• 05.04.2013, 12:14:01
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Startschuss für Hochwasserschutz im Lungau

Eisl bei Spatenstichen für Bauprojekte in Tamsweg, Unternberg und St. Andrä

Utl.: Eisl bei Spatenstichen für Bauprojekte in Tamsweg, Unternberg
und St. Andrä =

Salzburg (OTS) - Mehr als 200 Wohn- und Gewerbeobjekte in Tamsweg,
Unternberg und St. Andrä im Lungau werden in den kommenden Jahren
durch den Bau eines modernen Hochwasserschutzes bis zu einem
hundertjährlichen Hochwasser geschützt. Gemeinsam mit den
Bürgermeistern Georg Gappmayer (Tamsweg), Josef Wind (Unternberg) und
Heinrich Perner (St. Andrä) sowie DDr. Dorith Breindl (Leiterin der
Abteilung Siedlungswasserwirtschaft im Lebensministerium) führte
Landesrat Sepp Eisl heute, Freitag, 5. April, den Spatenstich für
diese wichtigen Projekte durch.

"Wir schützen damit Siedlungsgebiete im Lungau noch besser vor
Hochwasser, weil uns die Sicherheit der Bevölkerung ein großes
Anliegen ist. Deshalb starten wir mit umfangreichen Maßnahmen zum
Hochwasserschutz in Tamsweg, Unternberg und St. Andrä. Gleichzeitig
verbessern wir die Ökologie der Lungauer Gewässer. Mein Ressort
übernimmt mit 6,2 Millionen Euro den größten Anteil an der
Finanzierung und trägt damit maßgeblich dazu bei, dass diese Projekte
umgesetzt werden können. So machen wir Österreich Schritt für Schritt
sicherer", betonte Umweltminister Dipl.-Ing. Niki Berlakovich
anlässlich des Startschusses zu den Hochwasserprojekten im Lungau.

"Es ist gelungen, diese notwendigen Projekte gemeinsam auf den Weg
zu bringen. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Ministerium
war hervorragend. Besonderes Augenmerk wird bei diesem Projekt vor
allem auf die Ökologie gelegt. Auf einer Strecke von mehr als drei
Kilometern werden der Mur und der Taurach wieder Entwicklungsraum
gegeben. Neuer Lebensraum für Mensch und Natur kann entstehen", sagte
Landesrat Eisl. "Diese neuen Flusslandschaften werden auch
Naherholungsräume für die Menschen in der Region. Der Schutz der
Regionen liegt uns besonders am Herzen. Sicherheit steigert die
Lebensqualität und hat für die Menschen in der Region eine hohe
Bedeutung. Wir wollen lebendige und erfolgreiche Regionen."

Besonders erfreut über den Start der Projekte zeigten sich die
Bürgermeister der drei Gemeinden."Die Menschen freuen sich über den
Start der Arbeiten. Wir haben in der Vergangenheit viele Gespräche am
grünen Tisch geführt, jetzt können die Menschen die Ergebnisse auch
wirklich sehen", sagten die Bürgermeister Gappmayer, Wind und Perner.

Die Kosten von rund acht Millionen Euro für die Schutzbauten
tragen Bund, Land, Gemeinden und Interessenten. Die Umsetzung der
Projekte soll bis Ende 2015 in Tamsweg und St. Andrä bzw. 2016 in
Unternberg abgeschlossen werden.

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