ERGO Austria steigert erfolgreich die Schaden-/Unfallversicherung

EGT 2012 gegenüber Vorjahr deutlich verbessert

Wien (OTS) - 2012 lag die Prämiensteigerung in der Schaden-/Unfallversicherung mit fast 9 % mehr als doppelt so hoch wie der Marktdurchschnitt. In der Lebensversicherung drückte der Rückgang im Einmalerlagsgeschäft die Prämieneinnahmen deutlich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in Österreich stieg auf 20,3 Millionen Euro stark an. Das Jahr 2012 stand für die Gesellschaften der ERGO Austria im Zeichen von Restrukturierungen. Alle gesetzten Maßnahmen wurden erfolgreich und planmäßig bis Jahreswechsel umgesetzt.

Schaden-/Unfall als Wachstumstreiber

Die beiden operativen Versicherungen der ERGO Austria Holding, ERGO Versicherung und Bank Austria Versicherung, erzielten 2012 im direkten Geschäft ein Prämienvolumen von insgesamt 635,4 Millionen Euro (-12,7 % gegenüber 2011).

Wachstumsmotor war wie im Vorjahr das Sachversicherungsgeschäft. Mit rund 50 Millionen Euro wurden um knapp 9 % mehr verrechnete Prämien eingenommen als 2011. Der Markt ist in diesem Segment nach vorläufigen Angaben des Versicherungsverbandes 2012 um 3,4 % gewachsen.

"Wir haben die Steigerung des Schaden-/Unfallsegments als klares strategisches Ziel definiert. Dazu setzten wir 2012 konkrete Maßnahmen um. In größeren Volksbanken engagieren sich neue eigene Versicherungsberater vorwiegend um die Sachversicherungsbelange der Bankkunden. In den Bank Austria Filialen sind wir Mitte 2012 erstmals mit Sachversicherungen unter der Marke ERGO gestartet. Makler und Agenturen haben unser neues Eigenheim- und Wohnungsversicherungsprodukt sehr positiv angenommen. In Slowenien konnten wir mit unserer Niederlassung sehr erfolgreich den Kfz-Versicherungsmarkt beleben", nennt Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der ERGO Austria einige Wachstumsfaktoren. Der Anteil dieses Segments am Gesamtprämienvolumen der österreichischen Gesellschaften erhöhte sich weiter auf 8 %.

In der Schaden-/Unfallversicherung wurden 2012 26,5 Millionen Euro (+ 10,4 % zu 2011) an Versicherungsleistungen ausbezahlt. Der Anstieg ist durch einige größere Schäden aus Naturkatastrophen bedingt.

Minus in der Lebensversicherung durch Rückgänge der Einmalerläge

Die Ergebnisse in der Lebensversicherung zeigen ein ähnliches Bild wie im Jahr 2011. Im direkten Geschäft mit laufender Prämie betragen die Einnahmen 435 Millionen Euro. Mit einem geringfügigen Rückgang von - 4 % liegen die ERGO Gesellschaften im Branchentrend (-3,7 % nach Angaben des Versicherungsverbandes). Das Geschäft mit Einmalerlägen reduzierte sich um 32,6 % deutlich auf 150,5 Millionen Euro. Der Anteil des Einmalerlagsgeschäfts am Gesamtlebensgeschäft ging von 33 % im Jahr 2011 auf 26 % im Jahr 2012 zurück. Insgesamt betragen die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung 586 Millionen Euro (- 13,7 % gegenüber 2011). In der Lebensversicherung wurden 2012 681 Millionen Euro (+ 7,9 % zu 2011) an Versicherungsleistungen ausbezahlt.

Elisabeth Stadler sieht die Talsohle in der Rückwärtsentwicklung der Lebensversicherung in den ersten Monaten dieses Jahres erreicht. "Unsere Hoffnungen liegen in der Neugestaltung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Wir werden unser Produkt der Bank Austria Versicherung weiter forcieren. Es wird im Vergleich zu Angeboten der Mitbewerber nicht als Fondsvariante, sondern in Form einer klassischen Lebensversicherung angeboten. Seit Auflage 2003 hat die Kapitalveranlagung hier klar über 7 % erzielt. Die Kunden erhalten nach Abzug der Kosten und mit staatlicher Prämie eine jährliche Performance von 6 %. Damit erzielen wir Spitzenwerte im Marktvergleich." Die beiden operativen Töchter der ERGO Austria hatten per Jahresende 2012 171.300 prämienbegünstigte Zukunftsvorsorgeverträge im Portfolio. Das entspricht einem Marktanteil von 11 %. Die Bestandsprämie beträgt 116 Millionen Euro.

EGT Steigerung von 5 auf 20 Millionen Euro

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) der beiden operativen Gesellschaften beträgt 20,3 Millionen Euro (5,2 Millionen Euro im Jahr 2011). Diese hohe Steigerung ist durch den Entfall hoher Kosten für EDV-Umstellungen und Abschreibungen auf PIGS-Staatsanleihen positiv beeinflusst. Die Kapitalanlagen der beiden operativen Gesellschaften in Österreich erhöhten sich auf 6,3 Milliarden Euro (+ 5 % zu 2011). In Österreich waren Ende 2012 617 Mitarbeiter in den ERGO Austria Gesellschaften beschäftigt.

Wichtige Strukturänderungen erfolgreich umgesetzt

2012 wurden wesentliche Umstrukturierungsprozesse abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres stellte ERGO Austria 11 Versicherungsgesellschaften neu auf. Alle Gesellschaften wurden für den Auftritt unter einer einheitlichen Marke vorbereitet. Mitte April 2012 erfolgte der Start der umbenannten Victoria-Volksbanken Versicherung unter ERGO Versicherung. Begleitend dazu wurde eine Markenkampagne umgesetzt. Gleichzeitig konnten Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenverständlichkeit und Transparenz realisiert werden. Schritt für Schritt erfolgte die Umstrukturierung und Umbenennung aller Auslandsgesellschaften. Auch hier wurden zum Teil neue Produkte lanciert und Kooperationen mit neuen Vertriebspartnern aufbereitet.

Im Sommer 2012 wurde die Lebensversicherungsgesellschaft in San Marino verkauft. Seit Jahreswechsel treten alle Auslandsgesellschaften einheitlich unter der Marke ERGO auf. Die Auslandsgesellschaften erwirtschafteten 2012 ein Prämienvolumen von 63,2 Millionen Euro. Sie tragen 9 % zum Gesamtgeschäft der ERGO Austria International AG bei. In den Auslandsgesellschaften waren per Ende 2012 insgesamt 216 Mitarbeiter beschäftigt.

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