• 17.04.2013, 08:47:43
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  • OTS0015 OTW0015

Neustrukturierung der Tierschutzombudsstelle bewährt sich

LR Bernhard: Größtmögliche Unabhängigkeit sichergestellt

Utl.: LR Bernhard: Größtmögliche Unabhängigkeit sichergestellt =

Bregenz (OTS/VLK) - Vor einem Jahr hat Pius Fink als
Tierschutzombudsmann die Nachfolge von Erik Schmid angetreten.
Gleichzeitig wurde die Stelle aus dem Agrarbereich der
Landesverwaltung ausgegliedert und im Gesundheitsressort angesiedelt.
Diese Neustrukturierung bewährt sich, zieht Gesundheitslandesrat
Christian Bernhard ein positives Zwischenresumee: "Dadurch ist eine
klare Trennung von Funktionen und größtmögliche Unabhängigkeit der
Ombudsstelle sichergestellt. Inhaltlich konnte der neue
Tierschutzombudsmann nahtlos an die Arbeit seines Vorgängers
anschließen."

In seinem ersten Jahr im Amt hat Pius Fink 36 Tierschutzmeldungen
an die zuständigen Behörden weitergeleitet und in 18 Fällen
Stellungnahmen zu Verfahren und Gesetzesentwürfen verfasst. Dazu
kommen zahlreiche Beratungen und Anfragebeantwortungen, Besprechungen
mit Behördenvertretern, Vereinen und Institutionen,
Betriebsbesichtigungen, Verhandlungen sowie die Teilnahme an
Fortbildungsveranstaltungen und an Sitzungen des Tierschutzrates.

Positiv registriert Fink eine stetig steigende gesellschaftliche
und politische Wahrnehmung und Gewichtung der Themen Tierhaltung,
Tierwohl und Tierschutz. Eine der vier Säulen der im Oktober 2012
präsentierten Vorarlberger Landwirtschaftsstrategie ist "Umwelt,
Lebensmittelqualität und Tierwohl". "Unter dem Leitsatz 'Zum Wohl von
Mensch und Tier' soll Vorarlberg Tierschutzland Nummer 1 in
Österreich werden. Verbesserungen bei der Tierhaltung, dem Umgang mit
Tieren und der tierärztlichen Gesundheitsvorsorge stehen im
Vordergrund", so Pius Fink. Als wichtige Weiterentwicklungen sieht er
die erstmalige Vergabe eines Tierschutzpreises und die Verlautbarung
der Tierschutz-Förderungsrichtlinie im laufenden Jahr: "Diese klaren
Regelungen zur Tierschutzförderung in Vorarlberg sind österreichweit
neu und machen uns zu Vorreitern."

Ein weiterer Themenschwerpunkt der näheren Zukunft ist für Pius
Fink die Umsetzung tierschonender Methoden bei der Schlachtung und
die Fortbildung von Schlachthausmitarbeitern, dies insbesondere vor
dem Hintergrund der heuer in Kraft getretenen EU-Verordnung. Die
Tatsache, dass im Jahr 2012 die Leiter und zugleich
Tierschutzverantwortlichen der beiden größten Schlachtbetriebe
Vorarlbergs freiwillig an einer entsprechenden Schulung in der
Schweiz teilgenommen haben, ist für den Tierschutzombudsmann ein
starkes Zeichen im Sinne des Tierschutzes.

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