"Am Schauplatz Gericht" am 11. April: "Verstoßen, vertrieben, vergiftet?"

Wien (OTS) - Über den Kampf der letzten verbliebenen Mieter gegen einen mächtigen Immobilientycoon, das Schicksal einer lesbischen Jungbäuerin, die vom elterlichen Hof vertrieben wird, und das Urteil im Prozess der sogenannten Arsenwitwe berichten Nora Zoglauer, Peter Resetarits und Maria Zweckmayr in der "Am Schauplatz Gericht"-Reportage "Verstoßen, vertrieben, vergiftet?" am Donnerstag, dem 11. April 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2.

Die 33-jährige Adele S. hat viele Jahre am Bergbauernhof der Eltern mitgearbeitet. Diese haben der Tochter angeblich immer zugesichert, dass sie einmal den Hof übernehmen wird. Doch dann kam es zum Bruch mit den Eltern. Frau S. ist sich sicher, dass zwei Dinge dafür ausschlaggebend waren. Zum einen ihre Mangalitzaschweine und zum andern ihre Partnerin. Jetzt haben sie die Eltern vom Hof verwiesen. "Am Schauplatz Gericht"-Reporterin Nora Zoglauer war mit einem Kamerateam dabei.

Der Immobilientycoon Martin L. besitzt mehrere alte Häuser in der Wiener Innenstadt. Er kauft diese relativ günstig, versucht angeblich Altmieter, die günstige Mietverträge haben, auszuzahlen und die, die nicht ausziehen wollen, mit anderen Mitteln hinauszubekommen. Die Bordellbesitzerin Frau Nina ist die letzte verbliebene Mieterin eines großen Hauses in bester Lage der Wiener Innenstadt. Herr L. würde das Haus am liebsten abreißen, wäre da nicht das Nobelpuff mit der resoluten Inhaberin. Gleich um die Ecke ein ähnliches Bild. Ein großes, altes, denkmalgeschütztes Haus und drei verbliebene kämpferische Mieter, die nicht ans Ausziehen denken.

Fall drei: Mitte 2011 bekam Peter Resetarits ein E-Mail von Frau Ojukwu, in dem ein ungeheuerlicher Verdacht geäußert wurde. Dass eine Frau W. in Wien und Niederösterreich ihr Unwesen treibe und sich an alleinstehende Männer heranmache, die wenig später aus dem Leben schieden. Aber niemand würde ihren Verdacht ernst nehmen. Die Redaktion ist der Sache nachgegangen, hat erstmals darüber berichtet, und dann ist auch das Gericht aktiv geworden. Frau W. wurde verhaftet. In der Gewebeprobe eines Verstorbenen war eine 50- bis 100-fache Arsenkonzentration gefunden worden. Obwohl die Frau nach wie vor bestreitet, etwas mit deren Tod zu tun zu haben, wurde Anklage gegen sie erhoben. Wegen des Verbrechens des Mordes sowie wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Am 8. April begann der Geschworenenprozess am Landesgericht Krems. "Am Schauplatz Gericht" berichtet über dessen Verlauf und möglicherweise bereits über ein Ergebnis.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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