Wasserwelttag - Stronach/Tadler: Österreichs Wasser sichern und verbessern

Keine Umverteilung eines der wichtigsten Güter, dem Trinkwasser

Wien (OTS) - Zum morgigen Welttag des Wassers warnt Team Stronach Umweltsprecher Erich Tadler davor, Österreichs Wasser zu einem Exportartikel machen zu wollen, oder die Wasserversorgung zu privatisieren. "Die Versorgung mit reinem und gesundheitlich einwandfreiem Wasser muss in der Öffentlichen Hand bleiben und damit gesichert werden", verlangt Tadler. Zudem gebe es auch in Österreich viele Gemeinden und Gebiete, in denen die Qualität des Trinkwassers verbessert werden muss, so Tadler.

"Hausbrunnen, die von Industrie oder Landwirtschaft verunreinigt sind, zu hohe Grenzwerte bei Nitrat - und viele Gemeinden wissen gar nicht, wie es um die Qualität ihres Trinkwassers bestellt ist. Das sind nicht nur Probleme der Dritten Welt, sondern ganzer Regionen in Österreich, wo die Versorger es nicht schaffen, ausreichende Qualität zur Verfügung zu stellen", mahnt Tadler. Da sei es ein Hohn, wenn Wiener Hochquellwasser über Umwege privat vermarktet wird.

Den EU-Privatisierungswünschen erteilt der Team Stronach Umweltsprecher eine klare Absage: "Eine Privatisierung des Trinkwassernetzes hätte für die Bevölkerung keinerlei Vorteile und ist somit völlig sinnlos und ein erster Schritt hin zu einer Umverteilung eines der wichtigsten Güter, dem Trinkwasser." Tadler erinnert, dass ausreichend sauberes und genießbares Wasser ein Menschenrecht ist. "Das muss auch Österreich schaffen - ohne Einmischung der EU!"

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