Hundstorfer: Erfolg für fit2work - Rund 9.000 Personen und 175 Betriebe haben sich bereits informiert

Wien (OTS/BMASK) - Ende 2011 sind die ersten fit2work Beratungsstellen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark gestartet, im Sommer 2012 folgten Salzburg, Oberösterreich und Tirol. Seit Jahresbeginn 2013 ist fit2work mit der Eröffnung der Standorte im Burgenland, Kärnten und Vorarlberg österreichweit vertreten. Das erste Jahr ist eine Erfolgsgeschichte für die flächendeckende Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz: Bereits mehr als 8.900 Personen und rund 175 Unternehmen haben die Beratungsstellen besucht und Informationen eingeholt. *****

"Knapp 5.000 Personen haben in ganz Österreich nach der Basisinformation bereits eine Erstberatung in Anspruch genommen und knapp 2.000 werden im Rahmen eines individuelles Case Management betreut", freut sich Bundesminister Rudolf Hundstorfer über die gute Bilanz. 65 Unternehmen befinden sich mittlerweile in der ersten Stufe der Betriebsberatung, check4start, die von Expertinnen und Experten der AUVA durchgeführt wird, und 21 Betriebe wurden bereits in diefit2work Betriebsberatung weitergeleitet. "Im Herbst 2012 hatte ein Drittel aller österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Umfrage angegeben, von gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz betroffen zu sein - diese alarmierend hohe Zahl wollen wir mit unserem fit2work Beratungsangebot nachhaltig senken", betont der Minister. "Wir freuen uns, dass unser Angebot von der österreichischen Bevölkerung und der Unternehmenslandschaft gleichermaßen so positiv angenommen wird".

Psychologisch/psychiatrische Krankheiten häufigste Ursache

Die bisherige Evaluierung zeigt, dass verteilt über ganz Österreich psychiatrische bzw. psychologische Erkrankungen mit knapp 45% die häufigste Ursache für die Inanspruchnahme einer Beratung darstellen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit knapp über 35%. Herz-Kreislauferkrankungen hatten beinahe 5% der Personen zu einem Besuch der fit2work-Beratung bewogen. Die restlichen Beweggründe verteilen sich im niedrigen Prozentbereich auf Krebs und Krankheiten des Nervensystems. "Ganz gleich, ob Rückenschmerzen, Augenprobleme wegen langer Bildschirmarbeit oder übermäßiger Stress:
unsere Beraterinnen und Berater gehen auf jeden Fall individuell ein und sind um nachhaltige Lösungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bemüht", so Hundstorfer weiter.

Eine Beratung zahlt sich sowohl für ArbeitnehmerInnen als auch ArbeitgeberInnen aus

Ziel von fit2work ist mit einem niederschwelligen Beratungsangebot Informationen, Beratung und Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz zu liefern. Die Beratung steht erwerbstätigen, arbeitssuchenden und arbeitslosen und sowie selbstständigen Personen, insbesondere nach, oder während längeren Krankenständen, sowie WiedereinsteigerInnen und Betrieben zur Verfügung. Die Berater und Beraterinnen von fit2work beraten um ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu vermeiden bzw. rechtzeitig geeignete Wiedereingliederungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

"Eine Beratung zahlt sich sowohl für ArbeitnehmerInnen als auch für ArbeitgeberInnen mehr als aus: Neben der verbesserten Arbeitsfähigkeit und geringeren Krankenständen und Abwesenheitszeiten profitieren Unternehmen vor allem von der Verhinderung eines frühzeitigen Ausscheidens von MitarbeiterInnen aus dem Erwerbsleben", so Hundstorfer. Damit bleibt den Betrieben wertvolles Know-How erhalten und sie ersparen sich die zeit- und kostenintensive Suche nach Ersatzarbeitskräften und die Einarbeitungszeit. (schluss)

Hintergrundinfo zu fit2work:

fit2work bietet Erwerbstätigen, Arbeitssuchenden, Arbeitslosen und Selbstständigen, insbesondere Personen mit längeren Krankenstandtagen / WiedereinsteigerInnen nach längeren Krankenstandtagen und Betrieben Information, Beratung und Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz. Ziel von fit2work ist, durch ein niederschwelliges Beratungsangebot bereits frühzeitiges krankheitsbedingtes Ausscheiden von Menschen aus dem Erwerbsleben zu vermeiden bzw. nach langen Krankenständen rechtzeitig für geeignete Wiedereingliederungsmöglichkeiten zu sorgen. fit2work als kompetente Anlaufstelle nutzt die bestehenden Angebote verschiedener Einrichtungen und bietet Orientierung, Beratung und Unterstützung aus einer Hand. Menschen und Betriebe profitieren von der verbesserten Vernetzung der Angebote und einem einfachen Zugang dazu.

Das Angebot von fit2work ist kostenlos, freiwillig und vertraulich. Das Angebot von fit2work ist flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Kontakt zu den regionalen Beratungsstellen unter www.fit2work.at

fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. Das Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot wird von externen UmsetzungspartnerInnen / DienstleisterInnen regional umgesetzt, vom Bundessozialamt (BSB) koordiniert und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK), Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Bundesministerium für Finanzen (BMF) sowie den Partnerorganisationen Arbeitsmarktservice, Pensionsversicherungsanstalt, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger samt Krankenversicherungsträger (Gebietskrankenkassen etc.) unter Einbindung der Sozialpartner/ sozialpartnerschaftlichen Gremien durchgeführt.

www.fit2work.at

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit,Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Abteilung Kommunikation und Service (AKS)
Tel.: 01-71100-2199
kommunikation@bmask.gv.at
www.bmask.gv.at

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