- 16.04.2013, 17:59:24
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Konzernabschluss Bank Burgenland 2012
Gewinnsteigerung trotz Restrukturierungskosten aus Ungarn, zufriedenstellender Geschäftsverlauf in Österreich, starke Kapitalbasis

Utl.: Gewinnsteigerung trotz Restrukturierungskosten aus Ungarn,
zufriedenstellender Geschäftsverlauf in Österreich, starke
Kapitalbasis =
Eisenstadt (OTS) - Die GRAWE Bankengruppe mit der Bank Burgenland an
der Spitze erzielte 2012 ein Konzernergebnis von Euro 22,6 Mio.
(Konzern IFRS)
Die Bankengruppe der Grazer Wechselseitige Versicherung AG, mit
der Bank Burgenland an der Spitze sowie der Capital Bank, der
Security KAG und der Sopron Bank als wesentliche
Konzerngesellschaften, weist im Geschäftsjahr 2012 mit Euro 22,6 Mio.
(VJ: Euro 5,3 Mio.; Konzern IFRS) trotz Belastungen aus der
Restrukturierung des Ungarn-Geschäfts ein deutlich positives
Jahresergebnis vor Steuern aus. Die Konzern-Bilanzsumme blieb mit
Euro 4,31 Mrd. (-1,1% VJ) in etwa auf Vorjahresniveau.
"Der Geschäftsverlauf war in unserem Heimmarkt Österreich sehr
zufriedenstellend", sagt Christian Jauk, Vorstandsvorsitzender der
Bank Burgenland.
So ist es in der Bank Burgenland gelungen, mit einem EGT von Euro
16,8 Mio. das Vorjahresergebnis mehr als zu verdoppeln (+122 % VJ;
Einzelabschluss UGB). Bei einer auf Euro 3,6 Mrd. leicht rückläufigen
Konzernbilanzsumme (-2,8 % VJ) ist dieses erfreuliche Ergebnis
insbesondere auf eine weitere Verbesserung der Risiko-Ertragsrelation
im Kreditgeschäft zurückzuführen.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete der Bereich
Immobilienfinanzierungen, in dem die Bank Burgenland aktuelle
Marktchancen sehr gut nutzen konnte. Die Qualität des
Ausleihungsvolumens konnte aber auch in den Geschäftsfeldern Privat-
und Geschäftskunden sowie Firmenkunden gesteigert werden. Darüber
hinaus entwickelte sich das Bewertungsergebnis aus Wertpapieren
deutlich positiv.
Mit der Eröffnung eines zweiten Standortes in Wien am
Lobkowitzplatz hat die Bank Burgenland die Marktpräsenz in der
Bundeshauptstadt ausgeweitet. Ein weiterer Grundstein für die
verstärkte Betreuung des Wachstumsmarktes Wien wurde mit der
Verlegung des bestehenden Standortes von der Kolingasse in die
Wallnerstrasse, Palais Esterházy, gelegt. "Während andere Banken ihr
Filialnetz drastisch reduzieren, halten wir unsere Standorte für sehr
wichtig. Erstklassige Beratung hat auch heute ihren Platz", ist
Gerhard Nyul, für das Kundengeschäft der Bank Burgenland zuständiger
Vorstand, überzeugt.
Aber auch in den weiteren Konzerngesellschaften der GRAWE
Bankengruppe konnten erfreuliche Ergebnisse erzielt werden,
insbesondere in der Capital Bank (EGT Euro 7,2 Mio., +4 % VJ), der
Security KAG (EGT Euro 4,5 Mio., +20 % VJ) und der Brüll Kallmus Bank
(EGT Euro 2,0 Mio, +151 % VJ) (jeweils Einzelabschluss UGB).
In der Sopron Bank wurde trotz weiterhin schwierigem
makroökonomischen Umfelds und nachteiliger gesetzlicher Entwicklungen
die Verlustsituation eingedämmt und ein operativ knapp positives
Ergebnis erzielt. Nach Abzug von Einmalkosten im Zusammenhang mit
Filialschließungen sowie regulatorischen Belastungen wie etwa der
ungarischen Bankensteuer ist das Bilanzergebnis allerdings mit
umgerechnet -Euro 1,1 Mio. (VJ: -Euro 8,1 Mio.) weiterhin negativ.
Die Bank Burgenland steht trotz dieser Situation zu ihrer
ungarischen Tochter, was durch eine Stärkung der Kapitalbasis sowie
Bereitstellung langfristiger Refinanzierungslinien,
Personalressourcen und voranschreitender Integration in
Managementprozesse unter Beweis gestellt wurde. "Die Lage in Ungarn
bleibt angespannt, wir sehen aber eine positive Tendenz. Wir haben
unsere Hausaufgaben gemacht und sind operativ bereits wieder
positiv", resümiert Andrea Maller-Weiß, für das Immobilien- und
Ungarngeschäft zuständiges Vorstandsmitglied der Bank Burgenland.
Besonderes Augenmerk verdient die hervorragende Kapitalausstattung
der GRAWE Bankengruppe. Die konsolidierten Eigenmittel liegen bei
beachtlichen Euro 515,6 Mio. Mit einer Eigenmittelquote von 15,9 %
nimmt die GRAWE Bankengruppe im österreichischen und internationalen
Vergleich einen Spitzenplatz ein und differenziert sich deutlich von
vielen wesentlich größeren Finanzinstituten. "Die Bank Burgenland ist
eine echte Alternative zu Großbanken: Finanzkräftig und
ausschließlich unseren Kunden verpflichtet. Damit können wir auch in
Ballungszentren punkten", hält Jauk abschließend fest.
GRAWE Bankengruppe 2012
(Bank Burgenland Konzernbilanz IFRS)
Bilanzsumme Euro 4,3 Mrd.
Eigenmittelquote 15,9 %
Jahresüberschuss vor Steuern Euro 22,5 Mio.
Mitarbeiter (Jahresschnitt) 651
Bank Burgenland 2012
(Einzelabschluss UGB)
Bilanzsumme Euro 3,6 Mrd.
Eigenmittelquote 14,8 %
EGT Euro 16,8 Mio.
Mitarbeiter (Jahresschnitt) 290
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