- 08.04.2013, 14:30:29
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SP-Lindenmayr: VP-Peinlichkeiten zur Sanierung der U6-Station Josefstädter Straße
Wien (OTS/SPW-K) - "Wieder einmal versucht die VP-Gemeinderätin
Isabella Leeb Ahnungslosigkeit mit Lautstärke zu kompensieren", so
der Wiener SP-Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr auf Leebs Kritik an
der Vorgehensweise bei der Sanierung der U6-Station Josefstädter
Straße. "Darum hier eine kurze Erklärung zur Baulogik: Man saniert
Schritt für Schritt, sinnvoll koordiniert und in einer logischen
Abfolge. Für die Sanierung der Otto-Wagner-Station Josefstädter
Straße bedeutet das: Zuerst kommen die Grundlagen, also das
offensichtlich sanierungbedürftige Innere der Station dran,
abschließend die Fassade. Leeb will es offenbar umgekehrt: Zuerst die
Fassade sanieren, dann wieder aufreißen, um sich das Innere
vorzunehmen - eben Projektmanagement a la ÖVP."
Lindenmayr weiter: "Ja, eine Generalsanierung eines derart großen,
alten, unter Denkmalschutz stehenden und komplexen Gebäudes kostet
Geld - zumal der Großteil im laufenden Betrieb erfolgt. Die Stadt
Wien steht dafür, hier einerseits der historischen Dimension des
Otto-Wagner-Gebäudes angemessen vorzugehen und zweitens
Ausschreibungen und Beschäftigungsverhältnisse korrekt abzuwickeln.
Wenn Leeb das so nicht möchte, spricht das auch für sich."
Lindenmayr erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass auch Leebs
VP-Kollegin, die Bezirksvorsteherin der Josefstadt Veronika Mickel,
stark auf eine Sanierung gedrängt hatte: "Vielleicht sollte sich die
VP zuerst intern absprechen, bevor Peinlichkeiten hinausposaunt
werden. Ich persönlich freue mich darauf, dass die schöne Station
bald wieder zur Gänze hergerichtet ist. Auch die 20.000 Fahrgäste,
die täglich diese Station benutzen, sowie viele
architekturinteressierte Touristen wissen das zu schätzen."
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