Nahostprogramm Spindeleggers: Auch Österreich-Hospiz und Caritas

Österreichisches Hospiz in Jerusalem ist ältestes Pilgerhaus im Heiligen Land - Vizekanzler ist als "Grabesritter" eng mit Jerusalem verbunden - Treffen mit Caritas-Präsident Küberl in libanesischem Flüchtlingslager

Wien-Jerusalem, 10.04.13 (KAP) Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger wird bei seiner dreitägigen Nahostreise, zu der er am Donnerstag aufbricht, unter anderem das Österreichische Hospiz in Jerusalem besuchen. Zudem ist eine Besichtigung des Caritas-Flüchtlingslagers im Libanon geplant, bei der auch Caritas-Präsident Franz Küberl anwesend sein wird.

Das von der katholischen Kirche betriebene Österreichische Hospiz in Jerusalem ist das älteste Pilgerhaus im Heiligen Land. Das an der Via Dolorosa gelegene Gebäude im Wiener Ringstraßenstil war in der Zeit der Monarchie Residenz des österreichischen Konsuls und ist seit 1988 ein Beherbergungs-, Veranstaltungs- und Begegnungsort, der auch zum interkulturellen Dialog beitragen will. Geleitet wird es seit 2004 vom Eisenstädter Diözesanpriester Markus Bugnyar.

Jerusalem hat für Spindelegger besondere Bedeutung: Der Vizekanzler ist Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Die "Grabesritter", die bei festlichen Anlässen durch weiße Mäntel mit Jerusalemkreuz bei Männern - bei Ordensdamen schwarze Mäntel -erkennbar sind, engagieren sich für Sozialprojekte sowie für den Unterhalt von Kirchen, Schulen, Kindergärten, Sozialstationen und Altenheimen in Israel, dem Gazastreifen, dem Westjordanland und Jordanien.

Dem Orden gehören weltweit 25.000, in Österreich über 450 Mitglieder an, darunter auch die Erzbischöfe Christoph Schönborn und Alois Kothgasser. Im Kuratorium des Österreichischen Hospizes ist immer auch ein Vertreter der "Grabesritter" vertreten.

Am Samstag wird Spindelegger ein Caritas-Flüchtlingslager in der Bekaa-Ebene im Libanon besuchen. Im Libanon haben 317.000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien Schutz gesucht, wobei Region im Osten des Landes eine der Ziele der Menschen auf der Flucht sind. Die Caritas Österreich unterstützt Projekte vor Ort mit Lebensmitteln, Kleidung, Öfen und medizinischer Versorgung. Caritas-Präsident Franz Küberl wird Spindelegger bei seinem Lokalaugenschein vor Ort empfangen.

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