bernhard Baier.

Personen mit Betreuungspflichten haben einen wesentlich höheren
finanziellen Aufwand als Personen ohne dieselben. So zeigt
beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2009, die das
Dr.-Karl-Kummer-Institut in Kooperation mit Joanneum Research, der
Uni Graz und der Kleinen Zeitung durchgeführt hat, auf, dass die
mangelnde steuerliche Berücksichtigung von Kindern bewirkt, dass
Familien mit zumindest zwei Kindern ab einem monatlichen
Bruttohaushaltseinkommen von Euro 2.000,-- finanziell immer
schlechter gestellt sind, als Paare derselben Steuerklasse ohne
Kinder.

"Mit der Einführung dieses Steuerfreibetrages würde die
Bundesregierung ein Signal in die richtige Richtung setzen: Ja, es
ist wichtig, dass es Kinder gibt. Österreich braucht eine
Bewusstseinsänderung der gesamten Gesellschaft, in der Familie,
Kinder zu haben, wieder selbstverständlich wird", betont Baier
abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FAM

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