- 03.04.2013, 09:01:10
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Hundstorfer: Erfolg für fit2work - Rund 9.000 Personen und 175 Betriebe haben sich bereits informiert
Wien (OTS/BMASK) - Ende 2011 sind die ersten fit2work
Beratungsstellen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark
gestartet, im Sommer 2012 folgten Salzburg, Oberösterreich und Tirol.
Seit Jahresbeginn 2013 ist fit2work mit der Eröffnung der Standorte
im Burgenland, Kärnten und Vorarlberg österreichweit vertreten. Das
erste Jahr ist eine Erfolgsgeschichte für die flächendeckende
Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz: Bereits mehr als 8.900
Personen und rund 175 Unternehmen haben die Beratungsstellen besucht
und Informationen eingeholt. *****
"Knapp 5.000 Personen haben in ganz Österreich nach der
Basisinformation bereits eine Erstberatung in Anspruch genommen und
knapp 2.000 werden im Rahmen eines individuelles Case Management
betreut", freut sich Bundesminister Rudolf Hundstorfer über die gute
Bilanz. 65 Unternehmen befinden sich mittlerweile in der ersten Stufe
der Betriebsberatung, check4start, die von Expertinnen und Experten
der AUVA durchgeführt wird, und 21 Betriebe wurden bereits in
diefit2work Betriebsberatung weitergeleitet. "Im Herbst 2012 hatte
ein Drittel aller österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
in unserer Umfrage angegeben, von gesundheitlichen Beeinträchtigungen
am Arbeitsplatz betroffen zu sein - diese alarmierend hohe Zahl
wollen wir mit unserem fit2work Beratungsangebot nachhaltig senken",
betont der Minister. "Wir freuen uns, dass unser Angebot von der
österreichischen Bevölkerung und der Unternehmenslandschaft
gleichermaßen so positiv angenommen wird".
Psychologisch/psychiatrische Krankheiten häufigste Ursache
Die bisherige Evaluierung zeigt, dass verteilt über ganz
Österreich psychiatrische bzw. psychologische Erkrankungen mit knapp
45% die häufigste Ursache für die Inanspruchnahme einer Beratung
darstellen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit knapp
über 35%. Herz-Kreislauferkrankungen hatten beinahe 5% der Personen
zu einem Besuch der fit2work-Beratung bewogen. Die restlichen
Beweggründe verteilen sich im niedrigen Prozentbereich auf Krebs und
Krankheiten des Nervensystems. "Ganz gleich, ob Rückenschmerzen,
Augenprobleme wegen langer Bildschirmarbeit oder übermäßiger Stress:
unsere Beraterinnen und Berater gehen auf jeden Fall individuell ein
und sind um nachhaltige Lösungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
bemüht", so Hundstorfer weiter.
Eine Beratung zahlt sich sowohl für ArbeitnehmerInnen als auch
ArbeitgeberInnen aus
Ziel von fit2work ist mit einem niederschwelligen
Beratungsangebot Informationen, Beratung und Unterstützung bei Fragen
zur seelischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz zu
liefern. Die Beratung steht erwerbstätigen, arbeitssuchenden und
arbeitslosen und sowie selbstständigen Personen, insbesondere nach,
oder während längeren Krankenständen, sowie WiedereinsteigerInnen und
Betrieben zur Verfügung. Die Berater und Beraterinnen von fit2work
beraten um ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu
vermeiden bzw. rechtzeitig geeignete
Wiedereingliederungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
"Eine Beratung zahlt sich sowohl für ArbeitnehmerInnen als auch
für ArbeitgeberInnen mehr als aus: Neben der verbesserten
Arbeitsfähigkeit und geringeren Krankenständen und Abwesenheitszeiten
profitieren Unternehmen vor allem von der Verhinderung eines
frühzeitigen Ausscheidens von MitarbeiterInnen aus dem Erwerbsleben",
so Hundstorfer. Damit bleibt den Betrieben wertvolles Know-How
erhalten und sie ersparen sich die zeit- und kostenintensive Suche
nach Ersatzarbeitskräften und die Einarbeitungszeit. (schluss)
Hintergrundinfo zu fit2work:
fit2work bietet Erwerbstätigen, Arbeitssuchenden, Arbeitslosen
und Selbstständigen, insbesondere Personen mit längeren
Krankenstandtagen / WiedereinsteigerInnen nach längeren
Krankenstandtagen und Betrieben Information, Beratung und
Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Gesundheit
am Arbeitsplatz. Ziel von fit2work ist, durch ein niederschwelliges
Beratungsangebot bereits frühzeitiges krankheitsbedingtes Ausscheiden
von Menschen aus dem Erwerbsleben zu vermeiden bzw. nach langen
Krankenständen rechtzeitig für geeignete
Wiedereingliederungsmöglichkeiten zu sorgen. fit2work als kompetente
Anlaufstelle nutzt die bestehenden Angebote verschiedener
Einrichtungen und bietet Orientierung, Beratung und Unterstützung aus
einer Hand. Menschen und Betriebe profitieren von der verbesserten
Vernetzung der Angebote und einem einfachen Zugang dazu.
Das Angebot von fit2work ist kostenlos, freiwillig und
vertraulich. Das Angebot von fit2work ist flächendeckend in ganz
Österreich verfügbar. Kontakt zu den regionalen Beratungsstellen
unter www.fit2work.at
fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung
und im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. Das
Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot wird von externen
UmsetzungspartnerInnen / DienstleisterInnen regional umgesetzt, vom
Bundessozialamt (BSB) koordiniert und in Kooperation mit dem
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK),
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ),
Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Bundesministerium für
Finanzen (BMF) sowie den Partnerorganisationen Arbeitsmarktservice,
Pensionsversicherungsanstalt, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
und Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger samt
Krankenversicherungsträger (Gebietskrankenkassen etc.) unter
Einbindung der Sozialpartner/ sozialpartnerschaftlichen Gremien
durchgeführt.
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