Haimbuchner: "Status des außerordentlichen Schülers abschaffen!"

OGM-Umfrage bestätigt FPÖ-Forderung - Eigene Förderklassen vor Regelunterricht dienen der besseren Integration

Linz (OTS) - "Die FPÖ spricht sich für die Abschaffung des Status des außerordentlichen Schülers aus. Derzeit nehmen weit über 5.000 Schüler nichtdeutscher Muttersprache in Oberösterreichs Pflichtschulen am Regelunterricht teil ohne dem Unterricht wirklich folgen zu können. Sie werden als außerordentliche Schüler geführt und werden nicht oder nur teilweise benotet. Die FPÖ fordert eine besondere Förderung dieser Schüler in eigenen Förderklassen, anstatt die Kinder ihre Zeit in den Regelklassen einfach absitzen zu lassen. Sobald die Schüler über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, sollen sie wieder am Regelunterricht teilnehmen", fordert der oberösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Manfred Haimbuchner angesichts der jüngsten Debatte zwischen ÖVP-Integrationsstaatssekretär Kurz und SPÖ-Bildungsministerin Schmied. *****

Staatssekretär Kurz hatte die freiheitliche Forderung nach eigenen Förderklassen übernommen, während SPÖ-Bildungsministerin Schmied diese Maßnahme ablehnt. Mitte März hätte ein neues Modell vorliegen sollen. Der Streit zwischen den beiden geht jedoch weiter. "Offenbar können und wollen sich Kurz und Schmied in einem Nationalratswahljahr nicht einigen. ÖVP und SPÖ wollen im Wahljahr bei den jeweiligen Kernschichten punkten, anstatt für die Gesamtheit eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Auf dem Altar der gegenseitigen großkoalitionären Blockade bleiben die Kinder, die mehr Bildung benötigen, auf der Strecke", ärgert sich der FPÖ-Landeschef über die schwarz-rote Uneinigkeit.

Eine OGM-Umfrage mit einem Sample von 685 Befragten bestätigt die Forderung der FPÖ. Auf die Frage, ob Kinder nichtdeutscher Muttersprache in Förderklassen unterrichtet werden sollen, antworteten 57 Prozent mit Ja. Eltern bejahten diese Forderung mit 61 Prozent und in Linz und in Wels fällt der Zuspruch mit 75 Prozent besonders hoch aus. "Wir fühlen uns in unserer Forderung voll bestätigt. SPÖ-Bildungsministerin Schmied soll endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und den Weg frei machen für eine vernünftige Integrationspolitik. Ihre linke Kuschelpädagogik geht an der Mehrheit der Bevölkerung und damit an der Realität vorbei", kritisiert Haimbuchner die rote Bildungsministerin. (schluss) bt

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