- 08.04.2013, 15:15:31
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SAS gründet Geschäftsbereich für Industriesektor in Europa / Aktuelle SAS Forsa-Studie beleuchtet Trends im Industriesektor
/ Big Data & Analytics wird Wettbewerbsfaktor für Industrie 4.0 / Studie: 80 Prozent sehen in Analyse von Maschinendaten Megatrend
Utl.: / Big Data & Analytics wird Wettbewerbsfaktor für Industrie
4.0
/ Studie: 80 Prozent sehen in Analyse von Maschinendaten
Megatrend =
Wien (OTS) - SAS, einer der weltgrößten Softwarehersteller, gründet
zum 1. Mai 2013 ein neues Center of Excellence für den
Industriesektor. Die neue Einheit agiert international aus der Region
DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) heraus. Die Leitung ist in
Heidelberg angesiedelt. Ziel von SAS ist es, seinen internationalen
Kunden eine faktenbasierte zukunftsorientierte Analyse von Big Data
im Industrie-4.0-Umfeld anzubieten.
Neue Forsa Studie bestätigt Trends der Branche
Im Auftrag von SAS hat Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung,
vom 4. bis 15. März 2013 eine repräsentative Befragung bei
Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes zum Thema Industrie 4.0,
Auswertung von Maschinendaten und der Branchentrends, durchgeführt.
Diese Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter:
http://www.sas.com/offices/europe/germany/press/download/SAS_Forsa_St
udie.zip .
Für die 200 befragten Unternehmen ist Industrie 4.0 der
Branchentrend. Über 80 Prozent gehen davon aus, dass die Analyse von
Maschinendaten weiter an Bedeutung gewinnen wird, und sehen hier
großes Potenzial für ihre Firma. Aber auch der Aspekt "Neue
Produktionsprozesse" in Form von vernetzten oder kommunizierenden
Produktionsstätten ist für 84 Prozent ein ganz zentraler Treiber für
den Markt.
Vom künftigen Trend zurück in die Gegenwart
Schon heute werten 80 Prozent der Unternehmen größer 600
Mitarbeiter Maschinen-, Sensor- und Servicedaten aus. 81 Prozent von
ihnen versprechen sich davon, schnell auf mangelnde Produktqualität
oder Fehler im Produktionsprozess reagieren zu können. 77 Prozent
gehen davon aus, so die Kundenzufriedenheit zu verbessern, 69 Prozent
denken, sie können ihren Service effektiver gestalten, und 51 Prozent
wollen durch die Auswertung dieser Daten möglichem Imageverlust
vorbeugen, weil sie Rückrufaktionen von vornherein vermeiden. Für
Unternehmen unter 600 Mitarbeiter liegen die Prozentpunkte sogar noch
höher.
Das Potenzial für Analytics Software von SAS ist deshalb groß.
Denn die eingeschätzte Bedeutung der Auswertung von Maschinendaten
und die tatsächliche Nutzung liegen diametral auseinander. So wertet
kein Unternehmen 100 Prozent der anfallenden Daten aus: Nur 57
Prozent der Unternehmen über 600 Mitarbeitern analysieren weniger als
60 Prozent ihrer Maschinendaten. Die Prozentwerte liegen bei Firmen
mit weniger als 600 Mitarbeitern noch niedriger.
Die neue Einheit von SAS steht unter der Leitung von Gerhard Altmann.
Altmann ist seit Februar 2008 als Senior Director bisher für Services
and Technology bei SAS Deutschland zuständig. In seiner neuen
Funktion berichtet er weiterhin an Wolf Lichtenstein, Member of the
Board SAS EMEA/AP.
"In diesem Geschäftsbereich sind bereits heute mehrere Hundert
Branchenexperten in den SAS Landesgesellschaften und
Business-Regionen auf den Industrial Sector ausgerichtet. Diese
fokussiert zu organisieren und zu steuern, ist die Aufgabe des neuen
Geschäftsbereichs", so Lichtenstein.
"Der Industriemarkt bewegt sich rapide in unsere Richtung.
Integrated Industry erfordert die Analyse von Daten aus Maschinen,
Anlagen und Werkstoffen. Ziel ist es, die Services hinsichtlich
Ausfallzeiten, Wartung und Garantie zu verbessern. Aber auch um
Kosten zu sparen, indem Prozesse neu gedacht werden und der Dialog
zwischen digitaler Fabrik und Unternehmensteuerung geschärft werden
kann. Es gibt derzeit keine vergleichbare Lösung auf dem Markt, die
SAS in puncto Analysequalität und -geschwindigkeit übertrifft: eine
Milliarde Datensätze in neun Sekunden", erläutert Altmann.
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