- 16.04.2013, 11:10:43
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FP-Jung: Dreck und Prostitution am Liesinger Friedhof
Rote Stadträtin gegen SPÖ-Bezirksvorsteher, das ist Brutalität!
Utl.: Rote Stadträtin gegen SPÖ-Bezirksvorsteher, das ist
Brutalität! =
Wien (OTS/fpd) - "Jetzt haben die Prostituierten in Liesing auf die
Sommerzeit umgeschaltet und belästigen die Bürger schon am frühen
Nachmittag mit ihren Angeboten, die mittlerweile sogar um einen
Stricher erweitert wurden", kritisiert der Liesinger FP-Gemeinderat
Mag. Wolfgang Jung die unhaltbaren Zustände um den Liesinger
Friedhof, der zum Freiluftbordell verkommt. Die Belästigung der
Anrainer, Friedhofsbesucher und der Trainierenden am nahen Sportplatz
ist unzumutbar, insbesondere weil die Zahl der Gunstgewerblerinnen
mit der warmen Jahreszeit wächst. Offenbar ermuntert durch die
Stadträtin haben die, wie sie sie nennt "Sexarbeiterinnen" ihr
Arbeitsgebiet auf eine Zone ostwärts des Liesinger Bahnhofs
erweitert, wenige hundert Meter vom Liesinger Platz!
"Wann werden sie vor der Bezirksvorstehung ihr Gewerbe ausüben? Wer
diese Zustände zulässt, ja fördert, provoziert geradezu Zusammenstöße
mit den betroffenen Bürgern, die sich das, wie die steigende Zahl bei
uns einlangender Proteste zeigt, nicht mehr gefallen lassen. Sogar
der Bezirksvorsteher hat das mittlerweile begriffen und verlangt eine
Änderung der Rechtslage" kommentiert Jung die Entwicklung.
Die zuständige Stadträtin steht aber - unter dem Druck der Grünen -
offenbar auf Seiten der rumänischen Zuhälter. Die SPÖ macht sich mehr
Sorgen um die Sicherheit der Prostituierten als um die Anliegen der
Bürger! Sie leugnete, im Ausschuss von uns befragt, eine negative
Entwicklung. Dabei sind die "Beweise" am nächsten Morgen unübersehbar
und gesundheitsgefährdend. Rumänische Zuhälter zwingen die oft sehr
jungen Frauen, unter untragbaren hygienischen Bedingungen, ihr, im
wahrsten Sinne des Wortes schmutziges Geschäft auszuüben. Der
zurückgelassene Unrat (gebrauchte Präservative, Taschentücher,
Exkremente, Flaschen, ...) sind nicht nur unzumutbar für die
Begräbnisbesucher sondern auch eine Gesundheitsgefährdung. Unter
anderem wegen "Differenzen über den Wert der Dienstleistungen" kam es
übrigens auch schon zu Polizeieinsätzen, berichtet Jung.
Bezirksvorsteher Bischof hat zwar schon vor Wochen vollmundig
erklärt, dass das Gesetz geändert werden muss und er deswegen die
Stadträtin kontaktieren wird. Das hat er aber bisher nicht getan, und
sie richtete ihm, von uns befragt, im letzten Ausschuss aus, nicht
daran zu denken, da ohnehin alles in bester Ordnung sei. Das ist,
nach dem Fallrückzieher des SP-Klubobmannes Schicker in der
Wohnbaufrage Kaltenleutgebnerstraße, die zweite Ohrfeige der
Rathausclique für einen Liesinger Bezirksvorsteher innerhalb eines
Jahres. Sein Vorgänger Wurm hat sich daraufhin in Pension begeben. Es
wird interessant sein zu sehen, ob Bischof nun die Liesinger
Interessen verfechten wird oder vor der Stadträtin in die Knie geht",
schließt Jung. (Schluss) hn
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