BZÖ-Stadler: "EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind gefährlicher Unsinn"

Brüssel (OTS) - Das EU-Parlament befasst sich in der aktuellen Plenarsitzung unter anderem mit dem Fortschrittsbericht der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Der Europa-Abgeordnete Mag. Ewald Stadler äußerte sich besonders kritisch: "Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind gefährlicher Unsinn. Der Fortschrittsbericht berichtet nicht von Fortschritten, sondern bezeichnenderweise ausschließlich von Missständen in der Türkei", meinte der BZÖ-Mandatar.

Entsetzt zeigte sich Stadler auch darüber, dass der Völkermord an den Armeniern im vorliegenden Entschließungsantrag des Parlaments keine Erwähnung findet. Ohne vollständige Aufarbeitung der türkischen Verbrechen an den Armeniern sei jeder Form der Kooperation, nicht nur den Beitrittsverhandlungen, die Grundlage entzogen. "Die europäischen Institutionen müssen zur Kenntnis nehmen, dass ein Kuschelkurs keine Fortschritte bringt. Das Prinzip Mehr für Mehr muss auch gegenüber der Türkei gelten", erklärte Stadler.

Stadler erinnerte auch daran, dass die islamistische Erdogan-Türkei durch ihr eigenes Religionsministerium eine Vielzahl an muslimischen Vereinen in Europa finanziere und kontrolliere und nicht zuletzt auch durch die Förderung von Moschee-Bauten die Islamisierung Europas vorantreibe. "Die EU macht die Erdogan-Türkei nicht zu Europa, die Erdogan-Türkei will Europa zu einer türkischen Kolonie machen. Die Beitrittsverhandlungen sind gescheitert und müssen umgehend abgebrochen werden", konstatierte Stadler.

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