- 20.03.2013, 11:08:45
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Wlodkowski: EU-Agrarminister anerkennen Umweltleistungen der Bauern
Kompromiss im Rat erfüllt österreichische Forderungen
Utl.: Kompromiss im Rat erfüllt österreichische Forderungen =
Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass von den EU-Agrarministern die
Umweltleistungen der österreichischen Bauern, auch der Biobauern, nun
doch als Vorleistungen für das Greening anerkannt werden, wie dies
Österreich stets gefordert hat. Noch vor wenigen Tagen hat nämlich
das Europäische Parlament dieses Verlangen Österreichs mit den
Stimmen der Sozialdemokraten und Grünen abgelehnt. Auch der Anbau von
Eiweißpflanzen auf jenen Flächen, die für das Greening bereitgestellt
werden müssen, konnte als Ersatz für Flächenstilllegungen erreicht
werden. Die Beschlüsse der Agrarminister bieten eine deutlich bessere
Ausgangssituation für die nun kommenden Trilog-Verhandlungen zwischen
Europäischem Rat, Parlament und Kommission", erklärte Gerhard
Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, der den
für Österreichs Bauern erfolgreichen Einsatz des
Landwirtschaftsministers bei den Verhandlungen hervorstrich.
Kompromiss bei Greening
"Beim Greening kommt es nach dem Beschluss der Minister zu einem
zweistufigen Vorgehen. 2014 sollen 5% der Fläche als ökologische
Vorrangflächen genutzt werden. Danach wird evaluiert und entschieden,
ob auf 7% erhöht werden soll. Dabei ist der Anbau von Eiweißpflanzen
auf diesen Flächen möglich. Somit konnte sich der österreichische
Vorschlag durchsetzen. Ebenfalls einen Kompromiss gab es bei der
Neueinteilung der Gebietskulisse. Hier kann Österreich bei den
'Sonstigen benachteiligten Gebieten' modifizierte Kriterien anwenden,
damit nicht, wie ursprünglich befürchtet, 80% aller betroffenen
Betriebe aus der Förderung fallen", so Wlodkowski weiter.
Rascher Trilog-Kompromiss
"Wir appellieren nun an alle Verhandlungsteilnehmer in den
kommenden Trilog-Gesprächen, dass sie rasch einen Kompromiss im Sinne
der Bäuerinnen und Bauern finden. Denn die Zukunft der europäischen
Landwirtschaft ist eng mit der Zukunft der ländlichen Räume in Europa
verbunden. Nur wenn der Wachstumsmotor Landwirtschaft richtig läuft,
können die Regionen und ihre Bewohner alle Zukunftschancen nutzen",
stellte Wlodkowski abschließend fest.
(Schluss)
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