- 28.03.2013, 09:19:55
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ERGO Austria steigert erfolgreich die Schaden-/Unfallversicherung
EGT 2012 gegenüber Vorjahr deutlich verbessert
Utl.: EGT 2012 gegenüber Vorjahr deutlich verbessert =
Wien (OTS) - 2012 lag die Prämiensteigerung in der
Schaden-/Unfallversicherung mit fast 9 % mehr als doppelt so hoch wie
der Marktdurchschnitt. In der Lebensversicherung drückte der Rückgang
im Einmalerlagsgeschäft die Prämieneinnahmen deutlich. Das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in Österreich stieg auf
20,3 Millionen Euro stark an. Das Jahr 2012 stand für die
Gesellschaften der ERGO Austria im Zeichen von Restrukturierungen.
Alle gesetzten Maßnahmen wurden erfolgreich und planmäßig bis
Jahreswechsel umgesetzt.
Schaden-/Unfall als Wachstumstreiber
Die beiden operativen Versicherungen der ERGO Austria Holding,
ERGO Versicherung und Bank Austria Versicherung, erzielten 2012 im
direkten Geschäft ein Prämienvolumen von insgesamt 635,4 Millionen
Euro (-12,7 % gegenüber 2011).
Wachstumsmotor war wie im Vorjahr das Sachversicherungsgeschäft.
Mit rund 50 Millionen Euro wurden um knapp 9 % mehr verrechnete
Prämien eingenommen als 2011. Der Markt ist in diesem Segment nach
vorläufigen Angaben des Versicherungsverbandes 2012 um 3,4 %
gewachsen.
"Wir haben die Steigerung des Schaden-/Unfallsegments als klares
strategisches Ziel definiert. Dazu setzten wir 2012 konkrete
Maßnahmen um. In größeren Volksbanken engagieren sich neue eigene
Versicherungsberater vorwiegend um die Sachversicherungsbelange der
Bankkunden. In den Bank Austria Filialen sind wir Mitte 2012 erstmals
mit Sachversicherungen unter der Marke ERGO gestartet. Makler und
Agenturen haben unser neues Eigenheim- und
Wohnungsversicherungsprodukt sehr positiv angenommen. In Slowenien
konnten wir mit unserer Niederlassung sehr erfolgreich den
Kfz-Versicherungsmarkt beleben", nennt Elisabeth Stadler,
Vorstandsvorsitzende der ERGO Austria einige Wachstumsfaktoren. Der
Anteil dieses Segments am Gesamtprämienvolumen der österreichischen
Gesellschaften erhöhte sich weiter auf 8 %.
In der Schaden-/Unfallversicherung wurden 2012 26,5 Millionen Euro
(+ 10,4 % zu 2011) an Versicherungsleistungen ausbezahlt. Der Anstieg
ist durch einige größere Schäden aus Naturkatastrophen bedingt.
Minus in der Lebensversicherung durch Rückgänge der
Einmalerläge
Die Ergebnisse in der Lebensversicherung zeigen ein ähnliches Bild
wie im Jahr 2011. Im direkten Geschäft mit laufender Prämie betragen
die Einnahmen 435 Millionen Euro. Mit einem geringfügigen Rückgang
von - 4 % liegen die ERGO Gesellschaften im Branchentrend (-3,7 %
nach Angaben des Versicherungsverbandes). Das Geschäft mit
Einmalerlägen reduzierte sich um 32,6 % deutlich auf 150,5 Millionen
Euro. Der Anteil des Einmalerlagsgeschäfts am Gesamtlebensgeschäft
ging von 33 % im Jahr 2011 auf 26 % im Jahr 2012 zurück. Insgesamt
betragen die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung 586
Millionen Euro (- 13,7 % gegenüber 2011). In der Lebensversicherung
wurden 2012 681 Millionen Euro (+ 7,9 % zu 2011) an
Versicherungsleistungen ausbezahlt.
Elisabeth Stadler sieht die Talsohle in der Rückwärtsentwicklung
der Lebensversicherung in den ersten Monaten dieses Jahres erreicht.
"Unsere Hoffnungen liegen in der Neugestaltung der prämiengeförderten
Zukunftsvorsorge. Wir werden unser Produkt der Bank Austria
Versicherung weiter forcieren. Es wird im Vergleich zu Angeboten der
Mitbewerber nicht als Fondsvariante, sondern in Form einer
klassischen Lebensversicherung angeboten. Seit Auflage 2003 hat die
Kapitalveranlagung hier klar über 7 % erzielt. Die Kunden erhalten
nach Abzug der Kosten und mit staatlicher Prämie eine jährliche
Performance von 6 %. Damit erzielen wir Spitzenwerte im
Marktvergleich." Die beiden operativen Töchter der ERGO Austria
hatten per Jahresende 2012 171.300 prämienbegünstigte
Zukunftsvorsorgeverträge im Portfolio. Das entspricht einem
Marktanteil von 11 %. Die Bestandsprämie beträgt 116 Millionen Euro.
EGT Steigerung von 5 auf 20 Millionen Euro
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) der beiden
operativen Gesellschaften beträgt 20,3 Millionen Euro (5,2 Millionen
Euro im Jahr 2011). Diese hohe Steigerung ist durch den Entfall hoher
Kosten für EDV-Umstellungen und Abschreibungen auf
PIGS-Staatsanleihen positiv beeinflusst. Die Kapitalanlagen der
beiden operativen Gesellschaften in Österreich erhöhten sich auf 6,3
Milliarden Euro (+ 5 % zu 2011). In Österreich waren Ende 2012 617
Mitarbeiter in den ERGO Austria Gesellschaften beschäftigt.
Wichtige Strukturänderungen erfolgreich umgesetzt
2012 wurden wesentliche Umstrukturierungsprozesse abgeschlossen.
Innerhalb eines Jahres stellte ERGO Austria 11
Versicherungsgesellschaften neu auf. Alle Gesellschaften wurden für
den Auftritt unter einer einheitlichen Marke vorbereitet. Mitte April
2012 erfolgte der Start der umbenannten Victoria-Volksbanken
Versicherung unter ERGO Versicherung. Begleitend dazu wurde eine
Markenkampagne umgesetzt. Gleichzeitig konnten Maßnahmen zur
Verbesserung der Kundenverständlichkeit und Transparenz realisiert
werden. Schritt für Schritt erfolgte die Umstrukturierung und
Umbenennung aller Auslandsgesellschaften. Auch hier wurden zum Teil
neue Produkte lanciert und Kooperationen mit neuen Vertriebspartnern
aufbereitet.
Im Sommer 2012 wurde die Lebensversicherungsgesellschaft in San
Marino verkauft. Seit Jahreswechsel treten alle
Auslandsgesellschaften einheitlich unter der Marke ERGO auf. Die
Auslandsgesellschaften erwirtschafteten 2012 ein Prämienvolumen von
63,2 Millionen Euro. Sie tragen 9 % zum Gesamtgeschäft der ERGO
Austria International AG bei. In den Auslandsgesellschaften waren per
Ende 2012 insgesamt 216 Mitarbeiter beschäftigt.
Disclaimer
Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung der ERGO Austria International AG beruhen.
Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren
können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere
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