Neustrukturierung der Tierschutzombudsstelle bewährt sich

LR Bernhard: Größtmögliche Unabhängigkeit sichergestellt

Bregenz (OTS/VLK) - Vor einem Jahr hat Pius Fink als Tierschutzombudsmann die Nachfolge von Erik Schmid angetreten. Gleichzeitig wurde die Stelle aus dem Agrarbereich der Landesverwaltung ausgegliedert und im Gesundheitsressort angesiedelt. Diese Neustrukturierung bewährt sich, zieht Gesundheitslandesrat Christian Bernhard ein positives Zwischenresumee: "Dadurch ist eine klare Trennung von Funktionen und größtmögliche Unabhängigkeit der Ombudsstelle sichergestellt. Inhaltlich konnte der neue Tierschutzombudsmann nahtlos an die Arbeit seines Vorgängers anschließen."

In seinem ersten Jahr im Amt hat Pius Fink 36 Tierschutzmeldungen an die zuständigen Behörden weitergeleitet und in 18 Fällen Stellungnahmen zu Verfahren und Gesetzesentwürfen verfasst. Dazu kommen zahlreiche Beratungen und Anfragebeantwortungen, Besprechungen mit Behördenvertretern, Vereinen und Institutionen, Betriebsbesichtigungen, Verhandlungen sowie die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und an Sitzungen des Tierschutzrates.

Positiv registriert Fink eine stetig steigende gesellschaftliche und politische Wahrnehmung und Gewichtung der Themen Tierhaltung, Tierwohl und Tierschutz. Eine der vier Säulen der im Oktober 2012 präsentierten Vorarlberger Landwirtschaftsstrategie ist "Umwelt, Lebensmittelqualität und Tierwohl". "Unter dem Leitsatz 'Zum Wohl von Mensch und Tier' soll Vorarlberg Tierschutzland Nummer 1 in Österreich werden. Verbesserungen bei der Tierhaltung, dem Umgang mit Tieren und der tierärztlichen Gesundheitsvorsorge stehen im Vordergrund", so Pius Fink. Als wichtige Weiterentwicklungen sieht er die erstmalige Vergabe eines Tierschutzpreises und die Verlautbarung der Tierschutz-Förderungsrichtlinie im laufenden Jahr: "Diese klaren Regelungen zur Tierschutzförderung in Vorarlberg sind österreichweit neu und machen uns zu Vorreitern."

Ein weiterer Themenschwerpunkt der näheren Zukunft ist für Pius Fink die Umsetzung tierschonender Methoden bei der Schlachtung und die Fortbildung von Schlachthausmitarbeitern, dies insbesondere vor dem Hintergrund der heuer in Kraft getretenen EU-Verordnung. Die Tatsache, dass im Jahr 2012 die Leiter und zugleich Tierschutzverantwortlichen der beiden größten Schlachtbetriebe Vorarlbergs freiwillig an einer entsprechenden Schulung in der Schweiz teilgenommen haben, ist für den Tierschutzombudsmann ein starkes Zeichen im Sinne des Tierschutzes.

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