• 12.04.2013, 12:34:16
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Wirtschaft für Integration: Österreichischer Integrationstag 2013 im Wiener Rathaus eröffnet

Motto: "Zukunft gestalten: Heute handeln!"

Utl.: Motto: "Zukunft gestalten: Heute handeln!" =

Wien (OTS) - Im feierlichen Rahmen des Großes Festsaals wurde
heute Vormittag der Österreichische Integrationstag (ÖIT) 2013 im
Wiener Rathaus eröffnet. Unter dem Motto "Zukunft gestalten: Heute
handeln" entwerfen bei der eintägigen Konferenz 400 TeilnehmerInnen
aus ganz Österreich Zukunftsbilder und -szenarien für ein kulturell
vielfältiges Österreich im Jahr 2033.

Veranstaltet wird der Österreichische Integrationstag 2013 vom
Verein Wirtschaft für Integration (VWFI) in Kooperation mit dem
europaforum wien und zusammen mit der Industriellenvereinigung, der
Stadt Wien und den Österreichischen Lotterien. Als Hauptsponsor
ermöglicht die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien zum bereits dritten Mal
den Österreichischen Integrationstag.

Kraft-Kinz und Rahimi: "Der Integrationstag ist ein
Veränderungsmotor"

"Der Österreichische Integrationstag ist keine Konferenz, bei der
man am Abend zu einer Gala geht, um sich wohlzufühlen mit dem
Ergebnis, dass sich am nächsten Tag nichts geändert hat. Der
Österreichische Integrationstag ist ein Veränderungsmotor mit dem
Ziel, Änderung zu erwirken. Wir kämpfen gegen die Defizitperspektive,
die die Integrationsdebatte dominiert, an! Wir vom Verein Wirtschaft
für Integration werden keinen Millimeter nachgeben und so lange mit
voller Energie arbeiten, bis es einen Verein wie unseren nicht mehr
braucht", so Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi anlässlich der Eröffnung
des Integrationstages im Wiener Rathaus.

Disoski: "Wir brauchen starke Bilder für die Zukunft"

"Mit dem ÖIT laden wir die TeilnehmerInnen dazu ein, sich in die
Zukunft zu denken. Warum? Weil wir sehr gut darin sind, die
Vergangenheit zu analysieren und Defizite daraus abzuleiten. Was uns
aber fehlt, das sind starke Zukunftsvorstellungen und starke Bilder
von morgen. Starke Bilder generieren derzeit meist jene, die ich
ohnehin schon unsicheren Zeiten weitere Ängste und Unsicherheiten
schüren. Dem wollen wir mit dem Integrationstag etwas entgegen
setzen! Wir sind davon überzeugt, dass wir gezielte Veränderungen für
ein kulturell vielfältiges, mehrsprachiges und weltoffenes Österreich
dann angehen können, wenn wir klare Vorstellungen von der Zukunft
haben. Daher laden wir dazu ein, gemeinsam verschiedene
Zukunftsbilder und -szenarien für Österreich im Jahr 2033 zu
entwerfen", so Meri Disoski, Geschäftsführerin des Vereins Wirtschaft
für Integration.

Antalovsky: "Spielerischer Blick auf Zukunft regt zum Finden
heutiger Lösungen an"

"Im Rückblick alleine auf die letzten beiden Jahrzehnte ist
überraschend, wie viel Unerwartetes unsere Gesellschaft verändert
hat: Der Fall des Eisernen Vorhangs, das Internet, die
Globalisierung, die Finanzkrise und anderes mehr. Zukunft ist also
nicht planbar, aber der spielerischen Blick auf zukünftige
Entwicklungsmöglichkeiten regt die Phantasie und Kreativität für
heutige Lösungen an, und das ist gut so und das versuchen wir mit dem
Österreichischen Integrationstag 2013," erklärt Eugen Antalovsky,
Geschäftsführer des europaforums wien, die Herangehensweise an das
Zukunftsthema im Rahmen des Österreischischen Integrationstages.

Eröffnung: Zeitreise in das Jahr 2033

Der Österreichische Integrationstag 2013 begann mit einem
Gedankenexperiment. Eine Nachrichtensendung aus dem Jahr 2033
(produziert in Kooperation mit Interspot Film) und szenische
Darstellungen möglicher, in der Zukunft liegender Biografien (in
Kooperation mit daskunst) lieferten Denkanstöße und schickten die
TeilnehmerInnen auf eine Zeitreise: Wie sieht Österreich 2033 mit
Blick auf integrationsrelevante Aspekte aus? Wo muss heute gehandelt
werden, damit Zukunftsbilder Realität werden bzw. ungewünschte
Szenarien verhindert werden können?

Drei Themensessions: Bildung & Arbeitsmarkt - Demokratie &
Partizipation - Zusammenleben & Zusammenhalt

Von 12:30 bis 17:00 Uhr finden an drei unterschiedlichen
Standorten Themensessions statt. Im Haus der Industrie
(Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien) wird der Themenblock "Bildung &
Arbeitsmarkt" behandelt, im Studio 44 der Österreichischen Lotterien
(Rennweg 44, 1030 Wien) widmen sich die TeilnehmerInnen dem
Themenbereich "Demokratie & Partizipation", im Raiffeisen Forum Wien
(F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien) befassen sich die
TeilnehmerInnen mit dem Themenkomplex "Zusammenleben & Zusammenhalt".
Die Redaktionen sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen!

Quo vadis Austria? Analysen und Ausblicke der Analytical
Chairs

In Anwesenheit von PolitikerInnen, Top-VertreterInnen der
Wirtschaft und 400 TagungsteilnehmerInnen analysieren um 18 Uhr
Bernhard Perchinig (International Centre for Migration Policy
Development, ICMPD), Sieglinde Rosenberger (Professorin am Institut
für Politikwissenschaft, Universität Wien) und Thomas Kessler (Leiter
Kantons- und Stadtentwicklung, Kanton Basel) die Erkenntnisse aus den
Workshops und geben Ausblicke für Österreich im Jahr 2033. Mit einer
Nachrichtensendung "Österreich am Abend" aus dem Jahr 2033 schließt
das Programm.

Alle Informationen zum Integrationstag finden Sie unter:
www.vwf.at/integrationstag

Verein Wirtschaft für Integration (VWFI)

Der Verein Wirtschaft für Integration wurde im März 2009 von Dr.
Georg Kraft-Kinz (Stv. Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank
NÖ-Wien) und dem in Teheran geborenen Wiener Unternehmer Mag. Ali
Rahimi gegründet. Unter der Geschäftsführung von Mag.a Meri Disoski
setzt der Verein innovative und modellhafte Projekte für einen
potenzialorientierten Umgang mit dem Thema Integration um. Die enge
Zusammenarbeit mit Unternehmen und Interessensvertretungen
ermöglichte so u.a. den Österreichischen Integrationspreis, zweimal
den Österreichischen Integrationstag oder bereits viermal den
mehrsprachigen Redewettbewerb "SAG'S MULTI!". Das Leitmotiv lautet
"fordern und fördern" (www.vwfi.at).

Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ist Gründungs- und
Hauptsponsor von Wirtschaft für Integration.

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