• 03.04.2013, 15:00:19
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Lopatka: "Österreich nützt den EU Exportmarkt"

Staatssekretär Lopatka auf DARUM EUROPA Tour in Salzburg

Utl.: Staatssekretär Lopatka auf DARUM EUROPA Tour in Salzburg =

Saalfelden/Piesendorf (OTS) - Im Rahmen der DARUM EUROPA
Informationstour war Staatssekretär Reinhold Lopatka heute in
Salzburg bei den Firmen Bilton in Saalfelden und Senoplast in
Piesendorf zu Gast, um mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
über Europa zu diskutieren. "Es sind die Klein- und
Mittelunternehmen, die in Österreich, wie auch in der gesamten EU,
die Arbeitsplätze sichern. Sie sind Garanten für die
Wettbewerbsfähigkeit und sind das Rückgrat einer gesunden
Wirtschaftsentwicklung. Das wird auch von der EU anerkannt", so
Staatssekretär Reinhold Lopatka. So gingen 2007-2013 für die Stärkung
der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen 13,8
Millionen Euro nach Salzburg. Gefördert wurden vor allem Handwerks-
und Gewerbebetriebe beim Einstieg in betriebliche
Entwicklungstätigkeit. Salzburg hat seit 1995 mehr als 75 Millionen
Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
erhalten. Die Förderungen kamen vor allem innovativen
Unternehmensprojekten, sowie grenzüberschreitenden Verkehrs- und
Tourismusprojekten zugute.

Die EU ist bis heute die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Die EU
macht weltweit 7 Prozent der Bevölkerung aus und erwirtschaftet 25
Prozent der Weltwirtschaftsleistung und ist für 50 Prozent der
weltweiten Sozialausgaben verantwortlich.

Staatssekretär Lopatka verwies darauf, dass Österreich seit Jahren
die niedrigste Arbeitslosigkeit in Europa habe, da es den großen
Exportmarkt der EU besonders gut nutze. 6 von 10 Euro verdient
Österreich durch Export. 70% der Exporte gehen in den EU Raum.

In der heutigen Diskussion über Europa wurde auch das Thema Zypern
angesprochen. "Die derzeitige Situation in Zypern verunsichert die
Menschen. Jedoch ist die Lage in Zypern keineswegs mit der in
Österreich zu vergleichen", so Staatssekretär Lopatka. Zypern sei ein
absoluter Ausnahmefall und sei mit seinem einzigartigen Bankensystem
mit keinem anderen EU Land vergleichbar. Zur Rettung seines maroden
Banksektors muss Zypern selbst knapp 6 Milliarden Euro aufbringen.
Kleinsparer unter 100.000 Euro werden verschont. Zugleich bekommt
Zypern 10 Milliarden an Hilfsgeldern von der EU und dem
Internationalen Währungsfonds. "Europa wird weiter eng zusammenstehen
und gemeinsam koordiniert vorgehen. Gleichzeitig muss Zypern die
Bedingungen und Auflagen erfüllen, um Hilfe zu erhalten. Zypern muss
seinen Beitrag leisten, denn die Solidarität Europas kann keine
Einbahnstraße sein", so Lopatka.

Im Vergleich zu Zypern ist der österreichische Bankensektor völlig
anders strukturiert und steht mit gesunden Beinen auf solidem Grund.
"Mit dem Bankenpaket hat die Bundesregierung gezeigt, dass sie den
österreichischen Sparer nicht im Stich lässt", hält der
Staatssekretär fest. Darüber hinaus sei der österreichische Haushalt
solide und der eingeschlagene Reformpfad führe in Richtung
Nulldefizit in 2016. "Wir können stolz sein, dass Österreich die EU
Defizitvorgaben rascher erfüllt hat als erwartet. Der
Rechnungsabschluss 2012 zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind."
2012 lag das gesamtstaatliche Defizit in Österreich von Bund, Ländern
und Gemeinden mit 2,48 Prozent des BIP deutlich besser, als bei der
Budgeterstellung erwartet. Dieser Kurs, zu sparen und gleichzeitig
Initiativen für den Arbeitsmarkt zu setzen, um die Arbeitslosigkeit
möglichst niedrig zu halten, sei fortzusetzen, so Staatssekretär
Lopatka.

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