• 02.04.2013, 13:44:24
  • /
  • OTS0134 OTW0134

SP OÖ: Wohn-Initiative von Bundeskanzler Faymann ist der richtige Weg

Bausparkassen sind in erster Linie an Gewinnen interessiert, weniger an leistbarem Wohnen für alle

Utl.: Bausparkassen sind in erster Linie an Gewinnen interessiert,
weniger an leistbarem Wohnen für alle =

Linz (OTS/SPÖ OÖ) - "Mit einem 7-Punkte-Programm für leistbares
Wohnen - in der auch die von der SPÖ Oberösterreich geforderte
Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung enthalten ist
- zeigt Bundeskanzler Werner Faymann den richtigen Weg in der
Diskussion auf ", so SP OÖ-Landesgeschäftsführer Christian Horner.
Der Vorschlag von s-Bausparkassen-Chef Josef Schmidinger von letzter
Woche sei dagegen offensichtlich in erster Linie ein Modell zur
Umsatz- und Gewinnsteigerung für die Bausparkassen.
Um den Wohnbau in Oberösterreich aufzuwerten, sind strukturelle
Neuerungen erforderlich. Eine Zweckwidmung der Wohnbaugelder wie sie
etwa Bundeskanzler Werner Faymann jetzt in seinem
sieben-Punkte-Programm für leistbares Wohnen fordert, würde z.B.
Alleinerzieherinnen zu Gute kommen. Denn die in der aktuellen Novelle
zum Wohnbaugesetz in Oberösterreich vorgesehenen Kürzungen bei den
Wohnbeihilfen für Oberösterreichs Alleinerziehende betragen immerhin
2,4 Millionen Euro. Das sind bei ca. 2.500 Betroffenen
durchschnittlich 960 Euro jährlich pro Haushalt. "Das bringt die
Betroffenen nur noch weiter in die Misere. Auch die Effekte auf die
Bauleistung sehe ich mit diesem Ansatz weit und breit nicht",
kritisiert Horner.

Um etwas gegen den akuten Wohnungsmangel zu unternehmen, muss die
Finanzierung des sozialen Wohnbaus in Oberösterreich auf eine
dauerhafte Grundlage gestellt werden. "Allerdings nicht mit
eigennützigen Konzepten wie beispielsweise die der S-Bausparkassen.
Dort will man Gelder aus Pensionskassen und Versicherungen dafür
verwenden, um in den sozialen Wohnbau zu investieren um als
Nebeneffekt Gewinne für die Versicherungen und Bausparkassen zu
lukrieren. Im sozialen Wohnbau sind der richtige Ansatzpunkt die
Wohnbedürfnisse der Menschen, die Unterstützung brauchen und nicht
Gewinnmaximierung für Unternehmen. In letzter Zeit fällt auch auf,
dass die Verwaltungskosten der Bausparkassen zu hinterfragen wären.
Etwa ob die Kontoführungsgebühren und Ähnliches den tatsächlichen
Aufwendungen der Kassen entsprechen oder ein zusätzliches Körberlgeld
darstellen", so Horner.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS4

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel