FP-Jung: Dreck und Prostitution am Liesinger Friedhof

Rote Stadträtin gegen SPÖ-Bezirksvorsteher, das ist Brutalität!

Wien (OTS/fpd) - "Jetzt haben die Prostituierten in Liesing auf die Sommerzeit umgeschaltet und belästigen die Bürger schon am frühen Nachmittag mit ihren Angeboten, die mittlerweile sogar um einen Stricher erweitert wurden", kritisiert der Liesinger FP-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung die unhaltbaren Zustände um den Liesinger Friedhof, der zum Freiluftbordell verkommt. Die Belästigung der Anrainer, Friedhofsbesucher und der Trainierenden am nahen Sportplatz ist unzumutbar, insbesondere weil die Zahl der Gunstgewerblerinnen mit der warmen Jahreszeit wächst. Offenbar ermuntert durch die Stadträtin haben die, wie sie sie nennt "Sexarbeiterinnen" ihr Arbeitsgebiet auf eine Zone ostwärts des Liesinger Bahnhofs erweitert, wenige hundert Meter vom Liesinger Platz!

"Wann werden sie vor der Bezirksvorstehung ihr Gewerbe ausüben? Wer diese Zustände zulässt, ja fördert, provoziert geradezu Zusammenstöße mit den betroffenen Bürgern, die sich das, wie die steigende Zahl bei uns einlangender Proteste zeigt, nicht mehr gefallen lassen. Sogar der Bezirksvorsteher hat das mittlerweile begriffen und verlangt eine Änderung der Rechtslage" kommentiert Jung die Entwicklung.

Die zuständige Stadträtin steht aber - unter dem Druck der Grünen -offenbar auf Seiten der rumänischen Zuhälter. Die SPÖ macht sich mehr Sorgen um die Sicherheit der Prostituierten als um die Anliegen der Bürger! Sie leugnete, im Ausschuss von uns befragt, eine negative Entwicklung. Dabei sind die "Beweise" am nächsten Morgen unübersehbar und gesundheitsgefährdend. Rumänische Zuhälter zwingen die oft sehr jungen Frauen, unter untragbaren hygienischen Bedingungen, ihr, im wahrsten Sinne des Wortes schmutziges Geschäft auszuüben. Der zurückgelassene Unrat (gebrauchte Präservative, Taschentücher, Exkremente, Flaschen, ...) sind nicht nur unzumutbar für die Begräbnisbesucher sondern auch eine Gesundheitsgefährdung. Unter anderem wegen "Differenzen über den Wert der Dienstleistungen" kam es übrigens auch schon zu Polizeieinsätzen, berichtet Jung.

Bezirksvorsteher Bischof hat zwar schon vor Wochen vollmundig erklärt, dass das Gesetz geändert werden muss und er deswegen die Stadträtin kontaktieren wird. Das hat er aber bisher nicht getan, und sie richtete ihm, von uns befragt, im letzten Ausschuss aus, nicht daran zu denken, da ohnehin alles in bester Ordnung sei. Das ist, nach dem Fallrückzieher des SP-Klubobmannes Schicker in der Wohnbaufrage Kaltenleutgebnerstraße, die zweite Ohrfeige der Rathausclique für einen Liesinger Bezirksvorsteher innerhalb eines Jahres. Sein Vorgänger Wurm hat sich daraufhin in Pension begeben. Es wird interessant sein zu sehen, ob Bischof nun die Liesinger Interessen verfechten wird oder vor der Stadträtin in die Knie geht", schließt Jung. (Schluss) hn

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