Acht Jahre BZÖ: Bucher präsentiert BZÖ-Unternehmer

Wien (OTS) - Am achten Jahrestag der Gründung des BZÖ (17. April 2005 Gründungskonvent in Salzburg) präsentierte BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher eine neue Vorfeldorganisation - die BZÖ Unternehmer. Der gewählte Obmann der neuen Unternehmervertretung Unternehmensberater Mag. Christian Ebner nannte als Zielgruppe die Ein-Personen-Unternehmen sowie die KMUs. Man schaffe damit eine Plattform für BZÖ-nahe, aber auch unabhängige Wirtschaftsliberale. Man werde auch bei den nächsten Kammerwahlen antreten. "Die ÖVP vertritt nur mehr die Großkonzerne und Großbanken, das BZÖ ist der Anwalt der kleinen und mittleren Unternehmen. Österreich braucht eine neue Gründerinitiative, die Wachstum und damit Wohlstand schafft. Das ist unser Ziel", so Bucher, der neben dem Vorschlag der 1-Euro-GmbH als erste gemeinsame Initiative des BZÖ und der BZÖ-Unternehmer einen parlamentarischen Vorstoß für die Schaffung einer neuen Form der Unternehmensfinanzierung nach dem Vorbild des Waldviertler Wirtschaftstreibenden Staudinger ankündigte.

Christian Ebner kritisierte massiv, dass die Große Koalition seit 2007 die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verschlechtert habe. Besonders die ÖVP und ihr Wirtschaftsbund seien dafür verantwortlich. Der Wirtschaftsbund vertrete in der Kammer oft gute Positionen und dann würden die schwarzen Kämmerer im Parlament genau das Gegenteil von dem vertreten und unterstützen, was sie offiziell ablehnen. "Der ÖVP-Wirtschaftsbund agiert als Dr. Jekyll und Mr. Hyde", so Ebner, der die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern forderte. Zusätzliche Schwerpunkte seien die sofortige Senkung der Steuer- und Abgabenlast, ein Kahlschlag bei der Bürokratie und der Kampf für mehr unternehmerische Freiheiten.

Der Obmann der BZÖ-Unternehmer forderte ein neues Unternehmensfinanzierungsmodell, nach dem Vorbild des Waldviertler Wirtschaftsrebellen Staudinger. Nach einer Umfrage des KSV haben 60 Prozent der Unternehmer Probleme Kredite zu erhalten und 54 Prozent wünschen sich neue Finanzierungsformen. Diesen Wunsch nehme das BZÖ als Auftrag an und werde im Parlament für eben diese neuen Finanzierungsformen kämpfen. Konkret gehe es um eine Änderung des Bankwesengesetzes und der Kapitalprospektvorschriften. "Mit unserem Modell gibt es mehr Investitionen, mehr Wachstum, mehr Jobs, aber auch mehr Anlegerschutz und Freiheit", so Ebner.

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