"Teilnahme an Kunst für Alle darf nicht das Privileg der Reichen sein" - Ministerin Dr. Claudia Schmied im Moskauer Bolschoi Theater.

Ministerin Dr. Claudia Schmied referierte auf der 10. Konferenz der Kulturminister des Europarates in Moskau ihre kulturpolitischen Ziele.

Wien (OTS/BMUKK) - Klare Worte fand Dr. Claudia Schmied heute auf der 10. Konferenz der Kulturminister des Europarates in Moskau: "Die Teilhabe an Kunst und Kultur und die Schaffung des Zugangs zu Kunst und Kultur sind grundlegende demokratische Werte. Mir ist es besonders wichtig, kulturelle Stätten - Theater, Museen - zu öffnen, allen voran für die junge Generation. Die Teilhabe an Kunst und Kultur ist ein Recht für alle!"

In ihrer Rede betonte Ministerin Schmied die Freiheit der Kunst, sowie die Verpflichtung der öffentlichen Hand, Kunst du Kultur angemessen zu finanzieren: "Ich bin überzeugt, dass alle finanziellen Mittel, die wir in Kunst und Kultur investieren, in die Bewahrung der Schätze unserer Vergangenheit und in die Förderung des zeitgenössischen Kunstschaffens, gut investiert sind und einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung unserer Gesellschaft leisten -gerade in wirtschaftlich schwierigen und unsicheren Zeiten." Zudem dürften Kunst und Kultur als Motoren für wirtschaftliche Dynamik nicht unterschätzt werden. Sie weisen überdurchschnittliches Wachstum auf und müssen die ökonomische Debatte nicht scheuen.

Insbesondere den Ausbau von Partnerschaften zwischen Schulen und Kulturinstitutionen nannte Dr. Schmied als wichtiges Ziel. In Österreich werden Schwerpunkte in der Vermittlung gesetzt. Darunter den freien Eintritt bis 19 Jahre für die österreichischen Bundesmuseen oder die Vermittlungsinitiative "Macht/Schule/Theater".

Explizit wies Schmied auf die Rolle der Sprache in der Kulturvermittlung hin: "Ich bin sehr stolz darauf, dass Österreich das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarates beheimatet. Dieses arbeitet gemeinsam mit dem Europarat für Reformen im Bereich des Lehrens und Lernens von Sprachen und unterstützt engagierte Fachleute der Mitgliedsstaaten dabei, die Praxis der Sprachenbildung zu gestalten. Ich darf alle Mitgliedsländer des Europarates herzlich einladen, sich an diesen wichtigen Aktivitäten zu beteiligen."

Die komplette Rede kann unter
http://bmukk.gv.at/ministerium/ministerin/reden/index.xml nachgelesen
werden.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Mag. Raimund Lang
Pressesprecher
Tel.: +43 1 53120 5030
raimund.lang@bmukk.gv.at
http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/index.xml

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MUK0002