- 17.04.2013, 12:07:38
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Acht Jahre BZÖ: Bucher präsentiert BZÖ-Unternehmer
Wien (OTS) - Am achten Jahrestag der Gründung des BZÖ (17. April 2005
Gründungskonvent in Salzburg) präsentierte BZÖ-Chef Klubobmann Josef
Bucher eine neue Vorfeldorganisation - die BZÖ Unternehmer. Der
gewählte Obmann der neuen Unternehmervertretung Unternehmensberater
Mag. Christian Ebner nannte als Zielgruppe die
Ein-Personen-Unternehmen sowie die KMUs. Man schaffe damit eine
Plattform für BZÖ-nahe, aber auch unabhängige Wirtschaftsliberale.
Man werde auch bei den nächsten Kammerwahlen antreten. "Die ÖVP
vertritt nur mehr die Großkonzerne und Großbanken, das BZÖ ist der
Anwalt der kleinen und mittleren Unternehmen. Österreich braucht eine
neue Gründerinitiative, die Wachstum und damit Wohlstand schafft. Das
ist unser Ziel", so Bucher, der neben dem Vorschlag der 1-Euro-GmbH
als erste gemeinsame Initiative des BZÖ und der BZÖ-Unternehmer einen
parlamentarischen Vorstoß für die Schaffung einer neuen Form der
Unternehmensfinanzierung nach dem Vorbild des Waldviertler
Wirtschaftstreibenden Staudinger ankündigte.
Christian Ebner kritisierte massiv, dass die Große Koalition seit
2007 die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verschlechtert habe.
Besonders die ÖVP und ihr Wirtschaftsbund seien dafür verantwortlich.
Der Wirtschaftsbund vertrete in der Kammer oft gute Positionen und
dann würden die schwarzen Kämmerer im Parlament genau das Gegenteil
von dem vertreten und unterstützen, was sie offiziell ablehnen. "Der
ÖVP-Wirtschaftsbund agiert als Dr. Jekyll und Mr. Hyde", so Ebner,
der die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern
forderte. Zusätzliche Schwerpunkte seien die sofortige Senkung der
Steuer- und Abgabenlast, ein Kahlschlag bei der Bürokratie und der
Kampf für mehr unternehmerische Freiheiten.
Der Obmann der BZÖ-Unternehmer forderte ein neues
Unternehmensfinanzierungsmodell, nach dem Vorbild des Waldviertler
Wirtschaftsrebellen Staudinger. Nach einer Umfrage des KSV haben 60
Prozent der Unternehmer Probleme Kredite zu erhalten und 54 Prozent
wünschen sich neue Finanzierungsformen. Diesen Wunsch nehme das BZÖ
als Auftrag an und werde im Parlament für eben diese neuen
Finanzierungsformen kämpfen. Konkret gehe es um eine Änderung des
Bankwesengesetzes und der Kapitalprospektvorschriften. "Mit unserem
Modell gibt es mehr Investitionen, mehr Wachstum, mehr Jobs, aber
auch mehr Anlegerschutz und Freiheit", so Ebner.
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