Kroatien: Karas und Pirker rufen zu hoher Beteiligung bei EU-Wahl auf

Aufforderung auch an in Österreich lebenden Kroaten an diesem Sonntag erstmals ihre Volksvertreter ins EU-Parlament zu wählen

Brüssel, 12. April 2013 (OTS) "Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl in Kroatien an diesem Wochenende wird die Visitenkarte Kroatiens in der EU sein. Deshalb ist eine hohe Wahlbeteiligung so wichtig", so der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, und der ÖVP-Europaabgeordnete, Hubert Pirker, der Mitglied des gemischten Parlamentarischen Ausschusses EU-Kroatien ist. "Auch in Österreich lebende Kroaten können wählen. Jetzt, wo der Beitritt Kroatiens zur EU sicher ist, darf das Interesse und die Beteiligung der Bevölkerung nicht abreißen. Jetzt geht es darum, wie Kroatien die EU mitgestalten will", so die beiden EU-Parlamentarier. ****

Karas und Pirker freuen sich auf den Beitritt Kroatiens am 1. Juli dieses Jahres und die Zusammenarbeit mit den neuen kroatischen Abgeordnetenkollegen. "Für Kroatien ist es nach großen Anstrengungen und erfolgreichen Reformen eine Rückkehr nach Europa. Die EU-Familie wird damit um ein weiteres Stück vollständiger. Kroatien muss aber seine Reformen fortsetzen, insbesondere im Rechtsbereich, damit Investoren verstärkt nach Kroatien kommen. Notwendig wird es auch sein, konkrete Projekte zu entwickeln, um
die von der EU zur Verfügung gestellten Kohäsionsmittel abzurufen, die Wirtschaft zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen", so Pirker. Karas fordert angesichts des bisher geringen Interesses an den Wahlen mehr Einsatz von den Kandidaten und aller kandidierenden Parteien sowie der Medien: "Die neuen EU-Abgeordneten haben eine Schlüsselrolle. Sie werden nicht nur die Stimme der kroatischen Bürger in den EU-Entscheidungsprozessen sein, sondern müssen die gemeinsame Politik der EU in der Bevölkerung auch immer wieder neu erklären und darüber informieren", so Karas.

Insgesamt zwölf kroatische Abgeordnete nehmen am 1. Juli im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Straßburg Platz. Dies ist der Abschluss eines mehr als zehnjährigen Beitrittsprozesses. Das Land stellte seinen Antrag auf Vollmitgliedschaft in der EU im Februar 2003.

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