• 04.04.2013, 08:04:53
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MA 31: Rohrnetzoffensive am Gürtel wird 2013 fortgesetzt!

Am 10. April starten die Sanierungsarbeiten am inneren Währinger Gürtel.

Utl.: Am 10. April starten die Sanierungsarbeiten am inneren
Währinger Gürtel. =

Wien (OTS) - Entlang des gesamten Gürtels liegt eine der wichtigsten
"Trinkwasserstraßen" des Wiener Wassers. Seit 2012 werden die Rohre
schrittweise im Rahmen der Gürtel-Sanierungsoffensive ausgetauscht.
Am 10. April 2013 startet die MA 31 - Wiener Wasser nun die
Erneuerung der Wasserrohre entlang des inneren Währinger Gürtel.
Unter dem inneren Währinger Gürtel, von der Alser Straße bis zur
Heiligenstädter Straße, verläuft seit rund hundert Jahren eine der
wichtigsten Wiener Wasserstraßen. Sie transportiert täglich 8,6 Mio.
Liter kristallklares Trinkwasser direkt zu rund 70.000 Wienerinnen
und Wienern.

"Die Sanierung der Wasserrohre am Gürtel im Rahmen der großen
Wasserrohrnetz-Offensive sichert die Versorgung der Wienerinnen und
Wiener mit quellfrischem Trinkwasser auch in Zukunft", so
Umweltstadträtin Ulli Sima. "Damit das Wiener Wasser in seiner
gewohnt hohen Qualität auch weiterhin aus allen Wiener Wasserhähnen
sprudelt, investiert die Stadt Wien jährlich 65 Millionen Euro in den
Schutz der Quellgebiete sowie in den Ausbau und die Instandhaltung
des mehr als 3.000 km langen Wiener Wasserrohrnetzes", so Sima
weiter. "Besonders am Gürtel sind die Rohre ständigen Belastungen und
Erschütterungen durch den Schwerverkehr ausgesetzt. Dazu kommen noch
Witterungseinflüsse wie Temperaturschwankungen und die Tatsache, dass
diese Rohre nach 100 Jahren am Ende ihrer technischen Lebenszeit
sind", so Wiener Wasser-Chef Wolfgang Zerobin zu den Hintergründen
für die aufwändigen Austauschmaßnahmen.

Verkehr bleibt auf Spur - tagsüber immer zwei Fahrbahnen offen

Tagsüber bleiben in allen Abschnitten immer zwei Fahrspuren für
den Verkehr offen. Um die Bauzeit kurz zu halten, wird auch nachts
und am Wochenende gearbeitet. In der Nacht und am Wochenende bleibt
nur eine Fahrspur für den Verkehr offen.

Sanierung von April bis Ende August erfolgt in Etappen:

Die Arbeiten starten am Mittwoch, dem 10. April 2013, und werden
bis Anfang September in drei Teil-Etappen durchgeführt. Die
Gesamtkosten für den Abschnitt Innerer Währinger Gürtel belaufen sich
auf rund 3,9 Millionen Euro.

o Im ersten Baustellenabschnitt von der Alser Straße bis zum
Währinger Gürtel 152 werden vom 10. April bis Ende Juni die
Wasserrohre ausgetauscht. Parallel dazu werden auch Rohre in der
Säulengasse und in der Pulverturmgasse in Wien-Alsergrund erneuert.

o Von Mitte Mai bis Ende Juli wird im zweiten Abschnitt zwischen
Borschkegasse und Sechsschimmelgasse gearbeitet. Damit untertags
immer zwei Spuren befahrbar bleiben, beginnt der Rohrtausch in der
dritten Fahrbahn erst, nachdem die Wasserleitungen in der ersten
Fahrbahn erneuert wurden. Im ersten Stück dieses
Baustellenabschnittes muss teilweise das offene Grabungsverfahren
angewandt werden. Hier verlegen die MitarbeiterInnen der MA 31
Rohrleitungen, die das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien (AKH)
mit Trinkwasser versorgen. Das AKH ist aus Sicht eines
Wasserversorgers vergleichbar mit einer Kleinstadt, da dort mehr als
9.300 Menschen arbeiten und mehr als 2.000 PatientInnen stationär
betreut werden.

o Der letzte Bauabschnitt betrifft den Abschnitt Währinger Gürtel 152
bis zur Heiligenstädter Straße. Hier wird im Laufe des Mai begonnen,
Ende August werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Ab Mai wird in
diesem Bereich allerdings nur an den Wochenenden und nachts
gearbeitet - ab Juni auch tagsüber an Werktagen.

Sobald der Wasserrohrtausch in den einzelnen Baustellenabschnitten
beendet ist, setzt die MA 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) die
betroffenen Betonfelder instand und saniert die Fahrbahnen. Die
vollständige Wiederherstellung der Straßenoberflächen ist bis Anfang
September geplant.

Grabenloses Bauverfahren spart Zeit und Geld und schont die
Umwelt

Großteils arbeitet die MA 31 am Gürtel mit verschiedenen
"grabenlosen Bauverfahren". Dabei wird das neue Rohr in die
bestehende Wasserleitung eingezogen - die Straße muss nicht komplett
aufgegraben werden. Das Ausheben eines offenen Grabens auf der
gesamten Baustellenlänge würde rund 7.500 m3 Aushub produzieren.
Dafür müsste ein LKW insgesamt mehr als 940-mal ausrücken. Das
innovative Verfahren spart also viel Geld und Transportkilometer,
verkürzt die Bauzeit, reduziert den Baustellenverkehr und den Lärm
und schont damit auch die Umwelt.

Gürtel-Sanierungsoffensive

Der Auftakt der Offensive am Wiener Gürtel erfolgte 2012 mit der
Sanierung des Rohrnetzes am Äußeren Währinger Gürtel. Heuer folgt die
Sanierung im Bereich innerer Währinger Gürtel, in den kommenden
Jahren werden mit dem Äußeren Gürtel im Bereich Jörgerstraße bis zum
Westbahnhof sowie im Bereich Lerchenfelder Gürtel bis zur Alser
Straße die Arbeiten entlang des Gürtels weiter geführt.

Infos: www.wienerwasser.at

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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