• 18.03.2013, 13:53:46
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FGÖ-Bundesheergewerkschaft: Zuerst Nulllohnrunde für 2013 beenden, dann erst Verhandlungen über Lohnerhöhungen 2014

Wahlen - Wahlzuckerl und wie sich die GÖD als Gut verkauft!

Utl.: Wahlen - Wahlzuckerl und wie sich die GÖD als Gut verkauft! =

Wien (OTS) - "Wir schreiben den März 2013, und schon bemühen sich
alle möglichen Strömungen in der GÖD, da sind sich sogar mal FCG und
FSG einig, bereits auf Gehaltsverhandlungen 2014 zu drängen. Ist
schon klar, dass die GÖD ihr Verhandlungsdesaster von 2013 -
Nulllohnrunde - so schnell wie möglich vergessen machen möchte und
mit einem Erfolg - Lohnrunde 2014 - in die Nationalratswahlen gehen
will. Immerhin sind doch mehr als 350.000 wahlberechtigte Bedienstete
des öffentlichen Dienstes plus ihre Familien davon betroffen. Also
eine ganze Menge Wahlvolk, welches man damit "einkaufen" kann", so
Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft.

"Weitaus arbeitnehmerfreundlicher wäre es doch, den Druck der
Nationalratswahlen 2013 dafür zu nutzen, auch für die
Bundesbediensteten die Nulllohnrunde wieder aufzuschnüren. Die Länder
haben schon fast alle vorgelegt und Lohnerhöhungen für 2013
festgelegt", so Haidinger weiter. Es sei an der Zeit, dass die GÖD
ihr Verhandlungsmandat für die Bediensteten des öffentlichen Dienstes
auch für diese wahrnehme und keine parteipolitischen Spielchen,
vornehmlich ÖVP-Spielchen auf dem Rücken der zu Vertretenden spiele.
"Bei uns im Bundesheer", weiß Haidinger zu berichten, "laufen der GÖD
bereits die Mitglieder scharenweise davon bzw. wechseln zur FGÖ-
Bundesheergewerkschaft. Dies bringt uns immer mehr in Zugzwang. Wir
bereiten uns bereits vor, um schon 2014 und nicht erst 2016, so wie
eigentlich geplant, um die Zuerkennung der Kollektivvertragsfähigkeit
für den Bereich BMLVS und ÖBH gemäß §4 des Arbeitsverfassungsgesetzes
beim Bundeseinigungsamt anzusuchen."

"Darüber hinaus, prüfen wir gerade die Frage des Antrages um
Aberkennung der Kollektivvertragsfähigkeit der GÖD", so Haidinger,
"weil aus unserer Sicht die Unabhängigkeit der GÖD
(Arbeitnehmerseite) von der Arbeitsgeberseite (Regierung) durch die
immense Anhäufung der Mehrfachfunktionen der GÖD Funktionäre, bestes
Beispiel dafür ist wohl der Vorsitzende der GÖD, Fritz Neugebauer,
nicht mehr gegeben ist und somit ein Aberkennungsgrund nach dem
Arbeitsverfassungsgesetz vorliegt. Wir steuern auf turbulente Zeiten
zu, aber mit uns als fairen Partner an ihrer Seite, brauchen sich die
Bediensteten des BMLVS und ÖBH nicht zu fürchten. Mehr Angst hätte
ich persönlich schon, wenn ich mich auf die GÖD verließe, denn diese
wird in der nächsten Zeit viel mehr mit sich selbst zu tun haben,
ähnlich wie damals der ÖGB, und daher nicht mehr so viel Zeit für die
Arbeitnehmervertretung haben", hält Haidinger abschließend fest.

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