• 11.04.2013, 12:12:13
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Forschungsquote - Karlheinz Töchterle: Am richtigen Weg - gemeinsame Kraftanstrengung fortsetzen

Wissenschafts- und Forschungsminister zur F&E-Globalschätzung 2013 - Höchstwert von 3,09 Milliarden Euro an Bundesmitteln - fünfthöchste Quote innerhalb der EU-27

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister zur F&E-Globalschätzung
2013 - Höchstwert von 3,09 Milliarden Euro an Bundesmitteln -
fünfthöchste Quote innerhalb der EU-27 =

Wien (OTS) - Die von der Statistik Austria heute veröffentlichte
F&E-Globalschätzung 2013 kündigt eine F&E-Quote von 2,81 Prozent des
BIP an und spiegelt für Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle das trotz Konsolidierungsbedarf ungebrochene
Engagement der Bundesregierung wider. Gleichzeitig sieht der Minister
aber auch Auftrag und Antrieb, die gemeinsame Kraftanstrengung
fortzusetzen. "Wir dürfen nicht locker lassen, sind mit den gezielten
Investitionen der Bundesregierung aber auf dem richtigen Weg. Weitere
Anstrengungen sind insbesondere für die Stärkung der
Grundlagenforschung und die Verwertung ihrer Ergebnisse für Anwendung
und Wirtschaft notwendig", verweist Töchterle auf die Umsetzung der
Forschungsstrategie der Bundesregierung. Mit der Hochschulmilliarde
(2013-2015 stehen den Hochschulen rund 990 Millionen Euro zusätzlich
zur Verfügung) investiert die Bundesregierung in das Rückgrat der
öffentlich finanzierten Forschung in Österreich. Weitere Beispiele
für Investitionen sind der langfristige Budgetpfad für das IST
Austria, die maßvollen Mittelsteigerungen für den Wissenschaftsfonds
FWF und gezielte Maßnahmen zur Nachwuchsförderung. Österreichs
F&E-Quote liegt weiterhin deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,03
Prozent und ist nach Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland die
fünfthöchste innerhalb der EU-27.

In Österreich werden 2013 rund 8,96 Milliarden Euro in Forschung und
Entwicklung investiert, das ist eine geschätzte Steigerung von 2,9
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Forschungsfinanzierung durch den
Bund steigt weiter an, der Bund investiert mit 3,09 Milliarden Euro
den bisherigen Höchstwert. Das entspricht einer Steigerung von 2,8
Prozent gegenüber 2012. Neben dem Engagement der öffentlichen Hand
brauche es aber künftig gerade auch verstärktes Engagement von
privater Seite, verweist Töchterle auf den im EU- und OECD-Vergleich
unterdurchschnittlichen privaten Mittelanteil der
Forschungsinvestitionen in Österreich. Die Hochschulen sowie
Forschungseinrichtungen haben auch die Chance, Gelder aus EU-Töpfen
einzuwerben. Aktuell beträgt die Rückflussquote im 7.
EU-Forschungsrahmenprogramm 126 Prozent, im folgenden
EU-Rahmenprogramm "Horizon 2020" (2014 - 2020) soll diese
Erfolgsquote gehalten bzw. weiter ausgebaut werden.

Weiters bekräftigt der Forschungsminister die Intensivierung der
Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier wurde vom BMWF etwa
mit dem "Phönix"-Preis, mit dem junge, innovative
Unternehmensgründungen aus dem akademischen Bereich ausgezeichnet
werden, ein Signal gesetzt. Kürzlich wurde die zweite
Ausschreibungsrunde abgeschlossen.

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