• 04.04.2013, 11:00:56
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Karlheinz Töchterle: Fachhochschulen sind wichtige Impulsgeber im österreichischen Innovationssystem

Wissenschafts- und Forschungsminister anlässlich des 7. Forschungsforums der Fachhochschulen an der FH Vorarlberg in Dornbirn

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister anlässlich des 7.
Forschungsforums der Fachhochschulen an der FH Vorarlberg in
Dornbirn =

Wien (OTS) - "Die Fachhochschulen sind unbestritten zu einem
unverzichtbaren Bestandteil des tertiären Bildungssektors geworden",
betont Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle.
Anlässlich des derzeit stattfindenden 7. Forschungsforums der
Fachhochschulen an der FH Vorarlberg in Dornbirn, das unter dem Motto
"Grenzenlos Kooperieren - Forschung im Dialog mit Gesellschaft und
Wirtschaft" steht, unterstreicht der Minister auch den Stellenwert
der Fachhochschulen im Bereich der angewandten Forschung, wo sie zu
einem "wichtigen Impulsgeber im österreichischen Innovationssystem
geworden sind. Sie leisten einen sehr wesentlichen Beitrag zur
stärkeren Vernetzung von Wissenschaft mit Wirtschaft und
Gesellschaft", so Töchterle.

Die Fachhochschulen bieten, entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag,
eine wissenschaftlich fundierte praxisnahe Hochschulausbildung an.
Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sind in diesem
Zusammenhang in den vergangenen Jahren verstärkt Teil des
Selbstverständnisses und der strategischen Ausrichtung der
Fachhochschul-Einrichtungen geworden. "Gerade kleine und mittlere
Unternehmen finden in den Fachhochschulen kompetente Partner zur
praxisorientierten Umsetzung von Aufgaben in Forschung und
Entwicklung. Fachhochschulen sind weiters geschätzte Partner im
Bereich der anwendungsorientierten Forschung für Unternehmen in
Regionen", sagt Töchterle. Bedeutsam sei dabei vor allem die
Zusammenarbeit in den Bereichen Ideengewinnung, Pilotanwendungen,
Produkt- und Prototypenentwicklung, aber auch Markteinführung.

Der Minister sieht in Forschung und Entwicklung auch eine wertvolle
Unterstützung für die Umsetzung des fachhochschulischen
Bildungsauftrages. Denn: "Mitglieder des Lehr- und
Forschungspersonals, die in anwendungsbezogene Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten eingebunden sind, verfügen über einen
direkten Zugang zu den jeweiligen Anforderungen der Praxis und sind
dadurch besser in der Lage, den Studierenden aktuelle,
wissenschaftlich fundierte Problemlösung zu vermitteln." Die
Wahr-nehmung dieser Aufgaben stelle einen wichtigen Beitrag zur
Sicherung der Qualität und Aktualität der Lehre dar.

Im Rahmen der Hochschulentwicklung wird auch der Fachhochschulbereich
weiter ausgebaut. Nach den rund 500 neuen Studienplätzen im
Studienjahr 2012/13 und den bereits zugesicherten 500 neuen für das
kommende Studienjahr 2013/14 ist auch für das Studienjahr 2014/15
geplant, weitere 500 neue Plätze vom Bund zu finanzieren. Damit
sollen erneut zusätzliche Studienplätze zur Ausbildung
hochqualifizierter Fachkräfte in technisch- und wirtschaftsrelevanten
Berufsfeldern geschaffen werden. Die Vorbereitungen für die
entsprechende Ausschreibung sind bereits sehr weit gediehen.

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